
12.02.2014 | 16 Uhr | Wettbewerb - La tercera orilla (Das dritte Ufer)
Die Regisseurin Celina Murga erzählt in "La tercera orilla" eine Coming-of-Age-Geschichte in der argentinischen Provinz: Der 17-jährige Nicolás soll die Arztpraxis und den Landwirtschaftsbetrieb seines verhassten Vaters übernehmen. Der führt ein Doppelleben - mit Nicolás' Mutter lebt er nur heimlich zusammen. Die Spannungen zwischen Vater und Sohn nehmen zu, bis Nicolás eine Entscheidung treffen muss.
Der 17-jährige Nicolás (Allan Devetac) lebt mit seiner Mutter Nilda (Gaby Ferrero) und seinen jüngeren Geschwistern in einer kleinen argentinischen Provinzstadt. Sein Vater Jorge (Daniel Veronese) hat sich von Nicolás entfremdet. Mit Nicolás' Familie lebt er nur heimlich, offiziell ist er mit einer anderen Frau zusammen.
Jorge hat entschieden, dass Nicolás später seine Praxis und seinen Landwirtschaftsbetrieb übernehmen soll. Nicolás fühlt sich von den Plänen seines Vaters unterdrückt - er gehorcht ihm, aber er hasst ihn. Auch seine Mutter leidet unter dem Doppelleben des Vaters. Als die Spannungen zwischen Nicolás und seinem Vater wachsen, erkennt er, dass er eine Entscheidung treffen und seine Zukunft in die eigene Hand nehmen muss.
Für die 40-jährige argentinische Regisseurin Celina Murga ist "La tercera orilla" der dritte Spielfilm nach "Ana and the others" und "A Week alone". Martin Scorsese war so begeistert vom Drehbuch von "La tercera orilla", dass er den Film mitproduziert hat. Bei der Berlinale feiert die argentinisch-deutsch-niederländische Produktion ihre Weltpremiere.
Weitere Vorführungen:
13.02. 13:00 Zoo Palast 1 (D, E)
13.02. 15:00 Friedrichstadtpalast (D, E)
13.02. 22:30 International (D, E)
16.02. 17:30 Zoo Palast 2 (D, E)
Quelle: Berlinale





