- Das Hirtenlied vom Kaisertal

Spielfilm Österreich 1956

Der Lechnerbauer hat sich ein stattliches Gut aufgebaut. Als wohlhabender Grundbesitzer vertraut er darauf, dass sein Sohn Jakob den Hof übernehmen wird. Doch Jakob teilt die konservativen Vorstellungen seines Vaters ebenso wenig wie dessen Pläne, ihn mit Anni, der Tochter des reichen Bürgermeisters Huber, zu vermählen. Zudem hat er sich in die junge Sennerin Liesl verliebt, die zusammen mit ihrem kleinen Bruder Hansl eine entlegene Alm bewirtschaftet. Doch eine mittellose Dienstmagd ist für den strengen Patriarchen als Schwiegertochter untragbar. Es kommt zum Streit zwischen Jakob und seinem Vater.
Als Jakob sich jedoch in die Sennerin Liesl verliebt, kommt es zum Streit mit seinem alten Herrn - denn Liesl ist nach Meinung des Lechnerbauern keine standesgemäße Braut. Enttäuscht verlässt der junge Mann seinen Heimatort. Schließlich ergreift Liesls kleiner Bruder Hansl die Initiative, um Jakob und Liesl doch noch zusammenzubringen.
Mit "Das Hirtenlied vom Kaisertal" inszenierte Max Michel einen klassischen Heimatfilm vor der malerischen Kulisse der österreichischen Gebirgswelt und mit viel Komik und musikalischer Folklore. Erich Auer und Hannelore Bollmann spielen das Liebespaar, das den Konventionen trotzt.

Zu Regisseur Max Michels bekanntesten Filmen zählen das Krimi-Abenteuer "In Hamburg sind die Nächte lang" sowie die Heimatfilme "Der Schmied von St. Bartholomä" und "Die Heuchler".

Darsteller/Regie

Liesl: Hannelore Bollmann
Jakob Lechner: Erich Auer
Lechner-Bauer: Willy Rösner
Katharina Lechner: Franziska Kinz
Hansl: Michael Ande
Blasi: Franz Muxeneder
Anni Huber: Elfie Beer
Bürgermeister Huber: Franz Fröhlich

Regie: Max Michel