- Wildes Polen

Tatra, Ostsee und Masuren

"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde.
"Wildes Polen - Tatra, Ostsee und Masuren" gewährt überraschende Einblicke in die Naturvielfalt unseres östlichen Nachbarlandes. Ein Jahr lang arbeiteten die renommierten Tierfilmer Hans-Peter Kuttler und Ernst Sasse an der hochwertigen Dokumentation.
Den Süden Polens überragen die über 2.000 Meter hohen Gipfel der Tatra, im Nordosten formt die Biebrza eines der größten Sumpfgebiete Europas - ein Paradies für seltene Vögel wie den Kampfläufer. In Masuren brüten Abertausende Weißstörche, mehr als irgendwo sonst auf der Erde. Doch auch die viel scheueren und seltenen Schwarzstörche finden Schutz in großen Wäldern, die bis an die Ostsee reichen.
In Polens Osten leben Wisente. Sie gehören zu den Letzten ihrer Art. Die frostklirrenden Winter Polens scheinen Fischotter und Biber nicht zu stören, ihr Fell ist extrem dicht und schützt sie perfekt vor Eiseskälte. Im Frühling wird es an der Biebrza laut: Abertausende lärmender Vögel nutzen das riesige Sumpfgebiet, um zu rasten und zu brüten. Weißflügelseeschwalben und Schwarzhalstaucher bauen ihr Nest. Und die Balz der Kampfläufer beginnt - mit auffälligen Gesten präsentieren sich die Männchen den Weibchen.
Im Norden Polens, in Masuren, leben mehr Störche als irgendwo sonst in Europa - über 50.000 Brutpaare beziehen jedes Jahr auf Dächern und Kirchtürmen ihre Nester. Masurens Wälder sind Heimat eines nahen Verwandten: Zurückgezogen und scheu lebt hier der Schwarzstorch.