-
Tatra, Ostsee und Masuren
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde.
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde.
Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen Europas. Heute gibt es die einzigen freilebenden europäischen Wisente nur noch in der Grenzregion zu Weißrussland.
Die frostklirrenden Winter scheinen auch Fischotter und Biber nicht zu stören. Unbekümmert schwimmen und tauchen sie im eiskalten Wasser. Ihr Fell ist extrem dicht, wird sorgfältig von ihnen gefettet und bietet so einen perfekten Kälteschutz.
Sobald jedoch der Frühling in Polen Einzug hält, wird es an der Biebrza laut. Abertausende lärmende Vögel nutzen das riesige Sumpfgebiet in der Nähe von Bialystok, um hier zu rasten oder zu brüten. Weißflügelseeschwalben und Schwarzhalstaucher bauen ihre Nester. Und die Balz der Kampfläufer beginnt.
In den ländlichen Regionen Polens leben die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Vieles erinnert an längst vergangene Zeiten: Ein Pferd zieht den Pflug, gemäht wird mit der Sense. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben. Sie halten das Gras kurz.
Im Norden Polens, in Masuren, leben mehr Störche als irgendwo sonst in Europa. Über 50.000 Brutpaare beziehen jedes Jahr auf Dächern und Kirchtürmen ihre Nester. Masurens Wälder sind Heimat ihres nahen, aber scheuen Verwandten, des Schwarzstorchs, der dort zurückgezogen lebt.
500 Kilometer lang ist die polnische Ostseeküste. Die Wanderdünen im Slowinski Nationalpark verwandeln den Strand in eine wüstenähnliche Landschaft. Jahr für Jahr wandern die Sandmassen weiter und decken alles zu.
Im Winter fegt ein eisiger Wind über Polens Osten. Den Wisenten macht die Kälte nichts aus. Ihr warmes Fell schützt die urtümlichen Rinder gegen jeden Schneesturm. Einst bevölkerten wilde Herden die meisten Regionen Europas. Heute gibt es die einzigen freilebenden europäischen Wisente nur noch in der Grenzregion zu Weißrussland.
Die frostklirrenden Winter scheinen auch Fischotter und Biber nicht zu stören. Unbekümmert schwimmen und tauchen sie im eiskalten Wasser. Ihr Fell ist extrem dicht, wird sorgfältig von ihnen gefettet und bietet so einen perfekten Kälteschutz.
Sobald jedoch der Frühling in Polen Einzug hält, wird es an der Biebrza laut. Abertausende lärmende Vögel nutzen das riesige Sumpfgebiet in der Nähe von Bialystok, um hier zu rasten oder zu brüten. Weißflügelseeschwalben und Schwarzhalstaucher bauen ihre Nester. Und die Balz der Kampfläufer beginnt.
In den ländlichen Regionen Polens leben die Menschen noch im Einklang mit der Natur. Vieles erinnert an längst vergangene Zeiten: Ein Pferd zieht den Pflug, gemäht wird mit der Sense. Morgens werden die Kühe auf die Feuchtwiesen am Fluss getrieben. Sie halten das Gras kurz.
Im Norden Polens, in Masuren, leben mehr Störche als irgendwo sonst in Europa. Über 50.000 Brutpaare beziehen jedes Jahr auf Dächern und Kirchtürmen ihre Nester. Masurens Wälder sind Heimat ihres nahen, aber scheuen Verwandten, des Schwarzstorchs, der dort zurückgezogen lebt.
500 Kilometer lang ist die polnische Ostseeküste. Die Wanderdünen im Slowinski Nationalpark verwandeln den Strand in eine wüstenähnliche Landschaft. Jahr für Jahr wandern die Sandmassen weiter und decken alles zu.
Film von Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse






