
Reisetagebuch Etappe 6, Teil 1 - Bangkok - Siem Reap (05.-13.01.13)
In diesem Teil der Etappe fahren wir von Bangkok bis Siem Reap. Wir besuchen eine Ökofarm, treffen die Mädchenband "Zodapop" und begleiten einen kambodschanischen Mönch in die Tempelanlagen von Angkor Wat.

Samstag, den 05.01.2013 - WIEDER ON THE ROAD! Der erste Drehtag nach der Weihnachtspause führte uns heute nach "Green Heaven", einer Organic Fruit Farm 50 Kilometer vor Bangkok. Die beiden Ökobauern Somporn und Anurug sind zwei moderne Aussteiger, die ein erfolgreiches Businessleben in Bangkok ganz bewusst hinter sich gelassen haben.
Mit ihrem Ökobauernhof wollen sie nicht nur ein naturverbundenes Leben führen, sondern vor allem den Gedanken einer ökologischen Landwirtschaft fördern. Eine Bio-Welle gibt es also nicht nur in Deutschland, auch sie ist eine globale Angelegenheit.
Mit ihrem Ökobauernhof wollen sie nicht nur ein naturverbundenes Leben führen, sondern vor allem den Gedanken einer ökologischen Landwirtschaft fördern. Eine Bio-Welle gibt es also nicht nur in Deutschland, auch sie ist eine globale Angelegenheit.

Und die beiden Städter haben Erfolg. Seit einem Jahr gibt es ihre Farm, heute war das große Jubiläumsfest.
Das ganze Dorf feierte gemeinsam mit den "Zugezogenen". Gemeinsam wurde gefachsimpelt und vor allem gemeinsam gekocht.
Auf einer großen Wiese zeigte jede Familie ihre Kochkünste, Hunderte Menschen tafelten an großen Tischen. Und alles war "Organic". Mit Leidenschaft. Morgen treffen wir das Pärchen wieder, schon heute waren wir sehr beeindruckt.
Das ganze Dorf feierte gemeinsam mit den "Zugezogenen". Gemeinsam wurde gefachsimpelt und vor allem gemeinsam gekocht.
Auf einer großen Wiese zeigte jede Familie ihre Kochkünste, Hunderte Menschen tafelten an großen Tischen. Und alles war "Organic". Mit Leidenschaft. Morgen treffen wir das Pärchen wieder, schon heute waren wir sehr beeindruckt.

Sonntag, den 06.01.2013 - Heute ging es am Morgen gleich wieder in Richtung „Green Heaven“, der thailändischen Variante eines Ökobauernhofs.
Unsere beiden Farmer Somporn und Anurug zeigten uns ihre Anbaugebiete und vor allem ihre sehr innovative Marketingstrategie: Sie sind sozusagen iFarmer, denn alles läuft bei Ihnen über iPhone und Facebook.
Der direkte Kontakt zu ihren Kunden wird schon auf dem Feld hergestellt, mit dem Smartphone werden alle erntereifen Produkte fotografiert und ins Netz gestellt, die Bestellung kann umgehend erfolgen.
Wir begleiten die beiden bei der Ausfahrt ihres erntefrischen Salats, der Abnehmer ist ein superedles "Frenchcoffee" für die wohlhabende Mittelschicht in der Nachbarstadt Chon Buri. Bald ist auch hier alles Öko…
Unsere beiden Farmer Somporn und Anurug zeigten uns ihre Anbaugebiete und vor allem ihre sehr innovative Marketingstrategie: Sie sind sozusagen iFarmer, denn alles läuft bei Ihnen über iPhone und Facebook.
Der direkte Kontakt zu ihren Kunden wird schon auf dem Feld hergestellt, mit dem Smartphone werden alle erntereifen Produkte fotografiert und ins Netz gestellt, die Bestellung kann umgehend erfolgen.
Wir begleiten die beiden bei der Ausfahrt ihres erntefrischen Salats, der Abnehmer ist ein superedles "Frenchcoffee" für die wohlhabende Mittelschicht in der Nachbarstadt Chon Buri. Bald ist auch hier alles Öko…

In Bangkok haben wir am Nachmittag unser erstes Shooting mit der Mädchenband "Zodapop", fünf lebenslustige Musikantinnen machen richtig guten Indiepop. In ihrem Proberaum bei den "Soundgood Studios" legen sie so richtig los.
An der Wand ein Bild vom Saxophon spielenden König Thailands. Diese Vorbildfunktion hat also nicht nur Ex-US-Präsident Bill Clinton inne...
Am Mittwoch werden wir die Zodapops wiedersehen, bei ihrem Auftritt auf der berühmten Khaosan-Road.
Erschöpft von der Dauerhitze und den vielen tollen Eindrücken erreichen wir am Abend unser Hotel in Bangkok-Downtown. Wir freuen uns auf die Megametropole.
An der Wand ein Bild vom Saxophon spielenden König Thailands. Diese Vorbildfunktion hat also nicht nur Ex-US-Präsident Bill Clinton inne...
Am Mittwoch werden wir die Zodapops wiedersehen, bei ihrem Auftritt auf der berühmten Khaosan-Road.
Erschöpft von der Dauerhitze und den vielen tollen Eindrücken erreichen wir am Abend unser Hotel in Bangkok-Downtown. Wir freuen uns auf die Megametropole.

Montag, den 07.01.2013 - Der erste Tag in Bangkok beginnt mit Formalitäten. Unser Team benötigt eine Arbeitserlaubnis, die im Ministry of Labour persönlich abzuholen ist. Ebenso brauchen wir von der vietnamesischen Botschaft die letzten Okays für unsere geplante Einreise in der übernächsten Woche.
Dann geht es los und wir sind mit Li verabredet. Sie ist eine der vielen Kathoeys in Thailand; man kennt sie unter dem Namen "Ladyboys". Ein etwas abschätziger Begriff für transsexuelle junge Menschen.
Dann geht es los und wir sind mit Li verabredet. Sie ist eine der vielen Kathoeys in Thailand; man kennt sie unter dem Namen "Ladyboys". Ein etwas abschätziger Begriff für transsexuelle junge Menschen.

Was sie oft auszeichnet: Sie entsprechen perfekt dem weiblichen Schönheitsideal. Kosmetik und moderne Chirugie machen es möglich. Bei Li ist es nur insofern anders, dass sie als Muslima kein Messer an sich herankommen lassen will.
Dennoch möchte sie als Frau leben und als Frau anerkannt sein.
Obwohl die Tradition des "Dritten Geschlechts" in Thailand sehr alt ist, müssen die Kathoeys immer noch um gesellschaftliche Gleichstellung kämpfen. Viele von ihnen landen in den Prostituiertenvierteln Bangkoks und geben sich westlichen Touristen als Frauen aus.
Li geht einen anderen Weg. Sie weiß, nur durch Bildung kann man der sozialen Ausgrenzung entfliehen.
An der Universität Bangkok studiert sie Politikwissenschaften. Wir beobachten sie bei der Projektarbeit mit ihren Kommilitonen. Der Campus befindet sich am Rande von Bangkok, trotz gigantischer Hochstraßensysteme eine logistische Herausforderung: Zwei Stunden hin, fast genauso lange zurück. In Bangkok gibt es nicht viele Staus. Bangkok IST der Verkehrsstau.
Mit Buddhas Hilfe haben wir aber irgendwann alles im Kasten und uns am Abend ein gepflegtes Feierabendbier verdient. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Li am nächsten Tag.
Dennoch möchte sie als Frau leben und als Frau anerkannt sein.
Obwohl die Tradition des "Dritten Geschlechts" in Thailand sehr alt ist, müssen die Kathoeys immer noch um gesellschaftliche Gleichstellung kämpfen. Viele von ihnen landen in den Prostituiertenvierteln Bangkoks und geben sich westlichen Touristen als Frauen aus.
Li geht einen anderen Weg. Sie weiß, nur durch Bildung kann man der sozialen Ausgrenzung entfliehen.
An der Universität Bangkok studiert sie Politikwissenschaften. Wir beobachten sie bei der Projektarbeit mit ihren Kommilitonen. Der Campus befindet sich am Rande von Bangkok, trotz gigantischer Hochstraßensysteme eine logistische Herausforderung: Zwei Stunden hin, fast genauso lange zurück. In Bangkok gibt es nicht viele Staus. Bangkok IST der Verkehrsstau.
Mit Buddhas Hilfe haben wir aber irgendwann alles im Kasten und uns am Abend ein gepflegtes Feierabendbier verdient. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Li am nächsten Tag.

Dienstag, den 08.01.2013 - Heute begeben wir uns gleich wieder mitten hinein in den täglichen Verkehrswahnsinn Bangkoks.
Am berühmten Erawan-Schrein treffen wir wieder auf Li, die Frau im Körper eines Mannes.
Der Erawan-Schrein ist ein kleiner buddhistischer Tempel direkt an der Ecke einer gigantischen Straßenkreuzung. Zwei Hochbahnen fahren hier übereinander, die Skyline der Hochhäuser ergänzt die "Metropolis"-Atmosphäre.
Obwohl Li Muslima ist, legt sie am Schrein Blumen, Räucherstäbchen und eine Kerze ab, mit dieser Dreieinigkeit ist es für jeden möglich, sein Karma zu optimieren.
Li wohnt auf der anderen Seite des großen Stromes, der mitten durch Bangkok verläuft, mit einem Longtailboot fahren wir ein Stück des Flusses hinunter.
Am Abend drehen wir in den Rotlichtvierteln Bangkoks. Kathoeys oder "Ladyboys", wie sie oft genannt werden, findet man auch hier, und zwar sehr häufig. Wir bekommen einen Eindruck vom Alltag des südostasiatischen Sextourismus, tausende Frauen und Männer prostituieren sich, viele sehen hierin ihre einzige Chance sich und ihre Familien durchs Leben zu bringen.
Am berühmten Erawan-Schrein treffen wir wieder auf Li, die Frau im Körper eines Mannes.
Der Erawan-Schrein ist ein kleiner buddhistischer Tempel direkt an der Ecke einer gigantischen Straßenkreuzung. Zwei Hochbahnen fahren hier übereinander, die Skyline der Hochhäuser ergänzt die "Metropolis"-Atmosphäre.
Obwohl Li Muslima ist, legt sie am Schrein Blumen, Räucherstäbchen und eine Kerze ab, mit dieser Dreieinigkeit ist es für jeden möglich, sein Karma zu optimieren.
Li wohnt auf der anderen Seite des großen Stromes, der mitten durch Bangkok verläuft, mit einem Longtailboot fahren wir ein Stück des Flusses hinunter.
Am Abend drehen wir in den Rotlichtvierteln Bangkoks. Kathoeys oder "Ladyboys", wie sie oft genannt werden, findet man auch hier, und zwar sehr häufig. Wir bekommen einen Eindruck vom Alltag des südostasiatischen Sextourismus, tausende Frauen und Männer prostituieren sich, viele sehen hierin ihre einzige Chance sich und ihre Familien durchs Leben zu bringen.

Mittwoch, den 09.01.2013 - Heute treffen wir wieder auf die Mädchenband Zodapop.
In der Universität Bangkok sind wir mit der Frontsängerin Jing verabredet.
Die 22jährige erleben wir zuerst bei der Gesangsausbildung, mit einem traditionellen Lied der Thais bezaubert sie uns mit ihrer Stimme. In der nur 1,52 m großen Frau steckt eine Menge Soul.
Aber studieren heißt lernen und lernen, die universitäre Ausbildung ist auch in Thailand sehr schulisch, sogar eine einheitliche Uniform gibt es. Wir erleben Jing in einer Vorlesung.
Am Nachmittag dann der krasse Gegensatz: nicht uniform, sondern sehr bunt geht es auf der berühmten Khaosan Road zu, weltweit DIE Ikone des Backpackertourismus. Inzwischen laufen hier wohl die Kinder und Enkel der Ur-Hippies herum, die den Mythos der Straße begründeten. Kleine Hostels, Coffeeshops, Pubs und Musikbars, Reiseunternehmen für die Weiterfahrt in Richtung Strände und Inseln prägen das einmalige Flair dieser Straße. Leonardo di Caprio setzte ihr mit dem Film "The Beach" ein Denkmal.
Jing und ihre musikalischen Mitstreiterinnen haben hier am Abend einen Auftritt in einem Club direkt in Backpackers Paradise. "Zodapop" legt ein Super-Konzert hin, wir sind beeindruckt von der ganz anderen Frauenpower Bangkoks.
In der Universität Bangkok sind wir mit der Frontsängerin Jing verabredet.
Die 22jährige erleben wir zuerst bei der Gesangsausbildung, mit einem traditionellen Lied der Thais bezaubert sie uns mit ihrer Stimme. In der nur 1,52 m großen Frau steckt eine Menge Soul.
Aber studieren heißt lernen und lernen, die universitäre Ausbildung ist auch in Thailand sehr schulisch, sogar eine einheitliche Uniform gibt es. Wir erleben Jing in einer Vorlesung.
Am Nachmittag dann der krasse Gegensatz: nicht uniform, sondern sehr bunt geht es auf der berühmten Khaosan Road zu, weltweit DIE Ikone des Backpackertourismus. Inzwischen laufen hier wohl die Kinder und Enkel der Ur-Hippies herum, die den Mythos der Straße begründeten. Kleine Hostels, Coffeeshops, Pubs und Musikbars, Reiseunternehmen für die Weiterfahrt in Richtung Strände und Inseln prägen das einmalige Flair dieser Straße. Leonardo di Caprio setzte ihr mit dem Film "The Beach" ein Denkmal.
Jing und ihre musikalischen Mitstreiterinnen haben hier am Abend einen Auftritt in einem Club direkt in Backpackers Paradise. "Zodapop" legt ein Super-Konzert hin, wir sind beeindruckt von der ganz anderen Frauenpower Bangkoks.

Donnerstag, den 10.01.2013 - Heute nehmen wir Abschied von Bangkok, eine großartige Stadt hat uns in ihren Bann gezogen. Wir sind unseren beiden Begleiterinnen Pattama und Meen sehr dankbar, dass sie uns mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Sachverstand entlang der Pfade des Großstadtdschungels geführt haben.
Wieder auf dem Asian Highway begegnen wir an einer Raststätte Mr. Khun Madan. Er ist einer der vielen Mitstreiter des UN-Projektes des "Asian Highway Networks". Irgendwann soll der Asian Highway No. 1 so berühmt sein wie die Route 66. Der Enthusiasmus und die Zukunftsgewissheit von Herrn Madan lassen uns daran glauben. Für ihn ist das Straßenprojekt eine Lebensader für das "New Asia". Der Asian Highway ist eine neue Seidenstraße, die nicht nur zum Transport da ist, sondern auch zum Austausch von Ideen, Kulturen und Lebensweisen.
Schnell sind wir an der Grenze zu Kambodscha. In Aranaprathet haben wir das Gefühl, schon den Dschungel zu spüren, wir finden Unterkunft in einem kleinen Ressort mitten in einem tropischen Wald.
Wir sind gespannt auf Kambodscha und seine Menschen.
Wieder auf dem Asian Highway begegnen wir an einer Raststätte Mr. Khun Madan. Er ist einer der vielen Mitstreiter des UN-Projektes des "Asian Highway Networks". Irgendwann soll der Asian Highway No. 1 so berühmt sein wie die Route 66. Der Enthusiasmus und die Zukunftsgewissheit von Herrn Madan lassen uns daran glauben. Für ihn ist das Straßenprojekt eine Lebensader für das "New Asia". Der Asian Highway ist eine neue Seidenstraße, die nicht nur zum Transport da ist, sondern auch zum Austausch von Ideen, Kulturen und Lebensweisen.
Schnell sind wir an der Grenze zu Kambodscha. In Aranaprathet haben wir das Gefühl, schon den Dschungel zu spüren, wir finden Unterkunft in einem kleinen Ressort mitten in einem tropischen Wald.
Wir sind gespannt auf Kambodscha und seine Menschen.

Freitag, den 11.01.2013 - Bevor es nach Kambodscha geht, drehen wir am Morgen auf dem gigantisch großen "Friendship-Market", unmittelbar am Grenzübergang. Es ist einer der typischen Grenzmärkte, die es z.B. früher in Deutschland an der Grenze zu Polen gab. Die sozialen Gefälle diesseits und jenseits der Grenze ermöglichen Verkaufserlöse. Handelsware Nr. 1 sind Textilien, die billig in Kambodscha, Vietnam oder China hergestellt werden.
Unsere Protagonistin ist eine kambodschanische Händlerin, die täglich über die Grenze nach Thailand kommt, um hier ihre Ware anzubieten.
Darunter auch selbst genähte Kleider. Dann fahren wir in umgekehrter Richtung ins Nachbarland.
Zwischen den beiden Grenz-Checkpoints hat sich im ca. einen Kilometer breiten Niemandsland ein Spielcasino-Eldorado etabliert.
Little Las Vegas auf eigentlich kambodschanischem Hoheitsgebiet.
Unmittelbar daneben schließen sich in der Grenzstadt Poipet Slums von unvorstellbarer Armut an, aber die werden wir erst am nächsten Morgen zu Gesicht bekommen.
Unsere Protagonistin ist eine kambodschanische Händlerin, die täglich über die Grenze nach Thailand kommt, um hier ihre Ware anzubieten.
Darunter auch selbst genähte Kleider. Dann fahren wir in umgekehrter Richtung ins Nachbarland.
Zwischen den beiden Grenz-Checkpoints hat sich im ca. einen Kilometer breiten Niemandsland ein Spielcasino-Eldorado etabliert.
Little Las Vegas auf eigentlich kambodschanischem Hoheitsgebiet.
Unmittelbar daneben schließen sich in der Grenzstadt Poipet Slums von unvorstellbarer Armut an, aber die werden wir erst am nächsten Morgen zu Gesicht bekommen.

Samstag, den 12.01.2013 - Bei Tagesanbruch muss unsere Protagonistin ihr Haus in der etwas besseren Gegend von Poipet verlassen, um mit der Öffnung der Grenzschranke zum Markt auf thailändischer Seite zu gelangen. Mit ihr ein Heer von Händlern, die ihre alten Holzwagen über die Grenzlinie schieben, um auf der anderen Seite einige Pfennige zu verdienen. Wir spüren, wir haben in Richtung Kambodscha eine Wohlstandsgrenze überschritten.
Wir fahren weiter nach Siem Reap, der nächst größeren Stadt, gleich in der Nähe der berühmten Tempelanlage Angkor Wat. Anstatt des erwarteten Dschungelfeelings empfängt uns jedoch eine Landschaft, die uns streckenweise an Brandenburg erinnern lässt. Felder, Alleen und weites flaches Land. Nur die sehr trubeligen Straßendörfer zwischendurch verweisen darauf, dass wir in Südostasien sind.
Auch hier ist übrigens die Straße im Bestzustand, eine perfekte Asphalttrasse zieht sich schnurgerade durchs Land. Dann erreichen wir Siem Reap, wir sind gespannt auf den nächsten Tag, wir wollen pünktlich zum Sonnenaufgang an den Tempeln von Angkor Wat stehen.
Wir fahren weiter nach Siem Reap, der nächst größeren Stadt, gleich in der Nähe der berühmten Tempelanlage Angkor Wat. Anstatt des erwarteten Dschungelfeelings empfängt uns jedoch eine Landschaft, die uns streckenweise an Brandenburg erinnern lässt. Felder, Alleen und weites flaches Land. Nur die sehr trubeligen Straßendörfer zwischendurch verweisen darauf, dass wir in Südostasien sind.
Auch hier ist übrigens die Straße im Bestzustand, eine perfekte Asphalttrasse zieht sich schnurgerade durchs Land. Dann erreichen wir Siem Reap, wir sind gespannt auf den nächsten Tag, wir wollen pünktlich zum Sonnenaufgang an den Tempeln von Angkor Wat stehen.

Sonntag, den 13.01.2013 - Den gesamten Tag verbringen wir in den Tempelanlagen von Angkor Wat. Dies ist auch notwendig, denn das ehemalige Herrschaftszentrum des Khmerreichs ist 20 Quadratkilometer groß. Vor 800 Jahren regierte hier das Königshaus über eine der erstaunlichsten Hochkulturen der Welt. Im Ballungsraum von Angkor lebten damals über 1 Million Menschen, es war das New York des 12./13. Jahrhunderts. Berlin wurde gerade einmal gegründet.
Bis heute ist Angkor Wat Nationalheiligtum, trotz aller tragischen Demütigung des kambodschanischen Volkes sehen sie sich auch heute noch stolz als die "Kinder von Angkor".
Obwohl die damaligen Herrscher Hindus waren, werden die Tempel inzwischen auch von Buddhisten verehrt. Wir treffen auf einen jungen Mönch, mitten im tropischen Wald der Angkor-Tempel. Wir begleiten seinen sehr strengen und zeremoniellen Tagesablauf. Er erzählt uns über seinen Weg zu Buddha.
Bei Sonnenuntergang machen wir Aufnahmen aus der Höhe und sehen noch einmal die versunkene Wunderwelt Angkors in der weiten Landschaft liegen.
Bis heute ist Angkor Wat Nationalheiligtum, trotz aller tragischen Demütigung des kambodschanischen Volkes sehen sie sich auch heute noch stolz als die "Kinder von Angkor".
Obwohl die damaligen Herrscher Hindus waren, werden die Tempel inzwischen auch von Buddhisten verehrt. Wir treffen auf einen jungen Mönch, mitten im tropischen Wald der Angkor-Tempel. Wir begleiten seinen sehr strengen und zeremoniellen Tagesablauf. Er erzählt uns über seinen Weg zu Buddha.
Bei Sonnenuntergang machen wir Aufnahmen aus der Höhe und sehen noch einmal die versunkene Wunderwelt Angkors in der weiten Landschaft liegen.


