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Geschichte(n) aus der Mark
Themen:
* Hermann Weingärtner - Olympiasieger 1896
* Sturz eines Radsportlers
* Mehr Platz für Mielkes Top-Verein
* Juryturm im Wasserwald
Moderation: Gerald Meyer
* Hermann Weingärtner - Olympiasieger 1896
Als Kaufmannslehrling machte er Handstand auf dem Ladentisch, zu den Spielen nach Athen fuhr Hermann Weingärtner heimlich. Der Frankfurter Turner gehörte zu den ersten Olympiasiegern bei den ersten Spielen der Neuzeit in Athen. Vor 150 Jahren wurde Weingärtner geboren. Nicht mehr viel erinnert an sein Leben.
* Sturz eines Radsportlers
April 1975: Bei einem Straßenrennen in Frankfurt (Oder) stürzt der Radsportler Werner Lötzsch und erleidet eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Doch Fahrerfeld und Teamfahrzeuge rollen achtlos an dem Verunglückten vorbei. Bis dem Hirnverletzten geholfen wird, vergehen wertvolle Minuten. Der Grund: Lötzsch, einer der schnellsten und talentiertesten Straßenrenner in der DDR gehörte zu keiner offiziellen Clubmannschaft - weil er sich politisch nicht vereinnahmen lassen wollte.
* Mehr Platz für Mielkes Top-Verein
1971 - der FC Vorwärts Berlin ist der Spitzenclub der DDR- Oberliga. Bis zwei ältere Herren im SED-Politbüro meinen, die Landkarte des Fußballs neu zeichnen zu müssen. Stasi-Chef Erich Mielke will seinen BFC Dynamo als Hauptstadtmannschaft stärken und Frankfurts SED-Bezirkschef Erich Mückenberger fordert ein Oberligateam für die aufstrebende Provinzstadt. So wird der Club kurzerhand an die Oder verlegt - der sportlichen Qualität ist das nicht bekommen.
* Juryturm im Wasserwald
Erstaunlicher Anblick: in einem überfluteten Waldstück bei Brieskow-Finkenheerd steht ein verlassener Schiedsrichterturm. Überbleibsel einer 80 Jahre alten Regattastrecke. Auch in der früheren Frankfurter Dammvorstadt, dem heutigen Slubice, finden sich gewaltige Sportanlagen aus den 1930er Jahren, die für eine Kleinstadt bizarr anmuten. Theodor erkundet, was es damit auf sich hat.
Als Kaufmannslehrling machte er Handstand auf dem Ladentisch, zu den Spielen nach Athen fuhr Hermann Weingärtner heimlich. Der Frankfurter Turner gehörte zu den ersten Olympiasiegern bei den ersten Spielen der Neuzeit in Athen. Vor 150 Jahren wurde Weingärtner geboren. Nicht mehr viel erinnert an sein Leben.
* Sturz eines Radsportlers
April 1975: Bei einem Straßenrennen in Frankfurt (Oder) stürzt der Radsportler Werner Lötzsch und erleidet eine lebensgefährliche Kopfverletzung. Doch Fahrerfeld und Teamfahrzeuge rollen achtlos an dem Verunglückten vorbei. Bis dem Hirnverletzten geholfen wird, vergehen wertvolle Minuten. Der Grund: Lötzsch, einer der schnellsten und talentiertesten Straßenrenner in der DDR gehörte zu keiner offiziellen Clubmannschaft - weil er sich politisch nicht vereinnahmen lassen wollte.
* Mehr Platz für Mielkes Top-Verein
1971 - der FC Vorwärts Berlin ist der Spitzenclub der DDR- Oberliga. Bis zwei ältere Herren im SED-Politbüro meinen, die Landkarte des Fußballs neu zeichnen zu müssen. Stasi-Chef Erich Mielke will seinen BFC Dynamo als Hauptstadtmannschaft stärken und Frankfurts SED-Bezirkschef Erich Mückenberger fordert ein Oberligateam für die aufstrebende Provinzstadt. So wird der Club kurzerhand an die Oder verlegt - der sportlichen Qualität ist das nicht bekommen.
* Juryturm im Wasserwald
Erstaunlicher Anblick: in einem überfluteten Waldstück bei Brieskow-Finkenheerd steht ein verlassener Schiedsrichterturm. Überbleibsel einer 80 Jahre alten Regattastrecke. Auch in der früheren Frankfurter Dammvorstadt, dem heutigen Slubice, finden sich gewaltige Sportanlagen aus den 1930er Jahren, die für eine Kleinstadt bizarr anmuten. Theodor erkundet, was es damit auf sich hat.
