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rbbonline | Untertitel-Angebot


Die Untertitel-Redaktionen der ARD-Rundfunkanstalten haben sich auf allgemeine Richtlinien bei der Gestaltung der Untertitel für Filme verständigt.
Hier ein Auszug der wesentlichen Standards:
* Schriftgröße
Filme werden in doppelter Höhe untertitelt.
* Farben
Farben dienen der Identifizierung von Personen und Stimmen. Sie werden sparsam verwendet. Erlaubt sind Weiß, Gelb, Cyan und Grün auf schwarzem Hintergrund. Wegen der schlechten Lesbarkeit wird auf Rot und Blau gänzlich und auf Magenta nach Möglichkeit verzichtet. Angaben über Geräusche,
Musiktitel und Atmosphäre sind in Blau auf weißem Hintergrund.
* Positionierung
Untertitel bestehen aus maximal zwei Zeilen. Sie werden auf dem Bildschirm unten und zentriert positioniert. Sind die Sprechenden im Bild, werden die Untertitel jeweils seitlich (links, Mitte, rechts) den Personen zugeordnet.
* Schrifteinblendungen
Schrifteinblendungen werden nach Möglichkeit nicht überschrieben. Die Untertitel werden bei Bedarf nach oben verschoben.
* Synchronie
Auf Synchronie und Schnitte ist zu achten.
* Lesegeschwindigkeit
Der Richtwert beträgt 13 Zeichen pro Sekunde.
* Orthografie
Es gelten die Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung.
* Texttreue
Es wird möglichst lippensynchron und so nah wie möglich am Originaltext untertitelt. Dabei findet ausdrücklich keine Zensur statt. Beispielsweise bleiben Schimpfwörter, Kraftausdrücke und Fremdwörter erhalten.
* Selbsterklärendes
Es werden keine überflüssigen Untertitel geschrieben, etwa über selbsterklärende Bildinhalte, Grafiken und für jedermann erkennbare Szenen.
* Nichts verraten
Untertitel sollen dem Hörgeschädigten denselben Kenntnisstand vermitteln, den auch Hörende haben. Sie dürfen ihm keinen „Wissensvorsprung“ verschaffen. Beispielsweise darf die Farbgebung in einem Krimi nicht auf den Täter hindeuten oder der Untertitel darf nicht verraten, wer klopft, wenn dies
nicht zu sehen ist.
* Liedtexte
Liedtexte werden wiedergegeben, besonders wenn sie für die Handlung wichtig sind. Idealer Weise werden sie in der Originalsprache und in der deutschen Übersetzung untertitelt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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