- selbstbestimmt! Das Magazin

Leben mit Behinderung

Themen: * Tobias Betzold * "46/47" * "Wo bitte geht's hier zum Bahnhof?" * "Sei frech und froh - sei ein Kind!"
* Tobias Betzold
Mit gerade mal 14 Jahren muss Tobias eine schwierige Diagnose verkraften. Er hat einen Knochentumor. Kurz darauf, der nächste Schock. Sein rechter Unterschenkel wird amputiert. Doch Tobias zeigt, dass er mit seiner Behinderung fest im Leben steht. Mit Freunden baut er den Verein "Burg pro Musik e.V." auf. Dort arbeitet der 33-Jährige im Tonstudio oder probt mit seiner Band. Und auf der Bühne lässt es der Sachsen-Anhalter beim Hardcore-Punk mächtig krachen!

* "46/47"
Leo ist zehn Jahre alt und spielt mit in dem Kurzfilm "46/47". Dort fragt er den Hauptdarsteller: "Daniel, hast du dein Somerom gefunden?" Der antwortet: "Chromosom. Nein, mir fehlt immer noch eins. Aber 46 hab' ich schon." Und Leo antwortet ihm: "Also bleibst du behindert?" - "46/47" ist ein Kurzfilm über das Downsyndrom; nur eben andersherum erzählt. Alle Protagonisten haben Trisomie 21, bis auf Daniel. Der ist anders. Wie es sich anfühlt, anders zu sein, zeigen die beiden Filmemacher Nadine Heinze und Marc Dietschreit. Im evangelischen Schulzentrum Leipzig wollen sie von den Kindern hier wissen, wie sie das sehen. Gemeinsam mit Darsteller Leo stellen sie sich den Fragen einer Integrationsklasse.

* "Wo bitte geht's hier zum Bahnhof?"
Das fragt sich "selbstbestimmt!"-Moderator Martin Fromme. In den "Handicaps für Anfänger" testet Fromme den Leipziger City Tunnel auf seine Barrierefreiheit. Schilder, die ins Nirgendwo führen, Treppen ohne Widerkehr aber schöne hohe Decken. Martin Fromme auf Entdeckertour.

* "Sei frech und froh - sei ein Kind!"
Das sagt Entertainerin und Erfinderin des "Denglisch": Galye Tufts. Die Amerikanerin ist in den "SonntagsFragen" zu Gast und erörtert mit Jennifer Sonntag die hochphilosophische Frage "Ist das Glas jetzt halbvoll oder halbleer, und was ist das überhaupt für ein Glas, ich hätte lieber eine Tasse!" Tief bewegt spricht sie auch über persönliche Verluste und welche Ängste sie umtreiben. Die Langfassung des Interviews gibt es unter www.mdr.de/selbstbestimmt