Filmstill aus "The Monuments Men" (Foto: 2013 Twentieth Century Fox)

08.02.2014 | 18:30 Uhr | Wettbewerb | Außer Konkurrenz - Monuments Men – Ungewöhnliche Helden

George Clooneys Film "Monuments Men" feiert Weltpremiere auf der Berlinale. Clooney spielt darin den Chef einer Sondereinheit der Alliierten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Kunstexperten sollen auf ihrer Mission verhindern, dass die Nazis die wichtigsten Kunstwerke vernichten und die geraubten Stücke stattdessen ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgeben.

Der aktuelle Fall des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt wirkt, als hätte ihn sich George Clooney als Marketing-Schachzug für seinen neuen Film ausgedacht: "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden" basiert auf einer wahren Geschichte: Während des Zweiten Weltkriegs wird eine ungewöhnliche Sondereinheit aus sieben Experten von den Alliierten damit beauftragt, die größten Meisterwerke der Kunst aus den Händen der Nazis zu befreien und an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückzugeben.

Nach der Landung US-amerikanischer und britischer Truppen in der Normandie erlässt Hitler den Befehl, dass dem Feind keine bedeutenden Kunstschätze in die Hand fallen dürfen. Was die deutschen Truppen nicht mitnehmen oder in Geheimverstecken unterbringen können, soll vernichtet werden. Die Alliierten bilden eine Sondereinheit unter der Leitung von Kunsthistoriker Frank Stokes (George Clooney), um die Werke zu retten.

Doch das ist eine schier unmögliche Mission: Die Kunstwerke befinden sich hinter den feindlichen Linien, und die deutsche Armee hat den strikten Befehl alles zu zerstören. Wie kann die Gruppe von sieben Museumsdirektoren, Kuratoren und Kunsthistorikern, die sich eher mit Michelangelo als mit einem M-1-Sturmgewehr auskennen, überhaupt auf Erfolg hoffen?

In einem Wettlauf gegen die Zeit sind die "Monuments Men", wie sie genannt werden, bereit, ihr Leben zu riskieren, um jahrhundertealte Kultur vor der Vernichtung zu bewahren und die Meisterwerke zu beschützen und zu verteidigen.

Gedreht wurde "Monuments Men" an mehr als 40 Drehorten in Berlin, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Vor allem im Harz und Berlin sorgte die fast 300-köpfige Filmcrew für viel Aufmerksamkeit. Hunderte Menschen bewarben sich als Komparsen, laut Filmstudio hatten sie rund 10.200 Einsätze.

Weitere Vorführungen:

09.02. 09:30 Zoo Palast 1 (D)
09.02. 15:00 Friedrichstadtpalast (D)
09.02. 18:00 Friedrichstadtpalast (D)
09.02. 22:30 International (D)

 

Quelle: Berlinale