Filmstill aus "Chiisai Ouchi" (Quelle: The little house film partners)

14.02.2014 | 22 Uhr | Wettbewerb - Chiisai Ouchi (Das kleine Haus)

Altmeister Yoji Yamada hat das erste Liebesdrama in seiner mehr als 50 Jahre langen Karriere gedreht: "Das kleine Haus" erzählt von einer Romanze in Tokio vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Das Hausmädchen Taki arbeitet bei einer jungen Familie. Als sich die Hausherrin in einen Kollegen ihres Mannes verliebt, gerät Taki in einen moralischen Konflikt - und muss eine herzzerreissende Entscheidung treffen.   

Nach dem Tod der unverheirateten, kinderlosen Taki findet ihr junger Verwandter Takeshi (Satoshi Tsumabuki) in Takis Nachlass einen verschlossenen Briefumschlag. Auf mehreren, eng beschriebenen Seiten schildert Taki ihre Erinnerungen.

1936 verlässt Taki (Haru Kuroki) ihre Heimatstadt auf dem Land, um als Haus- und Kindermädchen in Tokio zu arbeiten. Sie zieht in eine kleine Villa mit rotem Giebel - zu der sanftmütigen Tokiko (Takako Matsu), ihrem Mann Masaki (Takataro Kataoka) und deren liebenswürdigem fünfjährigen Sohn. Hausherr Masaki, Abteilungsleiter in einer Spielzeugfabrik, träumt davon, dass im Zuge der japanischen Eroberungspolitik der frühen Vierzigerjahre auch seine Firma expandieren könnte. Seine Frau Tokiko verliebt sich in Masakis jungen Kollegen Shoji, den sie heimlich besucht.

Die Haushälterin Taki bleibt loyal gegenüber Tokiko und kümmert sich pflichtbewusst um deren Familie, während sie die Liebesaffäre in ihrer unmittelbaren Nähe bemerkt - doch irgendwann ist sie gezwungen, eine herzzerreißende Entscheidung zu fällen.

Der japanische Regisseur und Drehbuchautor Yoji Yamada inszeniert mit "Das kleine Haus" sein erstes Liebesdrama in seiner mehr als 50 Jahre langen Filmkarriere. Auf der Berlinale war Yamada schon mehrere Male mit Filmen vertreten.

Weitere Vorführungen:

15.02. 09:00 Friedrichstadtpalast (D, E)
15.02. 12:30 Haus der Berliner Festspiele (D, E)
15.02. 15:15 Friedrichstadtpalast (D, E)

 

Quelle: Berlinale

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