
Ostermontag -
Weitere Gespensterkomödie mit Biss und Situationskomik.
Da erhält sie überraschend Besuch von den drei gutmütigen Gespenstern Toni, Hugo und Onkel Max. Sie möchten der Nachfahrin jener Spessart-Komtess helfen, der sie vor 150 Jahren übel mitgespielt hatten. Das Trio will sie flugs zu ihrem Bräutigam in die USA bringen, doch ihre Rakete entpuppt sich als eine unberechenbare Zeitmaschine.
Sie versetzt Anneliese zu einer feucht-fröhlichen Tafelrunde der alten Germanen, und noch bevor sie sich an die recht rauen Sitten gewöhnen kann, zieht der Stamm zu einer Kriegsversammlung in Richtung Thingplatz. Das Quartett startet erneut und landet im tiefsten Mittel-alter. Als "kaiserliche Kommission" verkleidet, ziehen sie in die nahe gelegene Stadt, wo die junge Johanna als Ketzerin am Pranger steht. Als Kornett verkleidet, kann Anneliese sie retten. Ihre Begleiter landen nach der Ankunft der echten kaiserlichen Abgesandten in der Folterkammer, was die körperlosen Gespenster eher amüsiert. Dennoch entkommen sie auf der Flucht zur Rakete nur knapp einem Vorfahren von General Teckel.
Die nächste Zwischenlandung führt sie ins 11. Jahrhundert zur einsamen Kreuzritterfrau Rosalinde. Die Gespenster wollen als Minnesänger ihre Gunst erobern. Nach einem rauschenden Sängerfest wagen Anneliese und ihre Freunde einen letzten Startversuch, der sie ins Jahr 2067 versetzt. Während sie noch den ultramodernen Schnickschnack der schönen neuen Welt bewundert, steht Anneliese die größte Überraschung ihrer Odyssee bevor. Ihre Nachfahren führen sie zu ihrem bereits in der Eiskammer konservierten Zukünftigen.
Im dritten Teil seiner "Spessart"-Trilogie gelang Kurt Hoffmann erneut eine ebenso spielfreudige wie fantasievolle Komödie mit kabarettistischem Biss und Situationskomik.
Herrliche Zeiten im Spessart
Spielfilm Deutschland 1967
Anneliese (Liselotte Pulver)
Frank Green (Harald Leipnitz)
Konsul Mümmelmann (Willy Millowitsch)
Frau Mümmelmann (Tatjana Sais)
Onkel Max (Rudolf Rhomberg)
Toni (Hans Richter)
Hugo (Joachim Teege)
Katrin (Kathrin Ackermann)
General Teckel (Hubert von Meyerinck)
Johanna (Hannelore Elsner)
Rosalinde (Vivi Bach) u. a.
Musik: Franz Grothe
Kamera: Richard Angst
Buch: Günter Neumann
Regie: Kurt Hoffmann
