
Porträt - Der Wichtel Elmar
Es war einmal ein Wichtel, der wollte unbedingt ein richtiger Weihnachtswichtel werden.
Und so schickte er einen Weihnachtswichtelbewerbungswunschzettel an den Weihnachtsmann der mit dem Satz endete: "Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte!". Denn der schlaue Geselle wusste, dass der Weihnachtsmann Gedichte über alles liebt und mit diesem Zitat aus Schillers "Bürgschaft" wollte er schon mal schön Eindruck schinden. Außerdem passte es auch so gut, denn die "Märchenrätsel" braut seit Jahren die Märchenrätselhexe Fräulein Ratesumbria zusammen mit dem Weihnachtsmann und das sind im Bunde Zweie, also könnte er doch der Dritte sein!

Und wie es sich für eine richtige Bewerbung gehört musste unser Wichtel etwas über sich schreiben: Wer ist er, woher kommt er, was macht er und so weiter. Und da die Wichtel hierzulande nicht sehr bekannt sind haben auch wir Informationen eingeholt und erfuhren aus zuverlässigen Quellen: Unser Wichtel stammt aus der Gegend um Mývatn auf Island. Hier gibt es einen See, der besonders durch eine Tatsache "hervorsticht": Im Sommer gibt es hier riesige Mückenschwärme! Sie bilden regelrechte schwarze Säulen am Ufer des Sees. Auch sonst macht die Gegend einen interessanten Eindruck. Zahlreiche Schlammtümpel köcheln hier vor sich hin, andere kochen ungestüm über und verspritzen ihre schlammige Brühe in die Umgebung. Schwefel und andere Mineralien verwandeln die Landschaft in eine gelb, rot und weiß gefärbte Hexenküche, in der es brodelt, gurgelt, dampft und zischt. Der Märchenrätselhexe würde es hier gut gefallen!
In dieser Gegend leben die Yule Lads, eine seltsame Schar von Weihnachtsboten. Sie sind 13 an der Zahl oder mehr und sie sind die Söhne des Trollweibes Grýla, einer recht schrecklichen Gestalt, der man nachsagt, dass sie gerne böse Kinder fresse. Ab dem 12. 12. eines jeden Jahres erscheint einer der 13 Gesellen aus den Bergen bei den Menschen, bis an Heiligabend alle zusammen sind, dann geht täglich wieder einer zurück. Die Burschen heißen Kochlöffellecker, Türschlitzschnüffler oder Wurststibitzer und ihr Name verrät etwas über ihr Aussehen und ihr Tun.
Unser Wichtel heißt schlicht "Elmar" und sein Tun zeichnet sich vor allem durch eins aus: Er bekam von einer Fee Tollpatschigkeit in die Wiege gelegt. Aber davon eine Riesenportion! Was er anfasst bleibt an ihm kleben, wo er läuft fällt etwas um, kurz gesagt: Was schief gehen kann geht schief. Doch unser Elmar kämpft tapfer dagegen an, denn er will vor allem eins: Er will die "Weiwiprü" bestehen, die Weihnachtswichtelprüfung, denn er will ein richtiger Weihnachtswichtel werden. Und so muss er in diesem Jahr an jedem Adventssonntag beim Weihnachtsmann in Himmelpfort eine Prüfungsaufgabe bestehen: Den Adventskranz schmücken, die Post nach Postleitzahlen sortieren oder Geschenke einpacken. Das klingt leicht, aber mit seiner Tollpatschigkeit sorgt Elmar für viel Verwirrung. Die Spinnweben kleben an ihm fest, die mühsam sortierten Briefe wirbeln durcheinander und Geschenke einzupacken ist auch gar nicht so einfach. Dabei bemüht er sich doch so! Und er will den Weihnachtsmann auf gar keinen Fall enttäuschen! Hilfe kommt von unerwarteter Seite. Denn die Märchenrätselhexe Fräulein Ratesumbria hat den Wichtel in ihr Hexenherz geschlossen und hilft ihm das eine oder andere Mal mit einem klitzekleinen Zauber aus der Patsche. Aber pssst! Das darf der Weihnachtsmann natürlich nicht erfahren, sonst ist die Prüfung gefährdet!
Und so können wir bei den diesjährigen Märchenrätseln mitfiebern, ob Elmar alle Prüfungsaufgaben zur Zufriedenheit des Weihnachtsmanns erfüllen wird. Für jede bestandene Aufgabe gibt’s einen goldenen Knopf an des Wichtels Weste. Und wenn alle vier Knöpfe golden blinken, dann könnte es als Abschluss die „Goldene Tarnkappe“ geben, als Zeichen für alle, dass hier ein richtiger Weihnachtswichtel vor ihnen steht. Wenn da bloß nicht diese üble Tollpatschigkeit wäre…
Ins Land der isländischen Weihnachtsgesellen begab sich Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm.
In dieser Gegend leben die Yule Lads, eine seltsame Schar von Weihnachtsboten. Sie sind 13 an der Zahl oder mehr und sie sind die Söhne des Trollweibes Grýla, einer recht schrecklichen Gestalt, der man nachsagt, dass sie gerne böse Kinder fresse. Ab dem 12. 12. eines jeden Jahres erscheint einer der 13 Gesellen aus den Bergen bei den Menschen, bis an Heiligabend alle zusammen sind, dann geht täglich wieder einer zurück. Die Burschen heißen Kochlöffellecker, Türschlitzschnüffler oder Wurststibitzer und ihr Name verrät etwas über ihr Aussehen und ihr Tun.
Unser Wichtel heißt schlicht "Elmar" und sein Tun zeichnet sich vor allem durch eins aus: Er bekam von einer Fee Tollpatschigkeit in die Wiege gelegt. Aber davon eine Riesenportion! Was er anfasst bleibt an ihm kleben, wo er läuft fällt etwas um, kurz gesagt: Was schief gehen kann geht schief. Doch unser Elmar kämpft tapfer dagegen an, denn er will vor allem eins: Er will die "Weiwiprü" bestehen, die Weihnachtswichtelprüfung, denn er will ein richtiger Weihnachtswichtel werden. Und so muss er in diesem Jahr an jedem Adventssonntag beim Weihnachtsmann in Himmelpfort eine Prüfungsaufgabe bestehen: Den Adventskranz schmücken, die Post nach Postleitzahlen sortieren oder Geschenke einpacken. Das klingt leicht, aber mit seiner Tollpatschigkeit sorgt Elmar für viel Verwirrung. Die Spinnweben kleben an ihm fest, die mühsam sortierten Briefe wirbeln durcheinander und Geschenke einzupacken ist auch gar nicht so einfach. Dabei bemüht er sich doch so! Und er will den Weihnachtsmann auf gar keinen Fall enttäuschen! Hilfe kommt von unerwarteter Seite. Denn die Märchenrätselhexe Fräulein Ratesumbria hat den Wichtel in ihr Hexenherz geschlossen und hilft ihm das eine oder andere Mal mit einem klitzekleinen Zauber aus der Patsche. Aber pssst! Das darf der Weihnachtsmann natürlich nicht erfahren, sonst ist die Prüfung gefährdet!
Und so können wir bei den diesjährigen Märchenrätseln mitfiebern, ob Elmar alle Prüfungsaufgaben zur Zufriedenheit des Weihnachtsmanns erfüllen wird. Für jede bestandene Aufgabe gibt’s einen goldenen Knopf an des Wichtels Weste. Und wenn alle vier Knöpfe golden blinken, dann könnte es als Abschluss die „Goldene Tarnkappe“ geben, als Zeichen für alle, dass hier ein richtiger Weihnachtswichtel vor ihnen steht. Wenn da bloß nicht diese üble Tollpatschigkeit wäre…
Ins Land der isländischen Weihnachtsgesellen begab sich Tina Henneberg vom rbb-Familienprogramm.
