
Reisetagebuch Etappe 5, Teil 2 - Yangon - Bangkok (07.-17.12.12)
Vom idyllischen Land der friedlichen Burmesen und bäuerlichen Dörfer ins Land des Lächelns, in die kontrastreiche und kulturelle Glitzermetropole Thailands.

Freitag und Samstag, den 07.12.2012 und 08.12.2012
Die Sonne brennt schon am frühen Morgen und wir haben einen Tag frei. Was liegt näher, als schwimmen zu gehen? Lindsay hatte uns das Kokine-Schwimmbad empfohlen. Begeistert kühlen wir uns ab. Das "Kokine" hat zwei große Becken, eines für Nichtschwimmer - eines für die Profis. Einsam krault ein durchtrainierter Schwimmer, ansonsten sind wir die Einzigen. Vielleicht ist es nicht heiß genug mit 31 Grad, schließlich ist hier Winter.
Die Sonne brennt schon am frühen Morgen und wir haben einen Tag frei. Was liegt näher, als schwimmen zu gehen? Lindsay hatte uns das Kokine-Schwimmbad empfohlen. Begeistert kühlen wir uns ab. Das "Kokine" hat zwei große Becken, eines für Nichtschwimmer - eines für die Profis. Einsam krault ein durchtrainierter Schwimmer, ansonsten sind wir die Einzigen. Vielleicht ist es nicht heiß genug mit 31 Grad, schließlich ist hier Winter.

Auf einer überdachten Terrasse kann man entspannt Myanmar-Tee trinken und hat den Fitness-Club im Blick. Dort trainieren mehrere Besucher ernsthaft an den Geräten.
Später hat uns der Bogyoke Aung San Markt - oder auch Scott-Market, wie er nach seinem Erbauer immer noch genannt wird - voll im Griff. In über 2000 kleinen Läden findet man von Haushaltsartikeln bis zum Kunsthandwerk fast alles. Platz ist auf engstem Raum. Hinter ihren Stoff - und Longhiständen haben die Händler kleine erhöhte Plattformen, auf denen sie die Waren stapeln. Wer etwas anprobieren möchte, klettert auf einen Stuhl und verschwindet diskret hinter den Stoffballen.
Gegenüber vom Markt dreht Thomas fasziniert im Gewirr kleiner Gassen. Obwohl sie oft fast verfallen sind - oder vielleicht gearde deshalb - haben die alten Kolonialbauten viel Charme. Dazwischen bunte, von der Luft schwarz-fleckige Fassaden schmaler Häuser. Auf der Hauptstraße kocht Nudelsuppe in einem riesigen Wok, am Baum daneben kräht ein Hahn.
Später hat uns der Bogyoke Aung San Markt - oder auch Scott-Market, wie er nach seinem Erbauer immer noch genannt wird - voll im Griff. In über 2000 kleinen Läden findet man von Haushaltsartikeln bis zum Kunsthandwerk fast alles. Platz ist auf engstem Raum. Hinter ihren Stoff - und Longhiständen haben die Händler kleine erhöhte Plattformen, auf denen sie die Waren stapeln. Wer etwas anprobieren möchte, klettert auf einen Stuhl und verschwindet diskret hinter den Stoffballen.
Gegenüber vom Markt dreht Thomas fasziniert im Gewirr kleiner Gassen. Obwohl sie oft fast verfallen sind - oder vielleicht gearde deshalb - haben die alten Kolonialbauten viel Charme. Dazwischen bunte, von der Luft schwarz-fleckige Fassaden schmaler Häuser. Auf der Hauptstraße kocht Nudelsuppe in einem riesigen Wok, am Baum daneben kräht ein Hahn.

Abends ist die ganze Crew unterwegs auf einer Golf-Ranch.
Unsere Reise geht am nächsten Tag weiter in Richtung Nordosten. Wir fahren durch Bago, etwa 85 Kilometer von Yangon entfernt.
Hier werden die berühmten Cheerots hergestellt. Die für Myanmar typischen Zigarren sind uns schon im Straßenbild bei meist älteren Leuten aufgefallen, die rauchend selbstvergessen am Straßenrand hocken.
Unsere Reise geht am nächsten Tag weiter in Richtung Nordosten. Wir fahren durch Bago, etwa 85 Kilometer von Yangon entfernt.
Hier werden die berühmten Cheerots hergestellt. Die für Myanmar typischen Zigarren sind uns schon im Straßenbild bei meist älteren Leuten aufgefallen, die rauchend selbstvergessen am Straßenrand hocken.

In der Cheerotfabrik von Khin Khin Soel und ihrer Schwester sitzen zwanzig Frauen auf dem Boden und rollen eine Mischung aus Tamarindenstücken, Palmzucker und wenig Tabak in Maisblätter. Eine von ihnen verschließt die hauchdünne Verpackung der Cheroots in Windeseile über einer Kerze.

Kichernd werden wir beobachtet und probieren natürlich auch. Der Geschmack ist ein bißchen süßlich. Die 52jährige Khin Khin Soel erzählt uns, dass die jungen Leute zunehmend auf westliche Zigaretten umsteigen. So kleine Betriebe wie dieser haben Absatzschwierigkeiten und brauchen gute Marketingideen. Sie glaubt, auf die Tradition der Marke zu setzen, wäre eine Chance. Sie könnte sich auch vorstellen, in das Internetcafe ihrer Tochter einzusteigen. Das wäre dann ein neuer Job. Aber die Cheerot-Produktion ist ihre Leidenschaft.
Sonntag bis Dienstag, den 09.12.2012 - 11.12.2012
Auf unserer Reise in Richtung Thailand bewegen wir uns seit Bago im Gebiet der Mon. Das ist die älteste heute in Myanmar lebende Volksgruppe. Sie wanderte etwa im fünften Jahrhundert aus Osttibet zu und beherrschte den südlichen Teil von Myanmar.
Auf unserer Reise in Richtung Thailand bewegen wir uns seit Bago im Gebiet der Mon. Das ist die älteste heute in Myanmar lebende Volksgruppe. Sie wanderte etwa im fünften Jahrhundert aus Osttibet zu und beherrschte den südlichen Teil von Myanmar.

In der jüngeren Vergangenheit kam es nach der Proklamierung der Unabhängigkeit Burmas 1948 immer wieder zu Autonomiebestrebungen der Mon. Bis 1995 gab es bewaffnete Kämpfe gegen die Militärregierung durch die National Liberation Army (MNLA).
Uns fallen unterwegs die Häuser der Mon auf. Sie sind schmal und lang, meist aus Holz, haben ein offenes Erdgeschoss - zwischen den Pfählen, die das Haus tragen, parken kleine Traktoren oder Fuhrwerke. Die Brüstungen der zweiten Etage und die Dächer sind oft schön verziert.
Uns fallen unterwegs die Häuser der Mon auf. Sie sind schmal und lang, meist aus Holz, haben ein offenes Erdgeschoss - zwischen den Pfählen, die das Haus tragen, parken kleine Traktoren oder Fuhrwerke. Die Brüstungen der zweiten Etage und die Dächer sind oft schön verziert.

Kurz bevor wir Kyaikhtiyo erreichen, überqueren wir den Sittaung-Fluss und kommen schließlich in ein großes Gedränge von Touristenbussen und Pkw. Hier ist eine "Trockenfischstation". Am Straßenrand hocken Frauen, die mit flinken Fingern Snake Head Fische säubern. Auf einer Holzplattform am Ufer werden die Fische drei bis vier Tage getrocknet - es riecht streng, soll aber köstlich schmecken.

Für zwei Tage machen wir Station in Mawlamyine, der früheren Hauptstadt der Mon. Überall auf den Hügeln rings um die Stadt glitzern die Spitzen der Pagoden. Am nächsten
Tag besuchen wir eine Klosterschule im nahegelegenen Dorf Oak Tag Dar. Daewe hatte erzählt, dass die Mönche noch vor drei Jahren unter Bäumen unterrichteten. Bei unserer Ankunft dringt ohrenbetäubender Lärm aus einem lang gestreckten Schulgebäude. Etwa 100 Kinder werden in verschiedenen Klassen in einem großen Raum unterrichtet. Links in Englisch, in der Mitte lernen sie ein Gedicht, rechts Lesen und Schreiben.
Tag besuchen wir eine Klosterschule im nahegelegenen Dorf Oak Tag Dar. Daewe hatte erzählt, dass die Mönche noch vor drei Jahren unter Bäumen unterrichteten. Bei unserer Ankunft dringt ohrenbetäubender Lärm aus einem lang gestreckten Schulgebäude. Etwa 100 Kinder werden in verschiedenen Klassen in einem großen Raum unterrichtet. Links in Englisch, in der Mitte lernen sie ein Gedicht, rechts Lesen und Schreiben.

Bruder U Ti Lawka Thaya hat zusammen mit den Eltern des Dorfes die Schule aufgebaut. Er findet, dass er jetzt, mit Anfang Vierzig, noch die Kraft dafür hat und niemand sonst Bildung ermöglichen kann. Die meisten Kinder gehören nicht zum Kloster, sondern gehen nach dem Unterricht nach Hause. Anders als in den staatlichen Schulen muss kein Schulgeld gezahlt werden. Draußen auf dem Schulhof wartet eine Frau aus dem Elternkomitee. Ob wir wollen oder nicht, wir sind eingeladen. So kommt es, dass wir gegen Abend in einem Haus der Mon Früchte knabbern und Tee schlürfen. Längst wieder im Hotel, geht uns die Familie nicht aus dem Kopf. Wir sind neugierig, wie sie leben und fahren am nächsten Tag wieder hin. Da niemand ein Telefon besitzt, ist die Überraschung groß. Sofort werden zwei Enten für uns geschlachtet, Kokosnüsse von der Palme geholt, Reis gekocht. Auf dem Hof stehen drei Häuser. Die Oberhäupter sind die 70jährige Daw Mya Thaung und ihr 83jähriger Mann U Kyaw Mya.

Ihre erwachsenen Töchter wohnen mit den Kindern daneben. Sie sind Reisbauern. Strom gibt es nicht im Dorf, alles wird noch auf althergebrachte Weise gemacht. Einer der Familienväter hat sechs Jahre in Singapur gearbeitet, so konnte er die Farm aufbauen. Die Familie ist froh über die Schule der Mönche und hilft, wo sie kann. Nach drei Stunden sind die Enten durch und die Familie darauf gespannt, wie es uns schmeck, es ist köstlich. Ein verrückter Nachmittag.
Mittwoch, den 12.12.2012 - Heute ist der letzte freie Tag vor der Winterpause. Morgen sind wir auf dem Weg zur Grenze nach Thailand. Da die Gebirgsstraße, die nach Myawadi führt, sehr eng ist, hat man den Verkehr eingeschränkt. Nur alle zwei Tage darf man in eine Richtung fahren. Heute fahren diejenigen, die von Thailand nach Myanmar wollen, morgen dürfen wir uns in Richtung Thailand in Bewegung setzen. Da niemand weiß, wie lang die Kolonne sein wird, brechen wir früh um fünf auf. Der Abschied von Myanmar wird uns schwer fallen.

Donnerstag und Freitag, den 13.12.2012 und 14.12.2012 - Etwa sechs Stunden Fahrt sollen vor uns liegen. Mit den Kilometerangaben ist das hier so eine Sache, auf jeden Fall soll die Gebirgsstraße schwierig sein und keiner weiß vorher, wieviele Fahrzeuge sich in Bewegung gesetzt haben.
Wir brechen um fünf Uhr früh auf und erleben wenig später einen atemberaubenden Sonnenaufgang zwischen zwei Felsen, ringsherum ist es dunstig. Eine eigenartige Atmosphäre.
Wir brechen um fünf Uhr früh auf und erleben wenig später einen atemberaubenden Sonnenaufgang zwischen zwei Felsen, ringsherum ist es dunstig. Eine eigenartige Atmosphäre.

Nach drei Stunden Fahrt kommen wir in einen Stau, obwohl die Straße sowieso nur in eine
Richtung befahrbar ist. Trucks, bis oben hin voll beladen, Pickups voller Menschen, Pkw, alles will nachThailand. Da wir nur stopp&go fahren können, sind unsere Kupplungen irgendwann heiß gelaufen, es riecht verbrannt- in beiden Autos. Glücklicherweise halten wir gerade in einem Dorf.
Richtung befahrbar ist. Trucks, bis oben hin voll beladen, Pickups voller Menschen, Pkw, alles will nachThailand. Da wir nur stopp&go fahren können, sind unsere Kupplungen irgendwann heiß gelaufen, es riecht verbrannt- in beiden Autos. Glücklicherweise halten wir gerade in einem Dorf.

Die Einheimischen helfen uns mit einem Wasserschlauch. Gregor spritzt die Motoren ab. Wir warten vier Stunden, bis sich alles abgekühlt und der Stau sich aufgelöst hat. Die Kupplungen funktionieren noch. Wir bewegen uns langsam auf der stockdunklen Gebirgsstraße und sind froh, als wir abends gegen 21 Uhr in Myawadi ankommen. Von hier sind es noch drei Minuten ins Nachbarland, aber der Grenzpunkt hat schon um 18.00 Uhr geschlossen. Zeit, an diesem Abend mit unserer burmesischen Crew ein Abschiedsbier zu trinken

Es fällt uns schwer, dieses so gastfreundliche Land zu verlassen. Mit Shin Daewe, unserer fröhlichen und temperamentvollen Begleiterin, ihrem Mann Ko U, Officer Han Lin Aung und ihrem Fahrer Aung Lwin Oo haben wir Myanmar entdeckt und viele Geschichten erlebt. Am nächsten Morgen klappt der Grenzübergang reibungslos, fast sind wir traurig darüber.
Auf der anderen Seite erwartet uns mit Pattama Chutimant eine charmante Producerin, die sich schon langsam Sorgen um uns gemacht hatte. Mit ihr sind wir in Mae Sot, dem Grenzort auf thailändischer Seite bei einer Ärztin verabredet. Dr, Cynthia Maung war 1988 aus Burma vor der Militärdiktatur geflüchtet. Eine Woche kämpfte sie sich mit einer Gruppe Studenten durch den Wald und kam dann in Mae Sot an.
Auf der anderen Seite erwartet uns mit Pattama Chutimant eine charmante Producerin, die sich schon langsam Sorgen um uns gemacht hatte. Mit ihr sind wir in Mae Sot, dem Grenzort auf thailändischer Seite bei einer Ärztin verabredet. Dr, Cynthia Maung war 1988 aus Burma vor der Militärdiktatur geflüchtet. Eine Woche kämpfte sie sich mit einer Gruppe Studenten durch den Wald und kam dann in Mae Sot an.

Um den Flüchlingen zu helfen, begann sie mit der kostenlosen medizinischen Behandlung in einem kleinen Stützpunkt. Sie war damals 19 Jahre alt. Inzwischen hat die im ganzen Land bekannte Ärztin die Mae Tao Klinik aufgebaut, in der man sich immer noch um Flüchtlinge kümmert - auch um jene Menschen, die schon länger in Thailand leben und keine Krankenversicherung haben. In mehreren hellen, flachen Bauten befinden sich die verschiedenen Stationen. Nur der Augenarzt praktiziert draußen. Sehschärfenbestimmung unter einem Zeltdach, ansonsten ist es wie bei uns Zuhause...

In der Mutter-Kind-Abteilung sind etwa 30 Frauen in einem einzigen Raum untergebracht. Im hinteren Abteil des Raumes zeigt uns eine Mutter stolz ihre zwei Tage alten Zwillinge. Daneben liegt ein junges Mädchen in den Wehen. Trotz dieser - für uns - nicht sehr komfortablen Bedingungen, spürt man, wie dankbar die Patienten sind. Dr. Cynthia Maung erzählt uns, dass in der Klinik verstärkt HIV-Patienten behandelt werden, Malaria ist ein großes Problem. Sie ist froh über den Beginn der demokratischen Entwicklung in Myanmar, wenngleich die neuen Verhältnisse nicht stabil sind, solange das Militär an der Macht ist.

Das Hospital an der Grenze ist auch heute Zufluchtspunkt für viele. Der größte Traum der Ärztin wäre, dass es eines Tages ein ganz normales Krankenhaus ist.

Samstag und Sonntag, den 15.12.2012 und 16.12.2012 - Von Mae Sot sind wir etwa 500 Kilometer nach Ayutthaya, in die alte Königsstadt gefahren. Sie war von 1350 bis 1767 die Hauptstadt des Königreichs Siam. Die prachtvollen Tempel und Paläste müssen beeindruckend gewesen sein. Etwas davon spüren wir, als wir an den Backsteinruinen vorbeifahren. Doch bevor wir Zeit haben, die Stadt zu erkunden, sollen Uli, Gregor, Thomas und Ingo zur medizinischen Kontrolle Ausländer, die länger als 14 Tage im Land sind, müssen sich der Prozedur unterziehen.

Das Krankenhaus ist hypermodern, der Andrang groß. Und es ist kurios, all die Untersuchungen, die wir in Mae Sot gedreht haben, erlebt die Crew jetzt am eigenen Leib: Sehtest, Blutdruck messen, Blut abnehmen...

Kurz nach Sonnenaufgang erleben wir dann ein kurioses Schauspiel: Farbenprächtig geschmückte Elefanten kommen bedächtig von großen Lastkraftwagen herab und schaukeln Touristen durch die Ruinen. Die Elefanten haben hier Tradition. Ayutthaya hatte 33 Könige und war an über 70 Kriegen beteiligt. Die Dickhäuter kämpften in diesen Kriegen, sie transportierten die Herrscher und wurden zum Bau wichtiger Anlagen eingesetzt. Heute ist ihre Zahl drastisch zurückgegangen. In Thailand leben nur noch 4000 wilde und zahme Elefanten. Die Elefanten, die wir sehen, gehören zur Farm von Laithogrien Meepan.
Nachdem er 1996 seiner Tochter einen Elefanten geschenkt hatte, gründete er die Farm, in der man sich um kranke und misshandelte Tiere kümmert und auch erfolgreich Elefanten aufzieht. Als wir die Anlage besuchen, baden gerade zwei Elefanten im Fluß. Der kleinere der beiden prustet kräftig Wasser. Thomas geht mit der Kamera in den Fluss und ist fasziniert. So nah war er diesen schönen Tieren noch nie. Laithogrien Meepan erzählt uns, dass 180 Elefanten auf der Farm leben, unter ihnen auch gefährliche Tiere, die niemand mehr haben will. Um das alles finanzieren zu können, sind er und sein Sohn Patrick auch an der Organisation des World Heritage Festivals beteiligt.
Nachdem er 1996 seiner Tochter einen Elefanten geschenkt hatte, gründete er die Farm, in der man sich um kranke und misshandelte Tiere kümmert und auch erfolgreich Elefanten aufzieht. Als wir die Anlage besuchen, baden gerade zwei Elefanten im Fluß. Der kleinere der beiden prustet kräftig Wasser. Thomas geht mit der Kamera in den Fluss und ist fasziniert. So nah war er diesen schönen Tieren noch nie. Laithogrien Meepan erzählt uns, dass 180 Elefanten auf der Farm leben, unter ihnen auch gefährliche Tiere, die niemand mehr haben will. Um das alles finanzieren zu können, sind er und sein Sohn Patrick auch an der Organisation des World Heritage Festivals beteiligt.

Das ist eine Lichtshow, in der die Geschichte von Ayutthaya erzählt wird. Patrick spielt dort mit seinem Elefanten die Hauptrolle. Beide sind 27 Jahre alt, sie sind zusammen aufgewachsen. Gegen 19.00 Uhr sind die Ruinen in farbiges Licht getaucht. Die Story beschäftigt sich mit dem letzten Kampf des Königreiches Siam 1767. Damals fiel die burmesische Armee in die Stadt ein und plünderte die Paläste. Der Name des Nachbarlandes fällt nicht in der Show, es heißt dann schlicht "der Feind". Schließlich, so sagt Patrick, seien Myanmar und Thailand ja dabei, Freundschaft zu schließen.
Mit einem Feuerwerk und der Parade von Mensch und Tier endet die Show, fast. Denn der kleinste der Elefanten begreift die Regie nicht und galoppiert ungestüm zum Bühnenausgang.
Manuele Jödicke und Eva Kemme
Das Tagebuch wird weitergeführt am 3. Januar 2013 - auch das Team gönnt sich eine kleine Verschnaufspause !
Mit einem Feuerwerk und der Parade von Mensch und Tier endet die Show, fast. Denn der kleinste der Elefanten begreift die Regie nicht und galoppiert ungestüm zum Bühnenausgang.
Manuele Jödicke und Eva Kemme
Das Tagebuch wird weitergeführt am 3. Januar 2013 - auch das Team gönnt sich eine kleine Verschnaufspause !


