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Film von Birgit Mittwoch
Die Stunden, in denen Helmut Biermann mit seinen 400 Merino-Schafen über die Wiese zieht, gehören zu den schönsten in seinem Leben. Der Schäfer aus dem Havelland ist einer der wenigen, die noch hüten wie im Bilderbuch. Seine Merino-Schafe stammen mitunter aus alter DDR-Zuchtlinie und tragen gute Wolle. Und doch kann er von der Schafzucht allein nicht leben. Er schafft es nur, weil er sich weitestgehend selbst versorgt. Neben den Schafen hält er noch Hühner, Enten und Kühe. Auch Schäferin Michaela Kaltschmidt liebt ihren Beruf und ihre 1.500 Wolltiere, die ab Mai die Neisse-Deiche abgrasen.
Die Stunden, in denen Helmut Biermann mit seinen 400 Merino-Schafen über die Wiese zieht, gehören zu den schönsten in seinem Leben. Der Schäfer aus dem Havelland ist einer der wenigen, die noch hüten wie im Bilderbuch. Seine Merino-Schafe stammen mitunter aus alter DDR-Zuchtlinie und tragen gute Wolle. Und doch kann er von der Schafzucht allein nicht leben. Er schafft es nur, weil er sich weitestgehend selbst versorgt. Neben den Schafen hält er noch Hühner, Enten und Kühe. Auch Schäferin Michaela Kaltschmidt liebt ihren Beruf und ihre 1.500 Wolltiere, die ab Mai die Neisse-Deiche abgrasen.
Mehr als 1.000 Lämmer sind in diesem Jahr ins Stroh des Winterlagers gepurzelt. Doch die romantischen Schäferstunden sind selten. Auch sie kann ihre Familie allein vom Verkauf der Wolle und der Lämmer nicht ernähren - trotz EU-Prämien und Landesförderung. So baut sie seit einigen Jahren noch Spargel und Getreide an, ihre Brüder haben einen Forstwirtschaftsbetrieb.
Michaela Kaltschmidt und ihr Kollege Helmut Biermann wollen nicht aufgeben. Doch immer mehr Schäfer hängen in Brandenburg ihren Beruf an den Nagel, weil man davon kaum leben kann.
Mehr als 1.000 Lämmer sind in diesem Jahr ins Stroh des Winterlagers gepurzelt. Doch die romantischen Schäferstunden sind selten. Auch sie kann ihre Familie allein vom Verkauf der Wolle und der Lämmer nicht ernähren - trotz EU-Prämien und Landesförderung. So baut sie seit einigen Jahren noch Spargel und Getreide an, ihre Brüder haben einen Forstwirtschaftsbetrieb.
Michaela Kaltschmidt und ihr Kollege Helmut Biermann wollen nicht aufgeben. Doch immer mehr Schäfer hängen in Brandenburg ihren Beruf an den Nagel, weil man davon kaum leben kann.



