Filmstill aus "Bai Ri Yan Huo" (Quelle: Berlinale)

12.02.2014 | 22 Uhr | Wettbewerb - Bai Ri Yan Huo (Schwarze Kohle, dünnes Eis)

Ein einsamer Ermittler, eine rätselhafte "Femme Fatale" und eine brutale Mordserie: Mit "Schwarze Kohle, dünnes Eis" inszeniert der Regisseur Diao Yinan einen klassischen "Film Noir" vor der Kulisse einer trostlosen Kleinstadt im Norden Chinas. Der Thriller feiert auf der Berlinale seine Weltpremiere.

1999, in einer Kleinstadt im Norden Chinas: Ein Arbeiter aus einem Kohlekraftwerk wird bestialisch ermordet. Seine Leichenteile werden in Fabriken in der ganzen Provinz gefunden, die teilweise hunderte Kilometer auseinander liegen. Die Polizei ermittelt bald mehrere Verdächtige. Als sie die Männer festnehmen will, um sie zu verhören, werden zwei Polizisten getötet und einer schwer verwundet.

Der verwundete Polizist Zhang Zili (Liao Fan) muss wegen seiner Verletzungen den Dienst quittieren und einen demütigenden Job als Sicherheitsmann in einer Fabrik übernehmen. 2004 kommt es plötzlich zu einer Reihe weiterer Morde, die dem ersten erstaunlich ähneln. Zhang Zili erkennt als Erster, dass alle Opfer in einer Beziehung zu einer bestimmten Frau standen: Wu Zhizhen (Gwei Lun Mei).

Mit Hilfe eines alten Kollegen will Zhang die mysteriösen Morde auf eigene Faust aufklären und so sein verkorkstes Leben wieder auf die Reihe bekommen. Die schweigsame Wu Zhizhen arbeitet in einer Reinigung, Zhang gibt sich als Kunde aus, nimmt ihre Verfolgung auf und verliebt sich schließlich in sie.

Bald wähnt sich Zhang bei seinen Ermittlungen auf der richtigen Fährte. In einer bitterkalten Winternacht aber macht er eine furchtbare Entdeckung. Er gerät in Lebensgefahr und muss erfahren, dass Schuld und Unschuld nicht immer zu trennen sind.

Weitere Vorführungen:

13.02. 09:30 Friedrichstadtpalast (D, E)
13.02. 18:00 Friedrichstadtpalast (D, E)

 

Quelle: Berlinale

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