Filmstill aus "Capote" (Quelle: dpa)

Sondervorstellung von "Capote" - Berlinale ehrt Hoffman und Schell

Der eine starb als Legende, der andere auf dem besten Wege dorthin: Mit Maximilian Schell und Philip Seymour Hoffman verlor die Filmwelt vor wenigen Tagen zwei Ausnahmeschauspieler. Die Berlinale ehrt die beiden Darsteller nun spontan mit zwei Sondervorstellungen.

Die Berlinale ehrt die beiden Darsteller Philip Seymour Hoffman und Maximilian Schell anlässlich deren Todes mit Sondervorführungen. Der vielfach ausgezeichnete US-Schauspieler Hoffman war am 2. Februar im Alter von 46 Jahren in New York gestorben. Für seine Hauptrolle in "Capote" gewann er 2006 den Oscar und den Golden Globe - am kommenden Dienstag um 21 Uhr wird der Film im CinemaxX am Potsdamer Platz gezeigt. 2006 lief "Capote" im Wettbewerb der Berlinale. Aber auch in weiteren Filmen wie "Owning Mahowny", "25 Stunden", oder "Magnolia" war Philip Seymour Hoffman auf der Berlinale zu sehen.  

Maximilian Schell (Quelle: dpa)
Maximilian Schell war der erste deutschsprachige Schauspieler, der einen Oscar gewann.

Schells "Meine Schwester Maria" in der Urania-Filmbühne

Im Gedenken an Maximilian Schell zeigt die Berlinale am 9. Februar um 15 Uhr seinen Dokumentarfilm "Meine Schwester Maria" in der Urania-Filmbühne. In dem Filmportrait reflektierte Schell 2003 die Beziehung zu seiner an Demenz erkrankten Schwester Maria.

Der österreichische Schauspieler und Regisseur war am 1. Februar im Alter von 83 Jahren in Innsbruck gestorben. Für seine Hauptrolle in "Das Urteil von Nürnberg" wurde Schell 1962 als erster deutschsprachiger Schauspieler mit dem Oscar ausgezeichnet.