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Erlebnis Geschichte - Heimat meiner Eltern (12.09.2017, 21:00)

Erlebnis Geschichte vom 12.09.2017

Waschechte Berliner und Brandenburger haben oft schwäbische, sächsische oder schlesische Vorfahren. Eine Spurensuche führt häufig in eine Zeit der Kriege, Wirtschaftskrisen und zu tragischen Ereignissen, an denen sich Weltgeschichte im Privaten spiegelt. Im neuen Magazin "Erlebnis Geschichte" sucht Moderator Urs Rechn nach bewegenden Familien-Schicksalen.

Flucht und Vertreibung

Moderator Urs Rechn im Gespräch mit seinem Vater Günther Rechn; Quelle: rbb/Schirmer
rbb

Das geteilte Guben

An kaum einem Ort werden die Verwerfungen der Vergangenheit so sichtbar wie an der Neiße. Die Stadt Guben ist seit dem II. Weltkrieg geteilt.

Der Syrer Sururi Barudi und seine Frau, Ursula Fröhling, im Sommer 1938.

Das syrisch-deutsche Liebespaar

Beim Tanzvergnügen im Treptower Park lernen sie sich kennen: der syrische Student Sururi Barudi und die Berliner Drogistentochter Ursula Fröhling. Es ist Liebe auf den ersten Blick.  

Innerhalb von zwei Jahren entstanden 400 Gebäude einer Munitionsfabrik, versteckt im Wald bei Forst.

Das verschwundene Forst und seine Geheimfabrik

Lange rätselten die Bewohner von Forst-Scheuno, was in den 1930er Jahren im Wald hinter Stacheldraht gebaut wurde. Unter dem Decknamen "Wald" entstand eine gigantische Produktionsstätte der Deutschen Sprengchemie Gmbh.

Spielen Sie mit!

Staatskarossen-Quartett, Quelle:rbb

Karossen der Macht

Wer hat den Längsten, wer den Schönsten? Und wer fährt welchen? Die Wagen der Herrschenden sind Prestigeobjekte. Eine Art Autoquartett mit Bewegtbildern. Vom Honecker-Volvo bis zum Kohl-Mercedes, fachkundig kommentiert von Autopapst Andreas Kessler.

Erlebnis Geschichte - Archiv

  • Erlebnis Geschichte - Heimat meiner Eltern (12.09.2017, 21:00)

    Erlebnis Geschichte vom 12.09.2017

    Waschechte Berliner und Brandenburger haben oft schwäbische, sächsische oder schlesische Vorfahren. Eine Spurensuche führt häufig in eine Zeit der Kriege, Wirtschaftskrisen und zu tragischen Ereignissen, an denen sich Weltgeschichte im Privaten spiegelt. Im neuen Magazin "Erlebnis Geschichte" sucht Moderator Urs Rechn nach bewegenden Familien-Schicksalen.

    Im heutigen Gubin steht noch das Elternhaus von Margarete Fillmer.

    Das geteilte Guben

    Bis zum Januar 1945 ging der 2. Weltkrieg an der Stadt Guben nahezu spurlos vorbei.  Doch dann trafen Wehrmacht und Sowjetarmee genau in der Region Guben aufeinander. Wer konnte, flüchtete und begab sich auf einen der vielen Trecks.  Wer dann endlich irgendwann im Frühjahr 1945 wieder nach Guben zurückkommen konnte, fand entweder  eine zerstörte Wohnung vor oder fremde Familien in seinem Haus.  

    Innerhalb von zwei Jahren entstanden 400 Gebäude einer Munitionsfabrik, versteckt im Wald bei Forst.

    Das verschwundene Forst und seine Geheimfabrik

    Lange rätselten die Bewohner von Forst-Scheuno, was in den 1930rer Jahren da hinten im Wald hinter Stacheldraht gebaut wurde. Eine Schokoladen- oder Makaronifabrik hieß es anfangs. Unter dem Decknamen "Wald" entstand: Eine gigantische Produktionsstätte der Deutschen Sprengchemie Gmbh.

    Hilde Zimche erlebte im Hachschara-Landwerk für jüdische Jugendliche Schutz vor dem zunehmenden Antisemitismus.

    Hachschara Ahrensdorf war wie ein Wunder

    Eine Hachschara war eine Lehrstätte für jüdische Heranwachsende. Zu keiner Hachschara gibt es so viele Informationen, Dokumente und Fotos, wie zur Hachschara-Stätte Ahrensdorf. Herbert Fiedler aus Luckenwalde und seine mittlerweile verstorbene Frau haben über 30 Jahre geforscht. Ihre Sammlung liegt im Kreisarchiv Luckenwalde. Fast täglich kommen Anfragen aus der ganzen Welt zu dem Thema.

    Wegen des herannahenden Tagbaus musste das Dorf Haidemühl bei Welzow komplett umgesiedelt werden.

    Abgebaggerte Famliengeschichte(n) im Lausitzer Revier

    Zugewuchert, verwildert, ein wüster Ort - das alte Dorf Haidemühl. Seit 12 Jahren schon stehen die Ruinen. Aber die Pläne der Braunkohleförderung sind vorerst auf Eis gelegt. Die Bewohner wurden damals umgesiedelt.

    Das Paar auf dem Gemälde "Preußisches Liebesglück", das im Deutschen Historischen Museum hängt, gab es tatsächlich einmal.

    "Preußisches Liebesglück"

    Im Deutschen Historischen Museum Berlin hängt ein Gemälde, das auf eine wahre Begebenheit zurückgeht. Ein afrikanischstämmiger Mann zeigt sich innig verliebt in eine vermutlich deutsche Frau.  

    Der Syrer Sururi Barudi und seine Frau, Ursula Fröhling, im Sommer 1938.

    Das syrisch-deutsche Liebespaar

    Beim Tanzvergnügen im Treptower Park lernen sie sich kennen: der syrische Student Sururi Barudi und die Berliner Drogistentochter Ursula Fröhling. Es ist Liebe auf den ersten Blick.  

  • Karte mit Reise nach Australien

    Erlebnis Geschichte vom 05.09.2017

    Wer es prächtig liebt, stellt sich goldene Löwen vor die Tür, lässt mächtige Karossen vorfahren oder schmiedet hochfliegende Architekturpläne. "Macht und Pracht" heißt es zum Start des neuen Regional-Geschichtsmagazins "Erlebnis Geschichte" im rbb, denn gerade in Berlin-Brandenburg gab und gibt es genug Anlässe, um über das besondere Verhältnis von Mächtigem zu Prächtigem nachzudenken. Moderation: Urs Rechn

    Löwe im Schlosspark, Quelle: rbb

    Wie Prinz Carl zu seinen Löwen kam

    Wer war der Kerl, der sich solche goldenen Löwen vors Haus stellte? Es war Prinz Carl von Preußen - Jahrgang 1801. Als Drittgeborener des Königs hatte er nicht viel zu tun mit der Macht - dafür war mehr Zeit für die Pracht.

    Hitlers Triumpfbogen - Animation Quelle: rbb

    Hitlers Triumphbogen

    Ein verwitterter Betonzylinder, zwölftausend Tonnen schwer – versteckt am Rande einer Kleingartenkolonie in Berlin-Tempelhof. Testobjekt für ein größenwahnsinniges Bauprojekt aus der Zeit des Nationalsozialismus, das hier entstehen sollte: ein gigantischer Triumphbogen, von Hitler persönlich entworfen.

    Der verwirrte General Quelle: Daniela Härle

    Der verwirrte General

    Hochdekoriert war er und 82 Jahre alt - Generalfeldmarschall Wichard von Möllendorff, einer der vielen Vorbesitzer von Schloss Glienicke. 1806 zog er gegen Napoleon in den Krieg. Da war der alte Herr wohl nicht mehr ganz bei Sinnen.

    Möbel Quelle: rbb

    Die Rückkehr der Schinkel-Möbel

    Spannend wie ein Krimi: Es war im Jahr 2011, als die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten eine Gruppe Sitzmöbel kaufte. Sie kostete Millionen. Der Architekt Karl Friedrich Schinkel hatte diese Möbel für das Schloss Glienicke kreiert - hieß es.

    Staatskarossen-Quartett, Quelle:rbb

    Karossen der Macht

    Wer hat den Längsten, wer den Schönsten? Und wer fährt welchen? Die Wagen der Herrschenden sind Prestigeobjekte. Eine Art Autoquartett mit Bewegtbildern. Vom Honecker-Volvo bis zum Kohl-Mercedes, fachkundig kommentiert von Autopapst Andreas Kessler.