Die japanische Schauspielerin Haru Kuroki ("Chiisai Ouchi"/Das kleine Haus) posiert am 15.02.2014 während der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin mit dem Silbernen Bären (Quelle: dpa)

Berlinale-Bilanz 2014 - Kühne Konkurrenz aus Asien

Die Verblüffung war groß: Vier der insgesamt acht Bären gingen an Filme aus Asien, die zuvor nicht unbedingt als Favoriten gehandelt worden waren. Doch die Entscheidungen der Berlinale-Jury zeigen, dass gerade die kraftvolle Konkurrenz aus China nicht zu unterschätzen ist. Nur eine Preisvergabe gibt Rätsel auf. Von Knut Elstermann

Der chinesische Schaupieler Liao Fan (l.) mit seinem Silbernen Bären für seine Rolle in dem Film "Bai Ri Yan Huo", für den Regisseur Diao Yinan (r.) den Goldenen Bären gewonnen hat. (Quelle: dpa)

Asiatische Filme räumen bei der Berlinale ab - "Schwarze Kohle", Goldener Bär

Das asiatische Kino ist der große Gewinner der 64. Berlinale: Vier der insgesamt acht Bären gingen an Filme aus China und Japan. Der chinesische Thriller "Bai Ri Yan Huo (Schwarze Kohle, dünnes Eis)"  gewann dabei gleich zwei Preise, den Goldenen und einen Silbernen Bären für den besten Hauptdarsteller. Aber auch zwei deutsche Filmemacher durften sich am Samstagabend über eine Bären-Trophäe freuen.

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+++ BERLINALE-TICKER: BEST-OF 2014 +++

Die Schauspieler Matt Damon (l-r), Bill Murray und George Clooney in einer Szene des Films «Monuments Men - Ungewöhnliche Helden» Foto: Twentieth Century Fox/Berlinale

"Monuments Men" | Außer Konkurrenz - Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

Ein bunter Trupp amerikanischer Kunsthistoriker unter Führung von Frank Stokes (George Clooney) will den Nazis geraubte Kunstgüter entreißen. Eine gefährliche Schatzsuche beginnt. "Monuments Men" beruht auf einer wahren Geschichte, auch wenn diese nach einem "Indiana-Jones"-Drehbuch klingt. Sie hätte zu einem spannenden Film werden können - mehr noch: werden müssen. Aber davon ist Clooneys Werk weit entfernt. Von Ula Brunner

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Alle Wettbewerbs-Kritiken im Rückblick

  • Berlinale 2014: Filmstill "The Grand Budapest Hotel" mit Willem Dafoe, Adrien Brody, Mathieu Amalric und Ralph Fiennes (Quelle: berlinale.de/Copyright: Twentieth Century Fox)

    Eröffnungsfilm von Wes Anderson Fr 07.02.2014 - Meister der Detailfülle zieht ins "Grand Budapest Hotel"

    Große Stars in kleinen Rollen, schräge junge Helden und das lustvolle Spiel mit Zeitsprüngen: All das kennt man von Wes Anderson – aber selten hat es sich so schön zusammengefügt wie in seinem neuesten Film. Am Donnerstagabend hat "The Grand Budapest Hotel" das Rennen um die Berlinale-Bären eröffnet. Von Fabian Wallmeier

  • Berlinale 2014: Filmstill "Jack" mit Ivo Pietzcker (Quelle: berlinale.de/Copyright: Jens Harant)

    Erster deutscher Wettbewerbsfilm Sa 08.02.2014 - Sozialdrama auf Augenhöhe der Kinder

    Gleich vier deutsche Filme konkurrieren um die goldenen und silbernen Bären im Wettbewerb der diesjährigen Filmfestspiele. Die ARD-Koproduktion "Jack", ein Sozialdrama um einen zehnjährigen Jungen und seinen kleinen Bruder, die von der Mutter im Stich gelassen durch Berlin stromern, hat den Auftakt gemacht. Von Anna Wollner

  • "La voie de l’ennemi" | Wettbewerb Fr 07.02.2014 - Auf Bewährung im Wettbewerb

    Rachid Bouchareb hat am Freitagabend sein starbesetztes Remake eines französischen Krimidramas in den Wettbewerb der Berlinale geschickt: "La voie de l’ennemi". Die Geschichte um einen Häftling auf Kaution hat er dafür um einige fragwürdige Elemente ergänzt. Das Ergebnis: ein durch und durch mittelmäßiger Film. Von Fabian Wallmeier

  • Filmstill: '71 - Quelle: berlinale.de

    "’71" | Wettbewerb Fr 07.02.2014 - Was am Ende bleibt

    1971 in Belfast: Der Nordirlandkonflikt eskaliert zum Bürgerkrieg - es herrscht blankes Chaos. Während einer Hausdurchsuchung wird ein junger englischer Soldat von seiner Einheit getrennt. Alleine in feindlichem Gebiet kämpft er eine lange Nacht lang um sein Leben. „71“ – eine bedrückende Geschichte über die Sinnlosigkeit des Krieges. Von Ula Brunner

  • Die Schauspieler Matt Damon (l-r), Bill Murray und George Clooney in einer Szene des Films «Monuments Men - Ungewöhnliche Helden» Foto: Twentieth Century Fox/Berlinale

    "Monuments Men" | Außer Konkurrenz Sa 08.02.2014 - Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

    Ein bunter Trupp amerikanischer Kunsthistoriker unter Führung von Frank Stokes (George Clooney) will den Nazis geraubte Kunstgüter entreißen. Eine gefährliche Schatzsuche beginnt. "Monuments Men" beruht auf einer wahren Geschichte, auch wenn diese nach einem "Indiana-Jones"-Drehbuch klingt. Sie hätte zu einem spannenden Film werden können - mehr noch: werden müssen. Aber davon ist Clooneys Werk weit entfernt. Von Ula Brunner

  • Berlinale 2014: Filmstill "Die geliebten Schwestern | Beloved Sisters" mit Hannah Herzsprung, Florian Stetter und Henriette Confurius (Quelle: berlinale.de/Copyright: Senator Film)

    "Die geliebten Schwestern" | Wettbewerb So 09.02.2014 - Dominik Graf und das ganz große Gefühlskino

    Bis zu seinem Tod war Friedrich Schillers Liebesleben von einer Dreiecksbeziehung geprägt: zwischen ihm, seiner Frau Charlotte und deren Schwester Caroline. Dominik Graf hat aus diesem Material einen meisterlich inszenierten Liebesfilm geformt. Am Samstagabend ist "Die geliebten Schwestern" in den Wettbewerb gestartet. Von Fabian Wallmeier

  • Wettbewerb: Kreuzweg | Stations of the Cross © Alexander Sass

    "Kreuzweg" | Wettbewerb (ARD-Koproduktion) So 09.02.2014 - Mariä Himmelfahrt

    Ein junges Mädchen aus einer strenggläubigen Familie verliert sich in irrwitzigem religiösen Fundamentalismus - mit fatalen Folgen. In seinem Spielfilm "Kreuzweg“ erzählt Dietrich Brüggemann mit großer formaler Konsequenz von den Nöten einer Heranwachsenden, für die der Glaube zur Obsession wird. Von Ula Brunner

  • "Nymphomaniac Vol 1" | Außer Konkurrenz Mo 10.02.2014 - Zwischen Lust und Last

    Sex-Skandal? Gar ein Pornofilm? In bewährter Manier provoziert Lars von Trier auch mit seinem neuen Film "Nymphomaniac", der vor einigen Wochen bereits in einer gekürzten Fassung zu sehen war. Auf der Berlinale lief nun erstmals die ungeschnittene Version. Kein Skandal und auch kein Porno, sondern schlicht ein großartiger Film. Von Andreas Kötzing

  • Filmstill: Historia del miedo - Foto: Courtesy of Visit Films

    "Historia del miedo" | Wettbewerb Mo 10.02.2014 - Fingerübung über das Gefühl der Bedrohung

    Ein Regiedebüt aus Argentinien ist am späten Sonntagabend in den Wettbewerb gestartet. Benjamin Naishtat untersucht in "Historia del miedo" die diffuse Angst, die das Denken in einer abgekoppelten Siedlung für Privilegierte bestimmt. Ähnlich diffus bleibt leider auch der Film. Von Fabian Wallmeier

  • Berlinale 2014: Filmstill "Tui Na | Blind Massage" mit Xiaodong Guo und Lei Zhang (Quelle: berlinale.de/Copyright: Travis Wei)

    "Tui Na (Blind Massage)" | Wettbewerb Mo 10.02.2014 - Liebe schmeckt nach Schweinegulasch

    Drei chinesische Filme konkurrieren dieses Jahr um den Goldenen Bären. Am Montag feierte mit "Blind Massage" der erste seine Weltpremiere. Und plötzlich hat die Berlinale ihren ersten ernst zu nehmenden Siegerkandidaten. Von Patrick Wellinski

  • Berlinale 2014: Filmstill "Kraftidioten | In Order of Disappearance" mit Bjørn Moan, Goran Navojec, Bruno Ganz undMiodrag Krstovic (Quelle: berlinale.de)

    "Kraftidioten" | Wettbewerb Mo 10.02.2014 - Kälte, Knarren und Kalauer

    Ein Mann mit einem albernen Namen will sich für den Tod seines Sohnes rächen. Nun mordet er sich durch die Berge Norwegens. Hans Petter Moland hat mit "Kraftidioten" einen reichlich albernen und blutigen Comedy-Thriller inszeniert. Der ist zwar streckenweise unterhaltsam, wirkt aber nicht länger nach als der Weg zum Kinoausgang dauert. Am Montagabend ist der Film in den Wettbewerb gestartet. Von Fabian Wallmeier

  • Berlinale 2014: Filmstill "Aimer, boire et chanter | Life of Riley" mit Caroline Silhol und Michel Vuillermoz (Quelle: berlinale.de/Copyright: A. Borrel)

    "Aimer, Boire et Chanter" | Wettbewerb Mo 10.02.2014 - So jung kommen wir nicht mehr zusammen

    Alain Resnais war schon immer der sanfte Rebell des europäischen Kinos - und der heute 91 Jahre alte Regisseur denkt gar nicht daran aufzuhören. Im Wettbewerb zeigt er seine neuste Ayckbourn-Verfilmung "Aimer, boire et chanter". Eine Feier des Lebens und der Unvollkommenheit des Menschen. Von Patrick Wellinski

  • Berlinale 2014: Filmstill "Zwischen Welten | Inbetween Worlds" mit Ronald Zehrfeld und Mohsin Ahmady (Quelle: berlinale.de/Copyright: Peter Drittenpreis/Independent Artists Filmproduktion)

    "Zwischen Welten" | Wettbewerb Di 11.02.2014 - Suche nach Sinn

    Feo Aladags Kriegsdrama spielt in Afghanistan und erzählt von der Freundschaft zwischen einem deutschen Bundeswehrsoldaten und seinem Übersetzer. Mit "Zwischen Welten" ist am Dienstag der letzte deutsche Film in den Wettbewerb gestartet. Von Ula Brunner

  • Wettbewerb: Praia do Futuro © Alexandre Ermel

    "Praia do Futuro" | Wettbewerb Di 11.02.2014 - Ein flüchtiges Meeresrauschen

    Das lateinamerikanische Kino ist auf der Berlinale traditionell stark vertreten. In diesem Jahr sind gleich vier Filme aus Südamerika im Wettbewerb zu sehen. Am Dienstag hat der international vielfach ausgezeichnete Regisseur Karim Aïnouz seinen neuen Film "Praia do Futuro" vorgestellt. Von Andreas Kötzing

  • Berlinale 2014: Filmstill "To Mikro Psari | Stratos" mit Vangelis Mourikis und Yannis Anastasakis (Quelle: berlinale.de/Copyright: Falirohouse Productions)

    "To Mikro Psari (Stratos)" | Wettbewerb Mi 12.02.2014 - In der Stratosphäre

    Seit ein paar Jahren sorgen griechische Filme auf Filmfestivals für großes Aufsehen. Radikal gehen sie mit der Gegenwart des krisengeschüttelten Landes um. Der einzige griechische Wettbewerbsbeitrag auf der Berlinale allerdings zelebriert die Einsamkeit eines Killers und versprüht gähnende Langeweile. Von Patrick Wellinski

  • Berlinale 2014: Filmstill "La tercera orilla | The Third Side of the River | Third Bank of the River" mit Daniel Veronese und Alián Devetac (Quelle: Tresmilmundos Cine)

    "La tercera orilla (Das dritte Ufer)" | Wettbewerb Mi 12.02.2014 - Innere Unruhe

    Auffällig viele Filme im diesjährigen Berlinale-Wettbewerb handeln von Kindern oder Jugendlichen, die lernen müssen, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Auch der argentinische Wettbewerbsbeitrag "La tercera orilla" erzählt vom Aufbruch eines Jungen aus seiner Unmündigkeit. Von Andreas Kötzing

  • Filmstill aus Aloft: Ein Mann hält einen Raubvogel auf dem Arm (Foto: Berlinale/Allen Fraser)

    "Aloft" | Wettbewerb Mi 12.02.2014 - Weit weg, tief in uns

    Ein Junge, der seinen Bruder verliert. Eine Mutter, die ihren Sohn zurücklässt. Eine Frau auf der Suche nach einer Heilerin, irgendwo im tiefen Schnee. Claudia Llosas Figuren sind von einem tiefen inneren Schmerz getrieben. Bildgewaltig bemisst "Aloft" den Grat zwischen Leid und Heilung, Gefangensein und Freiheit. Von Ula Brunner

  • Berlinale 2014: Filmstill "Bai Ri Yan Huo | Black Coal, Thin Ice" mit Fan Liao (Quelle: berlinale.de)

    "Bai Ri Yan Huo" | Wettbewerb Mi 12.02.2014 - Die Femme Fatale aus der Wäscherei

    Der zweite der drei chinesischen Wettbewerbsbeiträge ist in schmutzig-kaltes Licht getaucht. "Bai Ri Yan Huo" erzählt die Geschichte eines ehemaligen Polizisten, der auf neue Fährten in einem alten Mordfall stößt. Sie führen in eine Wäscherei - und zu einer Frau, die ihre Geheimnisse erst nach und nach verrät. Ein durchaus clever aufgebauter Film mit einem unerwartet poetischen Ende. Von Fabian Wallmeier

  • Berlinale 2014: Filmstill "Boyhood" mit Ellar Coltrane (Quelle: berlinale.de)

    "Boyhood" | Wettbewerb Do 13.02.2014 - Erwachsenwerden vor der Kamera

    Richard Linklaters "Boyhood" ist ein einzigartiges Filmprojekt. Seit 2002 hat er daran gearbeitet. Er erzählt darin vom Erwachsenwerden eines ganz normalen Jungen in Amerika. Am Ende sind Figuren und Darsteller zwölf Jahre älter als zu Beginn des Projekts. Jetzt hat der Vater der "Before Sunset"-Reihe das neue Werk auf der Berlinale vorgestellt. Das Ergebnis ist zumindest eine milde Enttäuschung.  Von Fabian Wallmeier

  • Berlinale 2014: Filmstill "Wu Ren Qu | No Man's Land" mit Zheng Xu und Bo Huang (Quelle: berlinale.de/Copyright: China Film Company)

    "Wu Ren Qu" | Wettbewerb Do 13.02.2014 - Ein glorreicher Halunke

    Das chinesische Kino ist in diesem Jahr besonders stark im Berlinale-Wettbewerb vertreten. Gleich drei Filme aus China konkurieren um die Goldenen und Silbernen Bären, die am Samstag verliehen werden. Am Donnerstag hat Ning Hao seinen Film "Wu Ren Qu (No Man's Land)" präsentiert - ein chinesischer Italo-Western. Von Andreas Kötzing

  • Filmstill aus "Chiisai Ouchi" (Quelle: The little house film partners)

    14.02.2014 | 22 Uhr | Wettbewerb - Chiisai Ouchi (Das kleine Haus)

    Altmeister Yoji Yamada hat das erste Liebesdrama in seiner mehr als 50 Jahre langen Karriere gedreht: "Das kleine Haus" erzählt von einer Romanze in Tokio vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Das Hausmädchen Taki arbeitet bei einer jungen Familie. Als sich die Hausherrin in einen Kollegen ihres Mannes verliebt, gerät Taki in einen moralischen Konflikt - und muss eine herzzerreissende Entscheidung treffen.   

  • Filmstill aus "Die Schöne und das Biest (Quelle: Concorde Filmverleih).

    14.02.2014 | 19 Uhr | Außer Konkurrenz - La belle et la bête (Die Schöne und das Biest)

    Die inzwischen achte Kinoverfilmung von "Die Schöne und das Biest" feiert auf der Berlinale ihre Weltpremiere. Regisseur Christophe Gans ("Der Pakt der Wölfe") verwandelt das Märchen über eine unschuldige Kaufmannstochter und ein Ungeheuer mit einem verhärteten Herz in einen Fantasyfilm mit rauschhaften Bildern.      

  • Filmstill aus "Macondo" (Quelle: FreibeuterFilm)

    14.02.2014 | 16 Uhr | Wettbewerb - Macondo

    Der elfjährige tschetschenische Junge Ramasan hat viel zu bewältigen für sein junges Alter: die frühe Verantwortung für die Familie, den rauen Alltag in einer Wiener Flüchtlingssiedlung und das übermächtige Kriegshelden-Bild seines toten Vaters, an den er sich kaum erinnert. Als ein neuer Mann ins Leben der Familie tritt, gerät Ramasan in einen emotionalen Konflikt.

US-Regisseur Richard Linklater auf der Berlinale 2014 (Quelle: dpa)

Richard Linklater im Interview - "Das ganze Projekt hat auf dem Prinzip Hoffnung beruht."

Richard Linklater ist ein Berlinale-Veteran: Mit seinen drei "Before"-Filmen war er beim Filmfestival – zuletzt mit "Before Midnight" 2013. Auch in diesem Jahr ist Linklater mit einer besonderen filmischen Langzeitbeobachtung dabei und hat im Wettbewerb unter großem Applaus seinen neuen Film "Boyhood" vorgestellt. Alexander Soyez hat Richard Linklater zum Interview getroffen.

Berlinale Bildergalerien

Berlinale Videos

Der britische Regisseur Ken Loach posiert am 13.02.2014 in Berlin während der 64. Internationalen Filmfestspiele vor Beginn einer Pressekonferenz (Quelle: dpa).

Ken Loach im Interview - "Filmfestivals werden nicht als Sprachrohr der Masse gesehen"

Bei anderen Filmemachern mag man darüber streiten, bei Ken Loach gibt es keine Frage: Er will mit seinen Filmen auch die Welt verändern und auf unterhaltsame Art und Weise auf Missstände hinweisen. Dabei hat er sich nie korrumpieren lassen. Auf der Berlinale wurde der britische Filmemacher mit dem Goldenen Bären für sein Lebenswerk geehrt. Alexander Soyez hat vorab mit ihm gesprochen.

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Olly Alexander, Emily Browning, Hannah Murray - die Darsteller von God help the girl (Quelle: © FINDLAY PRODUCTIONS LIMITED 2012)

Generation | God help the girl - "Songs zu schreiben, war meine Rettung"

Zehn Jahre hat es gedauert, bevor Stuart Murdoch, Sänger und kreativer Kopf der schottischen Band Belle & Sebastian, seinen Traum vom ersten eigenen Film umsetzen konnte. Jetzt hat er das Pop-Musical "God help the girl" auf der Berlinale vorgestellt. Doris Hellpoldt hat ihn getroffen und mit ihm über den Film und seine Erfahrungen als Regie-Neuling gesprochen.

Berlinale 2014: European Film Market im Berliner Martin Gropius Bau (Bild: imago)

European Film Market - Die Berlinale als Film-Markt

Schlange stehen, Promis gucken und vorallem die möglichst besten aus 400 Berlinale-Filmen sehen - das ist eine Seite der Berlanale. Knallhartes Filmgeschäft ist die andere. Diese spielt sich bei der Berlinale vor allem im Martin Gropiusbau ab, auf dem European Film Market, kurz EFM. Susanne Bruha hat zwei jungen Berliner Produzenten beim Geschäftemachen zugeschaut.

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"Das Cabinet des Dr. Caligari"

Filmstill aus "Das Cabinet des Dr. Caligari" (Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung)

Restaurierter Stummfilmklassiker - Im Rausch der Stille: "Das Cabinet des Dr. Caligari"

Er ist der erste Psychothriller, ein expressionistisches Meisterwerk und der wohl einflussreichste deutsche Stummfilm aller Zeiten: "Das Cabinet des Dr. Caligari" brachte das deutsche Kino in die Welt, gedreht wurde er in Weißensee. Bei der diesjährigen Berlinale wurde erstmals eine aufwändig restaurierte Fassung des Films gezeigt. Von Sebastian Schneider

7 Beiträge

Die Bären-Gewinner 2014

  • Goldener Bär

  • Silberner Bär, Großer Preis der Jury

  • Silberner Bär für die beste Regie

  • Silberner Bär für die beste Darstellerin

  • Silberner Bär für den besten Darsteller

  • Silberner Bär für herausragende künstlerische Leistung

  • Silberner Bär für das beste Drehbuch

  • Alfred-Bauer-Preis

Mehr zur Berlinale im rbb

  • RadioEins

  • Fritz

  • radioBerlin

  • Kulturradio

  • Antenne Brandenburg

  • Inforadio

  • Mediathek

Mehr von der Berlinale

  • Die Schöne aus Paris

    Die Berlinale ist für ihr politisches Programm bekannt. Doch am Ende des Filmmarathons wurde es noch einmal märchenhaft: Am Freitag zeigte Christophe Gans seine Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest" mit dem französischen Shootingstar Léa Seydoux. Ins Wettrennen um den Goldenen Bären sind abschließend ein Spielfilmdebüt über einen Flüchtlingsjungen und eine Liebesromanze des japanischen Altmeisters Yoji Yamada gegangen.

  • Zu Ehren des ewigen Unruhestifters

    Der britische Regisseur Ken Loach (Quelle: dpa)

    Der Donnerstag stand im Zeichen eines großen Unbequemen des europäischen Kinos: Der britische Regisseur Ken Loach wurde mit dem Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk geehrt. Aber auch der Wettbewerb ging in seinen Endspurt vor der Bären-Verleihung am Samstag: Der US-Filmemacher Richard Linklater präsentierte "Boyhood", das chinesische Kino war mit dem Road-Movie "Wu Ren Qu" vertreten.

  • Nazif Mujic kämpft auf der Berlinale

    Der bosnische Schauspieler Nazif Mujic gibt am Rande der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin ein Interview.

    Manchmal holt die Wirklichkeit den Film ein: Vergangenes Jahr gewann Nazif Mujic den Silbernen Bären als bester Darsteller. Er hatte in der Low-Budget Produktion "Aus dem Leben eines Schrottsammlers" einfach sein eigenes Schicksal gespielt und jetzt lebt er als Asylbewerber in Berlin. Fünf Tage war er auf der Berlinale. Anke Burmeister hat ihn bei einer Gesprächsrunde getroffen.

  • Blockbuster im Havelland

    Christl Schneewind, Betreiberin des Haveltorkinos in Rathenow

    Während in Potsdam die Filmproduktion neue Höchstmarken vermeldet und während Berlin sich über die Schlangen vor den Berlinale-Kinos freut, kämpfen die Brandenburger Kinos um Besucher. In Rathenow hält Christl Schneewind mit ihren Haveltorkinos die Stellung. Die Kinobetreiberin versorgt die Kleinstadt mit Kinokunst und Blockbustern. Von Stefan Ruwoldt

  • Eine Bären-Gewinnerin kehrt zurück

    Die peruanische Regisseurin Claudia Llosa (2.v.r) und die Schauspieler Melanie Laurent (v.r.n.l.), Jennifer Connelly und Cillian Murphy (Quelle: dpa)

    2009 gewann sie mit "Eine Perle Ewigkeit" bereits einen Goldenen Bären. In diesem Jahr ist die peruanische Regisseurin Claudia Llosa wieder im Wettbewerb vertreten: Am Mittwoch präsentierte sie "Aloft" mit Jennifer Connelly und Cillian Murphy. Ansonsten war dieser Berlinale-Tag fest in südamerikanischer Hand.

  • "Ich mache mir selbst Konkurrenz"

    Der Regisseur Volker Schlöndorff (Quelle: dpa)

    Volker Schlöndorff ist nicht nur mit seinem neuesten Film "Diplomatie", einer ARD-Koproduktion, auf der Berlinale vertreten, sondern auch mit seinem Frühwerk "Baal", das auf Betreiben der Brecht-Witwe Helene Weigel nach einer einmaligen TV-Ausstrahlung 1970 aus dem Verkehr gezogen wurde. Alexander Soyez hat den Regisseur vor der Weltpremiere von "Diplomatie" auf der Berlinale getroffen.

  • Catherine Deneuve stiehlt Bären die Show

    Die französische Schauspielerin Catherine Deneuve (Quelle: dpa)

    Eine französische Filmdiva ließ am fünften Tag der Berlinale das Rennen um den Goldenen Bären etwas in den Hintergrund treten: Catherine Deneuve hat am Dienstag ihren neuen Film vorgestellt, der im "Berlinale Special" läuft. Im Wettbewerb ist derweil mit "Zwischen Welten" der letzte deutsche Bärenanwärter an den Start gegangen. Unterdessen haben die Berlinale-Veranstalter erste Ticket-Verkaufszahlen bekannt gegeben.

  • Bösewicht Christopher Lee für Friedensengagement gewürdigt

    Der britische Schauspieler Sir Christopher Lee ist am 10.02.2014 in Berlin während der 64. Internationalen Filmfestspiele Gast der Gala Cinema for Peace (Quelle: dpa)

    In seinen Filmen verkörperte Christopher Lee meist das Böse. Doch bereits seit Jahrzehnten engagiert sich der Schauspieler für Frieden und Kinderrechte, was bei der diesjährigen "Cinema for Peace"-Gala gewürdigt wurde. Doch nicht nur dieser Ehrenpreis sorgte für Aufmerksamkeit. Die beiden Aktivistinnen der russischen Punkband Pussy Riot, die ebenfalls zu den Gala-Gästen zählten, kündigten vorab an, für das Moskauer Stadtparlament kandidieren zu wollen.

  • "Die Berlinale ist ein bisschen wie Speed-Dating"

    Schauspielerin Paula Beer während der 64. Internationalen Filmfestspielen bei einer Pressekonferenz zum Film "Das finstere Tal" (Quelle: dpa)

    In "Poll" wurde Paula Beer als Enteckung gefeiert, danach folgten für die heute 19-jährige Berlinerin gleich vier weitere Filme. Auf der diesjährigen Berlinale war sie in "Das finstere Tal" zu sehen - und dabei ziemlich allein unter Männern. Im Interview erklärt sie, dass das beim Dreh nicht immer einfach war.

  • Erster ernstzunehmender Bärenanwärter im Wettbewerb

    Berlinale 2014: Die Schauspieler und der Regisseur Lou Ye von "Tui Na" (Blind Massage) (Quelle: dpa)

    Der vierte Tag der Berlinale war bislang der vielseitigste. Der Wettbewerb schmeckte eher nach trockenem Rotwein als nach Popcorn: Frankreichs Altmeister Alain Resnais zeigte eine Liebeskomödie, Stellan Skarsgard mordete sich vergnügt durch norwegische Eiswüsten - und aus China kam ein Drama über blinde Masseure, das zum ersten ernstzunehmenden Siegerkandidaten im Wettbewerb avanciert.

  • Die Berlinale ehrt Europas Filmnachwuchs

    Der Schauspieler Bruno Ganz gratuliert der deutschen Schauspielerin Maria Dragus zur Auszeichnung als "European Shooting Star 2014" am Rande der Premiere des Films "Kraftidioten" (Quelle: dpa)

    Jürgen Vogel war es, Nina Hoss und sogar der heutige Bond-Darsteller Daniel Craig: Europäischer Shooting Star der Berlinale. Mit diesem Titel sind am Montag wieder zehn Nachwuchsschauspieler aus ganz Europa geehrt worden. Für sie soll es von jetzt an noch weiter nach oben gehen. Mit dabei: Maria Dragus aus Dresden.

  • "Ich habe nie Angst"

    Die Schauspielerin Maria-Victoria Dragus (Quelle: dpa)

    Mit 15 Jahren gewann sie den Deutschen Filmpreis, jetzt ist sie deutscher Shooting Star der Berlinale: die Nachwuchsschauspielerin Maria Dragus. Im Interview mit rbb online erklärt sie, wo die beste Berlinale Party stattfindet, wen sie unbedingt treffen möchte und warum Schauspielern auch manchmal an der Seele kratzt.

  • 145 skandalträchtige Minuten

    Ein Premierengast mit einer Papiertüte über dem Kopf (Quelle: dpa)

    Der dritte Tag der Berlinale hatte respektables Skandalpotential: Im Wettbewerb lief Lars von Triers "Nymphomaniac Vol I" zum ersten Mal in ungekürzter Fassung - mit reichlich expliziten Sexszenen. Ins Rennen um den Goldenen Bären gingen am Sonntag zwei vielversprechende Newcomer aus Deutschland und Argentinien. Dabei geht es zumindest in dem deutschen Beitrag alles andere als unzüchtig zu.

  • Berlin in #Clooneymania

    US-Schauspieler George Clooney (Quelle: dpa)

    Er mag Berlin und das zeigte er auch bei diesem Besuch: George Clooney präsentierte am Samstag auf der Berlinale seinen Film "Monuments Men" - auf dem Weg zur Pressekonferenz badete er schon mal ein bisschen in der Menge. Auch die wartenden Fans am roten Teppich wurden nicht enttäuscht. Auf die Vorführung von Clooneys Film folgte am Abend mit Dominik Grafs historischem Liebesdrama "Die geliebten Schwestern" wieder ein deutscher Film im Wettbewerb.

  • Der G-Punkt der Berlinale

    Clooney liebt die Berlinale, und die Berlinale liebt Clooney: Dieses Jahr hat er sich endlich wieder zum Filmfestival angekündigt - und zwar in einer Mehrfachrolle: Als Hauptdarsteller, Produzent, Regisseur und Drehbuchautor des Films "Monuments Men". Hierfür hat er wieder ein paar seiner guten Freunde zusammengebracht. Von Anna Wollner

  • Sektion Generation: Junges Kino fernab des Mainstreams

    God Help the Girl (Quelle: Findlay Productions Limited 2012)

    Kein anderes internationales Filmfestival legt einen so großen Schwerpunkt auf den Kinder- und Jugendfilm wie die Berlinale. Trotzdem feiert die Generationen-Reihe fast heimlich ein kleines Jubiläum und verleiht zum 20. Mal die gläsernen Bären. Im Rennen sind insgesamt 60 Kurz- und Langfilme - in Stil und Inhalt so unterschiedlich wie jedes Kind selbst. Von Anna Wollner

  • Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht

    Die Schauspieler Matt Damon (l-r), Bill Murray und George Clooney in einer Szene des Films «Monuments Men - Ungewöhnliche Helden» Foto: Twentieth Century Fox/Berlinale

    Ein bunter Trupp amerikanischer Kunsthistoriker unter Führung von Frank Stokes (George Clooney) will den Nazis geraubte Kunstgüter entreißen. Eine gefährliche Schatzsuche beginnt. "Monuments Men" beruht auf einer wahren Geschichte, auch wenn diese nach einem "Indiana-Jones"-Drehbuch klingt. Sie hätte zu einem spannenden Film werden können - mehr noch: werden müssen. Aber davon ist Clooneys Werk weit entfernt. Von Ula Brunner

  • Von Ringelsocken und Jahren der Enttäuschung

    Berlinale Talents (Quelle: rbb/ Fabian Wallmeier)

    Voriges Jahr war es noch der "Berlinale Talent Campus", jetzt schlicht "Berlinale Talents",  doch der Inhalt ist derselbe: Junge Filmschaffende aus aller Welt kommen am Rande der Festspiele mit alten Hasen des Geschäfts zusammen. Drei davon saßen am Sonntagmorgen auf der Bühne des HAU1: Jury-Präsident James Schamus und seine Mitstreiter Michel Gondry und Greta Gerwig gaben zwar keine veritablen Tipps an die jungen Kollegen weiter – aber einige amüsante Anekdoten und Einsichten. Von Fabian Wallmeier

  • Die Berlinale kämpft für Nazif Mujic

    Nazif Mujic auf der Berlinale (Quelle:dpa)

    Im vergangenen Jahr gewann Nazif Mujic noch den Silbernen Bären als bester Darsteller. Doch der Preis brachte dem Roma kein Glück, ihm drohte sogar die Abschiebung aus Deutschland. Mit Unterstützung der Berlinale-Leitung erhielt er jetzt zumindest eine so genannte "Winterduldung" – doch wie es danach weiter geht, ist ungewiss.

  • Die Siebziger in voller Haarpracht

    Der britische Schauspieler Christian Bale und seine Frau Sibi Blazic (Quelle: dpa)

    Aufwändige Fönfrisuren, Goldkettchen und Schlaghosen bestimmten den Abend des ersten Wettbewerbstages der Berlinale: US-Regisseur David O. Russell präsentierte seine Gangsterkomödie "American Hustle" - mit Christian Bale als schmierigen Trickbetrüger. Für drei Wettbewerbsfilme ist außerdem das Rennen um die Bären gestartet. Dabei ging es deutlich ernster zu.

  • Meister der Detailfülle zieht ins "Grand Budapest Hotel"

    Berlinale 2014: Filmstill "The Grand Budapest Hotel" mit Willem Dafoe, Adrien Brody, Mathieu Amalric und Ralph Fiennes (Quelle: berlinale.de/Copyright: Twentieth Century Fox)

    Große Stars in kleinen Rollen, schräge junge Helden und das lustvolle Spiel mit Zeitsprüngen: All das kennt man von Wes Anderson – aber selten hat es sich so schön zusammengefügt wie in seinem neuesten Film. Am Donnerstagabend hat "The Grand Budapest Hotel" das Rennen um die Berlinale-Bären eröffnet. Von Fabian Wallmeier

  • Berlinale ehrt Hoffman und Schell

    Filmstill aus "Capote" (Quelle: dpa)

    Der eine starb als Legende, der andere auf dem besten Wege dorthin: Mit Maximilian Schell und Philip Seymour Hoffman verlor die Filmwelt vor wenigen Tagen zwei Ausnahmeschauspieler. Die Berlinale ehrt die beiden Darsteller nun spontan mit zwei Sondervorstellungen.

  • Die Perspektive Deutsches Kino wird international

    "Amma & Appa", Sektion: Perspektive Deutsches Kino (Quelle: HFF / BR)

    Israel, Kuba, Schweden, Kirgisistan, Indien: Das sind die Handlungsorte einiger Filme, die auf der Berlinale 2014 in der Sektion Perspektive Deutsches Kino zu sehen sind. Dem deutschen Film kann das nicht schaden. Im Gegenteil, zumal doch manche der aufgezeigten Perspektiven spannende neue Blicke auf ein sich veränderndes Deutschland bieten – und auf eine internationale Filmszene, in der Landesgrenzen mehr und mehr verschwimmen. Von Fabian Wallmeier

  • Hollywood mischt Berlin auf

    Star-Rummel am Potsdamer Platz: Bill Murray war da, Ralph Fiennes und Tilda Swinton auch. Kultregisseur Wes Anderson hatte fast die gesamte Besetzung seines Films "The Grand Budapest Hotel" mitgebracht. Mit der skurrilen Tragikomödie wurde die Berlinale eröffnet. Bis zum 16. Februar sind auf den Internationalen Filmfestspielen 400 Filme aus aller Welt zu sehen.

  • Mit dem ersten Spielfilm auf der Berlinale

    Noa (Neta Riskin); Quelle: rbb/Noa Magger

    Sie ist in Israel geboren, lebt seit zehn Jahren in Berlin und hat Regie an der Potsdamer Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" studiert. Ester Amrami hat schon viele Kurzfilme gedreht, die auf internationalen Festivals gezeigt wurden, so auch in Cannes. Auf der diesjährigen Berlinale feiert sie mit ihrem ersten Spielfilm "Anderswo" Premiere, der gleichzeitig ihr Abschlussfilm an der Hochschule ist. Von Anna Pataczek

  • Das Festival der Denkanstöße

    Berlinale 2014: Filmstill "Wu Ren Qu | No Man's Land" mit Zheng Xu und Bo Huang (Quelle: berlinale.de/Copyright: China Film Company)

    Im Vergleich zu Cannes und Venedig gilt die Berlinale als "Arbeitsfestival", weil hier die eher politischen Debatten geführt werden und es die großen thematischen Linien gibt, die sich durch die Sektionen ziehen. Knut Elstermann freut sich auf ein Festival, an dessen Ende man klüger und einsichtsvoller sein wird als am Beginn - und sehr viel müder.

  • Rekordzahl von Berlinale-Filmen aus der Hauptstadtregion

    Regisseur George Clooney vor den neuen Filmhallen auf dem Studio Babelsberg-Gelände. (Foto: Studio Babelsberg)

    26 Berlinale-Filme, so viele wie nie zuvor, wurden in der Hauptstadtregion gedreht - darunter auch "The Monuments Men", der neue Blockbuster von George Clooney. Vor allem das Studio Babelsberg erweist sich auch im internationalen Vergleich als Top-Standort für Produktionen.

  • Produzent Karl Baumgartner mit Berlinale Kamera geehrt

    Der Film-Produzent Karl Baumgartner (Archivfoto 2003, Quelle: dpa)

    Berlinale-Direktor Dieter Kosslick nennt ihn den bedeutendsten unabhängigen Filmproduzenten Deutschlands: 1982 hat Karl Baumgartner den Pandora Filmverleih mitgegründet. Nun wurde der Produzent und Filmverleiher mit der Berlinale Kamera geehrt. Mit seinen Filmen war er bereits mehrfach auf dem Festival vertreten.

  • Paralleluniversum für Spinner

    Wes Anderson (Quelle: dpa)

    Wes Andersons "The Grand Budapest Hotel" eröffnet am 6. Februar die Berlinale. In seinen bisherigen Filmen hat der Amerikaner sich als Spezialist für das Schrullige etabliert. Von Fabian Wallmeier

  • Clooney, Murray und Swinton kommen zur Berlinale

    Berlinale-Chef Dieter Kosslick (Quelle:dpa)

    Autogrammjäger aufgepasst: Ein Besuch am roten Teppich der Berlinale wird sich auch 2014 lohnen. Unter anderen haben sich George Clooney, Bill Murray und Tilda Swinton angekündigt. Neben den Namen präsentierte Festival-Leiter Dieter Kosslick nun offiziell das Programm. Rund 400 Filme aus aller Welt werden vom 6. bis 16. Februar in den Berlinale-Kinos zu sehen sein.