WissensZeit -
Das alte Indien
Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben und der Wunsch, den Tod zu besiegen, sind seit jeher Bestandteile des menschlichen Lebens. Bereits die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Gedankengebäude und versuchten diese natürlichen Sehnsüchte der Menschen zu befriedigen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die traditionellen Heilsysteme Chinas, Indiens und Roms. Diese Kulturen generierten einen enormen Wissensschatz. Dessen Bedeutung wird durch die moderne Wissenschaft nach und nach wiederentdeckt. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den Anfängen des Ayurveda im alten Indien.
Der Traum von ewiger Schönheit, das Bedürfnis nach einem guten Leben und der Wunsch, den Tod zu besiegen, sind seit jeher Bestandteile des menschlichen Lebens. Bereits die großen Hochkulturen der Antike entwickelten ausgefeilte Gedankengebäude und versuchten diese natürlichen Sehnsüchte der Menschen zu befriedigen. Erfahrungswerte von Jahrtausenden flossen in die traditionellen Heilsysteme Chinas, Indiens und Roms. Diese Kulturen generierten einen enormen Wissensschatz. Dessen Bedeutung wird durch die moderne Wissenschaft nach und nach wiederentdeckt. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den Anfängen des Ayurveda im alten Indien.
In Indien wurde bereits vor 4000 Jahren eine Art "Röntgen"-Verfahren entwickelt. Dabei konnten mit Hilfe von Termitenerde Knochenbrüche und innere Krankheiten auf der Haut sichtbar gemacht werden. Die Archäologen der indischen Universität Baroda haben bei einer archäologischen Ausgrabung in Gujarat einen befestigten Stützpunkt aus der wenig bekannten Indus-Zeit vor 4000 Jahren gefunden, der den Handelsweg nach Babylon sicherte. Bei dieser Ausgrabung entdeckten die Archäologen auch Nachweise für die Anfänge des Ayurveda.
Ebenso aufsehenerregend sind aus medizinischer Sicht Untersuchungen in Tübingen und an der Klinik Essen-Mitte, bei denen die Erfolge der indischen Heilsysteme mit modernen wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden, zum Beispiel die Wirkung von Yoga und Weihrauch. Rätselhaft und unheimlich bleibt dagegen die Macht der Marma-Gurus, die mit ihrem Wissen über besonders empfindliche Körperstellen durch bloßes Handaufdrücken angeblich ihre Klienten heilen oder aber auch töten können. Marma-Gurus praktizieren in Indien bis heute. Ihren Vorgängern wurden während der britischen Besatzungszeit aus Furcht vor ihren vermeintlich magischen Kräften noch die Hände abgehackt.
In Indien wurde bereits vor 4000 Jahren eine Art "Röntgen"-Verfahren entwickelt. Dabei konnten mit Hilfe von Termitenerde Knochenbrüche und innere Krankheiten auf der Haut sichtbar gemacht werden. Die Archäologen der indischen Universität Baroda haben bei einer archäologischen Ausgrabung in Gujarat einen befestigten Stützpunkt aus der wenig bekannten Indus-Zeit vor 4000 Jahren gefunden, der den Handelsweg nach Babylon sicherte. Bei dieser Ausgrabung entdeckten die Archäologen auch Nachweise für die Anfänge des Ayurveda.
Ebenso aufsehenerregend sind aus medizinischer Sicht Untersuchungen in Tübingen und an der Klinik Essen-Mitte, bei denen die Erfolge der indischen Heilsysteme mit modernen wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden, zum Beispiel die Wirkung von Yoga und Weihrauch. Rätselhaft und unheimlich bleibt dagegen die Macht der Marma-Gurus, die mit ihrem Wissen über besonders empfindliche Körperstellen durch bloßes Handaufdrücken angeblich ihre Klienten heilen oder aber auch töten können. Marma-Gurus praktizieren in Indien bis heute. Ihren Vorgängern wurden während der britischen Besatzungszeit aus Furcht vor ihren vermeintlich magischen Kräften noch die Hände abgehackt.
Darsteller/Regie
Regie: Peter Bardehle, Wolfgang Thaler



