Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Malta und Zypern - vor zehn Jahren traten zehn Länder der Europäischen Union bei. Die EU-Osterweiterung 2004 ließ die Union auf nun insgesamt 25 Mitgliedstaaten anwachsen. Sie war die größte Erweiterung seit Bestehen der EU. Dem Beitritt gingen Volksabstimmungen in den einzelnen Ländern voraus.
In Deutschland hatten Kritiker immer wieder befürchtet, dass mit dem Beitritt von Polen, Tschechien und den acht weiteren Ländern deutsche Arbeitsplätze gefährdet seien. Doch laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin ist das Gegenteil der Fall: Die große EU-Osterweiterung soll zu 230.000 neuen Arbeitsplätzen in Deutschland geführt haben.