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Spielfilm USA 1966 (The Appaloosa) - Zum 90. Geburtstag von Marlon Brando (03.04.1924)
Der Herumtreiber Matt will sesshaft werden und sein Glück als Pferdezüchter versuchen. Dummerweise hat der Mexikaner Chuy ein Auge auf seinen prachtvollen Appaloosa-Vollbluthengst geworfen. Matt will das Tier nicht verkaufen, aber der Pistolero gehört nicht zu den Männern, die ein Nein akzeptieren.
Mexiko, 1870. Der Vagabund Matt Fletcher (Marlon Brando) will seinem Leben als Gesetzloser den Rücken kehren und sich in einer mexikanischen Grenzstadt niederlassen. Kaum hat er dem Pfarrer in der Kirche seine Sünden gebeichtet, da droht ihm schon neuer Ärger. Der Großgrundbesitzer Chuy Medina (John Saxon) beschuldigt ihn, seine Geliebte Trini (Anjanette Comer) belästigt zu haben. Medina ist ein skrupelloser Bandit, der die junge Frau gegen ihren Willen festhält. In ihrer Verzweiflung provozierte sie den Zwischenfall, um in einem unbeobachteten Moment mit dem Pferd des Fremden Reißaus zu nehmen, doch ihre Flucht wird vereitelt. Medina versucht sein Gesicht zu wahren und erweckt den Anschein, seine Geliebte wollte gar nicht weglaufen, sie habe es lediglich auf das prachtvolle Pferd abgesehen. Deswegen unterbreitet er dem "Gringo" ein großzügiges Angebot. Matt hat jedoch kein Interesse an diesem abgekarteten Spiel, denn er will mit dem prachtvollen Appaloosa-Hengst eine Existenz als Pferdezüchter aufbauen. Medina ist allerdings nicht der Mann, dem man etwas abschlägt. Als Matt sich bei der Wiedersehensfeier mit seinem Freund Paco (Rafael Campos) betrinkt, stiehlt der Bandenführer ihm den kostbaren Hengst. Matt will sein Pferd zurückholen, dabei kommt es zum Kampf auf Leben und Tod.
In diesem stimmungsvollen Spätwestern von Sidney J. Furie ist einiges anders als in den üblichen Scharmützeln zwischen Cowboys und Indianern, Revolverhelden und Sheriffs. Orientiert am Themenspektrum des Italowestern, richtet sich die Aufmerksamkeit auf das ärmliche Leben mexikanischer Farmer. Die experimentelle Bildgestaltung von Douglas Sirks Kameramann Russell Metty rückt Blicke und Gesten Marlon Brandos in den Fokus. Als bärtiger Antiheld wird der Superstar gegen seinen Willen in den Konflikt um eine Frau verwickelt, die von ihrem Peiniger wie eine Sklavin gehalten wird. Beklemmender Höhepunkt ist das Armdrücken mit John Saxon als Bösewicht, dessen Verlierer der Stich eines giftigen Skorpions droht.
Zum 90. Geburtstag von Marlon Brando (03.04.1924)
Zum 90. Geburtstag von Marlon Brando (03.04.1924)
Darsteller/Regie
Matt Fletcher: Marlon Brando
Chuy Medina: John Saxon
Trini: Anjanette Comer
Squint-Eye: Alex Montoya
Ramos: Frank Silvera
Lazaro: Emilio Fernández
Ana: Miriam Colon
Paco: Rafael Campos
Regie: Sidney J. Furie
Kamera: Russell Metty
Buch: James Bridges, Roland Kibbee
Musik: Frank Skinner
Chuy Medina: John Saxon
Trini: Anjanette Comer
Squint-Eye: Alex Montoya
Ramos: Frank Silvera
Lazaro: Emilio Fernández
Ana: Miriam Colon
Paco: Rafael Campos
Regie: Sidney J. Furie
Kamera: Russell Metty
Buch: James Bridges, Roland Kibbee
Musik: Frank Skinner

