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Eine halbe Million Menschen werden erwartet, wenn in Berlin zum 32. Mal der wichtigste schwul-lesbische Feiertag begangen wird: der Christopher Street Day, kurz CSD.
Unter dem Motto "Normal ist anders" werden Schwule, Lesben, Transsexuelle und Transgender, Inter- und Bisexuelle auf die Straße gehen.
Die Route des CSD beginnt in diesem Jahr am Wittenbergplatz und endet zum ersten Mal am Brandenburger Tor.
Von der Straßenschlacht zur friedlichen Parade
Im Juni 1969 setzten sich in New York zum ersten Mal Schwule und Lesben gegen eine immer brutaler werdende Polizeiwillkür zur Wehr. Die Straße, in der diese blutigen Unruhen stattfanden, gab einer weltweiten Bewegung ihren Namen: Christopher Street Day.
Was anfänglich als Straßenschlacht begann, entwickelte sich zu einer friedlichen Parade. Auch in Berlin. Dort wird seit mittlerweile dreißig Jahren für schwul-lesbische Gleichberechtigung, Akzeptanz und Lebensfreude demonstriert.
Das rbb Fernsehen zeigt am Abend der Parade die interessantesten Bilder und fünf Geschichten von fünf aktiven Teilnehmern aus über Hunderttausend. Sie erzählen, was dieser Tag für sie ganz persönlich bedeutet.
Erstausstrahlung 19.06.10/rbb
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/fernsehen/beitrag/christopher_street.html