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Pierre Brice, Stewart Granger und Götz George in einem packenden Karl-May-Western.
Im Grenzgebiet von New Mexico und Texas liegt der Llano Estacado – eine Gebirgsregion, die von der berüchtigten Geier-Bande beherrscht wird. Immer wieder rauben die Banditen unter Führung des brutalen Preston die vorbeiziehenden Siedlerfamilien aus und provozieren Auseinandersetzungen mit dem Indianerstamm der Schoschonen. So auch, als sie die Farm des Bärenjägers Baumann überfallen.
Als Old Surehand, sein kauziger Freund Old Wabble und die junge Diamantenhändler-Tochter Annie auf der Farm eintreffen, finden sie ein Bild der Verwüstung vor – Baumanns Frau und Tochter wurden von der Geier-Bande bestialisch ermordet. Dabei hat die Bande die Spuren so geschickt gelegt, dass der Verdacht zunächst auf die Schoschonen fällt.
Die Intrige scheint aufzugehen: Blind vor Trauer und Zorn beschuldigt Baumann, der während des Überfalls mit seinem Freund Winnetou und seinem Sohn Martin auf der Jagd war, den Schoschonen-Häuptling Wokadeh des Mordes. In dieser angespannten Situation können auch Winnetous und Surehands Vermittlungsversuche nicht mehr helfen – der zutiefst gekränkte Wokadeh ist entschlossen, sich an Baumann zu rächen.
Unterdessen gelingt es Winnetou und Surehand, das Intrigenspiel der Ganoven zu entlarven. Dabei finden sie heraus, dass Preston und seine Bande einen Siedlertreck in einen tödlichen Hinterhalt locken wollen. Winnetou, Surehand, Baumann und Wabble reiten auf getrennten Wegen los, um den Plan zu vereiteln und die wahren Mörder von Baumanns Familie zu überführen. Aber nur mit Hilfe der Indianer haben sie wirklich eine Chance, die Banditen zu besiegen.
Unter Geiern
Spielfilm Deutschland/Frankreich/Italien/Jugoslawien 1964
Winnetou (Pierre Brice)
Old Surehand (Stewart Granger)
Martin Baumann (Götz George)
Annie (Elke Sommer)
Baumann (Walter Barnes)
Preston (Sieghardt Rupp) u. a.
Musik: Martin Böttcher
Kamera: Karl Löb
Buch: Eberhard Keindorf, Johanna Sibelius
Regie: Alfred Vohrer
