Noe (Neta Riskin) und Jörg (Golo Euler); Quelle: rbb/Johannes Praus

Erfolg für Filminitiative "Leuchtstoff" - Vier rbb-Koproduktionen auf der Berlinale

Großer Erfolg für die Filminitiative "Leuchtstoff" von rbb und Medienboard Berlin-Brandenburg: Drei im Rahmen dieser Initiative entstandene Produktionen sind auf der Berlinale zu sehen. Außerdem zeigt die Berlinale die rbb/arte-Koproduktion "Kathedralen der Kultur".

Drei im Rahmen der Filminitiative "Leuchtstoff" (von rbb und Medienboard Berlin-Brandenburg) entstandene Produktionen erleben auf der Berlinale ihre Weltpremiere: die Spielfilme "Anderswo" und "Ich will mich nicht künstlich aufregen" sowie der Dokumentarfilm "Anderson" über den Schriftsteller und Stasizuträger Sascha Anderson.

Ebenfalls als Weltpremiere zeigt die Berlinale die rbb/ARTE-Koproduktion "Kathedralen der Kultur". In der dokumentarischen 3-D-Serie über außergewöhnliche Gebäude lässt u. a. Regisseur Wim Wenders die Berliner Philharmonie über sich selbst erzählen.

Noa (Neta Riskin) am Fenster; Quelle: rbb/Sebastian Marggraf
Noa (Neta Riskin)

"Anderswo" von Ester Amrami

In der Sektion "Perspektive Deutsches Kino" läuft die Tragikomödie "Anderswo", der Abschlussfilm der Regisseurin Ester Amrami an der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf". Noa (Neta Riskin) ist Anfang 30, lebt seit acht Jahren in Berlin und steckt in einer Krise. Wo gehört sie hin? Zu Jörg (Golo Euler), ihrem deutschen Freund, bei dem sie gerade eingezogen ist, oder nach Israel zu ihrer Familie und ihren alten Freunden?

Perspektive deutsches Kino | Weltpremiere am 14.02.2014 | 19:30 Uhr CinemaxX

Kuratorin Asta Nielsen; Quelle: rbb/Amerikafilm/Sarah Bohn
Die Kuratorin Asta Nielsen

"Ich will mich nicht künstlich aufregen"

In der Sektion "Forum" ist "Ich will mich nicht künstlich aufregen" zu sehen, der Abschlussfilm des Regisseurs Max Linz an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Autos, Bomben und Film: als die Gelder für ihre Ausstellung gestrichen werden, befindet sich die Kuratorin Asta Andersen selbst mitten im kino-politischen Komplex.

Forum | Weltpremiere am 10.02.2014 | 19:00 Uhr Delphi Palast

Anderson im Tonstudio (Quelle: rbb)
Anderson im Tonstudio

"Anderson"

Annekatrin Hendels Dokumentarfilm "Anderson" läuft in der Sektion "Panorama". Der Schriftsteller Sascha Anderson, in den 1980ern Fixstern und Popstar des kreativen DDR-Undergrounds, wird 1991 als Stasizuträger ersten Ranges enttarnt. Ein Skandal. Vom Nachnamen blieb nur noch das "A" und nicht wenige ergänzten: "rschlosch".

Panorama | Weltpremiere am 11.02.2014 | 17:00 Uhr Kino International

Philharmonie Berlin © Bruns / Berliner Philharmoniker
Wim Wenders präsentiert die Berliner Philharmonie.

"Kathedralen der Kultur"

In der Sektion "Berlinale Special" ist als Weltpremiere die rbb/Arte-Koproduktion "Kathedralen der Kultur" zu sehen, eine dokumentarische Serie in 3-D über außergewöhnliche Gebäude. Aufgeladen mit den Gedanken und Gefühlen der Personen, die sie erbauten und die sie benutzen, sind diese Gebäude voller Zeugnisse der Vergangenheit, der Gegenwart und sogar der Zukunft.

Sechs renommierte Regisseure gehen der Frage nach "Wenn Gebäude sprechen könnten, was würden sie uns über uns erzählen?". Wim Wenders präsentiert die Berliner Philharmonie, Michael Glawogger die Russische Nationalbibliothek in St. Petersburg, Michael Madsen die Haftanstalt Halden in Norwegen, Robert Redford das Salk Institute - La Jolla in Kalifornien (USA), Margreth Olin das Opernhaus in Oslo (Norwegen) und Karim Ainouz das Centre Pompidou in Paris (Frankreich).

Berlinale Special | Weltpremiere am 12.02.2014 | 15:00 Uhr Haus der Berliner Festspiele

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Sie ist in Israel geboren, lebt seit zehn Jahren in Berlin und hat Regie an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" studiert. Ester Amrami hat schon viele Kurzfilme gedreht, die auf internationalen Festivals gezeigt wurden, so auch in Cannes. Auf der diesjährigen Berlinale feiert sie mit ihrem ersten Spielfilm "Anderswo" Premiere, der gleichzeitig ihr Abschlussfilm an der Hochschule ist. Von Anna Pataczek

Von links nach rechts: Die Schauspielerinnen Katja Riemann und Aylin Tezel, Heike Makatsch und Lavinia Wilson (Quelle: dpa)

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