Einzelne Biber dürfen geschossen werden
Brandenburgs Bauern nehmen den Biber ins Visier: Geschätzt sollen 2.200 Biber in Brandenburg leben, sie stehen unter Artenschutz. Doch die Tiere sorgen mit ihrem Dammbau dafür, dass in Gräben und Bächen Wasser aufgestaut wird und Abflüsse verstopfen - zum Schaden für Landwirte. Da die Population steigt, fordern Bauern ein Bibermanagement. Im Mai debattiert der Landtag über das Problem - im September einigen sich alle Fraktionen auf ein gemeinsames Vorgehen: Die Nagetiere sollen im Einzelfall getötet werden können, wenn sich Schäden nicht auf andere Weise verhindern ließen. Außerdem soll ein Fonds aus EU-Geldern eingerichtet werden, mit dem vorbeugende Maßnahmen finanziert werden.