Filmstill aus "Die Schöne und das Biest (Quelle: Concorde Filmverleih).

14.02.2014 | 19 Uhr | Außer Konkurrenz - La belle et la bête (Die Schöne und das Biest)

Die inzwischen achte Kinoverfilmung von "Die Schöne und das Biest" feiert auf der Berlinale ihre Weltpremiere. Regisseur Christophe Gans ("Der Pakt der Wölfe") verwandelt das Märchen über eine unschuldige Kaufmannstochter und ein Ungeheuer mit einem verhärteten Herz in einen Fantasyfilm mit rauschhaften Bildern.      

Frankreich 1810: Nach dem Untergang seiner Schiffe ist ein Kaufmann (André Dussollier) ruiniert und gezwungen, mit seinen sechs Kindern auf dem Land zu leben. Die fröhliche und anmutige Belle (Léa Seydoux) ist die jüngste seiner Töchter. Bei einer Reise gerät der Händler auf das Grundstück eines bedrohlichen Ungeheuers (Vincent Cassel) und pflückt eine Rose - das Ungeheuer verurteilt ihn dafür zum Tode.

Filmstill aus "Die Schöne und das Biest"
Die Französin Léa Seydoux spielt die unschuldige Kaufmannstochter Belle, die dem Monster auf dessem Schloss ausgeliefert ist.

Weil Belle sich für das schreckliche Schicksal ihrer Familie verantwortlich fühlt, beschließt sie, sich an Stelle ihres Vaters zu opfern. Im Schloss des Biestes erwartet sie aber nicht der Tod, sondern ein sonderbares Leben, das Magie, Freude und Melancholie für sie bereithält.

Mit der Zeit kommen sich die Schöne und das Biest näher und Belle versucht, die Geheimnisse des Biests zu lüften. In der Nacht träumt Belle von ihm und erfährt so Stück für Stück dessen Vergangenheit. Ihr offenbart sich, dass dieses wilde und einsame Wesen einmal ein schöner Prinz war. Mutig und allen Gefahren zum Trotz, öffnet Belle ihr Herz und kämpft darum, das Biest von seinem Fluch zu befreien. Und dabei entdeckt sie die wahre Liebe.

Gedreht wurde "Die Schöne und das Biest" in den Babelsberger Filmstudios. Der französische Regisseur Christophe Gans arbeitete nach seinem erfolgreichen Fantasythriller "Pakt der Wölfe" bereits zum zweiten Mal mit Hauptdarsteller Vincent Cassel zusammen.

Léa Seydoux ist im Moment eine der gefragtesten Nachwuchsschauspielerinnen. Zuletzt überzeugte sie als lesbische Künstlerin in dem Drama "Blau ist eine warme Farbe" - der Film gewann die goldene Palme bei den Filmfestspielen in Cannes.

Weitere Vorführungen:

15.02. 09:30 Haus der Berliner Festspiele (D, E)
15.02. 12:30 Friedrichstadtpalast (D, E)
15.02. 22:00 Haus der Berliner Festspiele (D, E)
16.02. 15:00 Friedrichstadtpalast (D, E)

 

Quelle: Berlinale

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