Waldjunge Ray muss gemeinnützige Arbeit leisten
Vor zwei Jahren taucht ein Junge am Roten Rathaus in Berlin auf und bittet um Hilfe. Er hieße Ray, sei obdachlos, minderjährig und könne sich nicht an seine Identität erinnern. Er hätte mit seinem Vater fünf Jahre in den Wäldern gelebt hätte. Der "Waldjunge Ray" wird in einer Jugendhilfeeinrichtung untergebracht und bekommt deutschen Sprachunterrricht. Nachdem Fotos von ihm im Ausland veröffentlicht werden, erkennen ihn Bekannte - der Schwindel fliegt auf: "Ray" heißt in Wirklichkeit Robin und kommt aus den Niederlanden. Außerdem war er volljährig, als er in Berlin auftauchte. Im September muss der 21-Jährige sich deshalb wegen Betrugs vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten - rund 30.000 Euro an Sozialleistungen soll er sich erschlichen haben. Doch der Prozess wird eingestellt, Robin muss lediglich 150 Stunden gemeinnützige Arbeit ableisten. Weitere Bildergalerien