Bild zum Film: Man nennt mich Shalako, Quelle: rbb/Degeto/DIF/CCC-Filmkunst
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- Man nennt mich Shalako

Sean Connery und Brigitte Bardot in einem Western der besonderen Art.

Der Ruf des Wilden Westens von Freiheit und Abenteuer lockt 1880 eine Gruppe europäischer Aristokraten an, darunter Gräfin Irina Lazaar, die hier den aufregenden Reiz einer Großwildjagd ausleben möchten. Sie schießen auf Berglöwen und pflegen mitten in der Prärie das feine Leben mit Grammophon, Tafelsilber und Bediensteten. Ihre einzige Sorge gilt dem Champagner, der sich in der Wildnis nicht gut kühlen lässt. 

Vom Jagdfieber gepackt, reitet Irina in die Berge. Doch der Ausflug endet jäh - Indianer überfallen sie. In letzter Minute kann der Trapper und Ex-Offizier Shalako eingreifen und die Gräfin retten. Von ihm erfährt die Jagdgesellschaft, dass sie sich in einem Indianerreservat befindet, das für Weiße gesperrt ist - was die Adeligen jedoch nicht weiter kümmert. 

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Zwar kann Shalako, der sich mit den Gepflogenheiten der Apachen auskennt, eine Frist aushandeln, aber der Sprecher der Gruppe, Baron Frederick von Hallstatt, weigert sich, den „Wilden“ nachzugeben und abzureisen. Sie alle schweben in tödlicher Gefahr, ohne diese ernst zu nehmen; bis auf Fredericks Verlobte Irina, die mehr und mehr Gefallen an ihrem attraktiven Retter findet. 

Während Shalako aufbricht, um Hilfe bei der Armee zu holen, wiegen sich die Europäer trotz allem in Sicherheit, als sei alles nur ein weiteres prickelndes Jagdabenteuer. Doch als die Indianer zum Angriff rüsten, zeigt Reiseleiter Bosky Fulton plötzlich sein wahres Gesicht: Zusammen mit seinen Männern plündert er die reichen Aristokraten aus und nimmt auch Munition, Proviant und Planwagen mit. 

Shalako, der alles aus der Ferne beobachtet, greift zu einer List und befreit die Europäer, die bereits erste Tote beklagen, aus der Hölle. Er führt sie in die Berge, aber das grausame Kesseltreiben geht weiter. Und Shalako muss nicht nur gegen die Indianer kämpfen, sondern auch gegen die Borniertheit der Adeligen. 

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Hollywoods Star-Regisseur und Western-Spezialist Edward Dmytryk („Alvarez Kelly“) inszenierte diesen europäischen Western in der südspanischen Provinz Alméria. In den Hauptrollen glänzen Sean Connery und Brigitte Bardot. 

 

Man nennt mich Shalako
(SHALAKO)

Spielfilm Großbritannien/Deutschland 1968

Shalako (Sean Connery)
Irina Lazaar (Brigitte Bardot)
Bosky Fulton (Stephen Boyd)
Sir Charles Daggett (Jack Hawkins)
Frederick von Hallstatt (Peter van Eyck)
Lady Daggett (Honor Blackman) u.a.

Musik: Robert Farnon
Kamera: Ted Moore
Buch: James Griffith, Harold S. "Hal" Hooper, Scott Finch, nach dem Bestseller-Roman von Louis L’Amour
Regie: Edward Dmytryk