Bild zum Film: Stahlnetz: Ausgelöscht, Quelle: rbb/NDR/Manju Sawhney

- Stahlnetz: Ausgelöscht

In der herrschaftlichen Villa der Steinhoffs werden zwei Mitglieder der wohl situierten Familie erschlagen aufgefunden. 

Die Untersuchungen des Mordes sind der letzte Fall für Kriminalhauptkommissar Leo Maybach, dessen Pensionierung bevorsteht. Er versucht mit der Distanz der Routine, auch diesen von Brutalität gezeichneten Fall nicht persönlich an sich herankommen zu lassen. Schließlich ist er ein Profi. Doch diesmal muss er sich nicht nur um die Toten kümmern. Felix, der ältere Sohn der Unternehmerfamilie, sucht in seinem Schock die Nähe zu dem Polizisten, will helfen, sucht Erklärungen. 

Die Ermittlungen der Polizei und ein Tipp von Steinhoff fügen sich zu einem Bild: Rolf Bulkowkis, Freund und Schuldner des ermordeten Kai Steinhoff, gerät unter dringenden Tatverdacht. Er war am Ort des Verbrechens, das steht außer Frage. Doch Bulkowski beteuert seine Unschuld. Nach einem intensiven Verhör durch Maybachs Assistenten Wilpert scheint der Fall jedoch so gut wie abgeschlossen. Gute Arbeit. Maybach würde nun gern der leisen Sehnsucht nachgeben, sich endlich den Lebenden ganz zuzuwenden. 

In wenigen Tagen ist seine Arbeit als Polizist Vergangenheit. Zuhause wartet keine Ehefrau mehr. Warum nicht die angebotene Freundschaft des jungen Steinhoff und seiner netten Familie annehmen? Doch irgendetwas stimmt nicht. Immer mehr Unklarheiten machen Maybach zu schaffen. Hinzu kommt ein Ermittlungsfehler und plötzlich gerät das Gebäude ins Wanken. 

Stahlnetz: Ausgelöscht
Fernsehfilm Deutschland 2002

Leo Maybach (Hermann Beyer)
Felix Steinhoff (Roman Knizka)
Jan Wilpert (Paul Faßnacht)
Lenau (Kristina van Eyck)
Sabine Steinhoff (Julia Malik) u.a.

Musik: Lutz Kerschowski
Kamera: Tomas Erhart
Buch: Orkun Ertener
Regie: Manfred Stelzer