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Neue ständige Ausstellung im Filmmuseum Potsdam
Genau 100 Jahre nach Erteilung der Baugenehmigung für das erste Filmatelier vor Ort, am 3.11.1911, werden die Künstler, Handwerker und Organisatoren der Bioscop und ihrer Nachfolger Ufa, DEFA und Studio Babelsberg mit einer Ausstellung gewürdigt.
Eine Manufaktur der Träume von Künstlern und Mächtigen war die langlebigste Filmfabrik der Welt zu allen Zeiten. Sie produzierte in fünf politischen Systemen, von der Kaiserzeit bis zur Globalisierung, war geprägt durch Weimarer Republik, Nazizeit und DDR.
Die Ausstellung ist den Menschen gewidmet, deren Lebensenergie in Babelsberg seit dem ersten Film 1912 in mehr als 3000 Kino- und TV-Filme geflossen ist. Sie vollzieht von der Idee bis zur Premiere den Filmherstellungsvorgang in sieben Themenräumen nach.
Weil dieser Vorgang weltweit und von den Anfängen des Films bis heute im Wesentlichen gleich geblieben ist, verstehen dies auch Besucher, die keinen der dokumentierten Filme kennen. Sie werden neugierig und bekommen hoffentlich Lust, diese Filme im Kino oder per DVD zu sehen.
In der Ausstellung finden sich auf 460 m2 sichtbar und verborgen:
• über 1000 Fotos
• ca. 350 Filmausschnitte
• mehr als 500 Exponate.
Die Ausstellung ist zweisprachig.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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