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- Liebling Kreuzberg: Der Bauch eines Richters

Lieblings Mandant Brocker wird beschuldigt, einer alten Dame die Handtasche gestohlen zu haben.

Lieblings Mandant Brocker wird beschuldigt, einer alten Dame die Handtasche gestohlen zu haben. Das Opfer ist inzwischen verstorben, so dass als einziger Zeuge des Vorfalls ein japanischer Tourist übrig bleibt, der zum Zeitpunkt der Verhandlung Berlin längst verlassen hat. Liebling besteht vor Gericht dennoch auf eine etwas aufwendige Zeugenbefragung, scheitert aber an dem juristischen Betonkopf Richter Aumann, der stolz darauf ist, seine Urteile aus dem Bauch zu fällen. Vorschriften und Handbücher interessieren ihn dagegen kaum. Nur in einem Revisionsverfahren sieht Liebling noch eine Chance für seinen Mandanten.

Pelzer sieht sich vor einer Aufgabe ganz anderer Art: Das Ehepaar Thurau weiß keinen Weg mehr, sich den dauernden Unterhaltsforderungen der erwachsenen Tochter Lisa zu entziehen. Nach über zehn Jahren Studium und wiederholtem Fachwechsel droht Lisa mit einer Klage, falls die Eltern die Zahlungen einstellen. Doch Pelzer hat den rettenden Einfall, um diesen besonders hartnäckigen Fall von Nesthockerei zu beenden.

Lola Kornhaus wird beinahe auf frischer Tat ertappt, als ihr Mann eines nachts überraschend von einer Reise zurückkommt, während sie bei Liebling weilt. Einfallsreichtum und eine gute Freundin sind in diesem Fall gefragt. Kurz darauf kommt es für Robert Liebling zu einer irritierenden Begegnung: Auf der Party eines Bekannten trifft er überraschend Lola – in Begleitung ihres Gatten.

Liebling Kreuzberg: Der Bauch eines Richters
Fernsehserie Deutschland 1997

Rechtsanwalt Robert Liebling (Manfred Krug)
Rechtsanwalt Dr. Bruno Pelzer (Stefan Reck)
Paula Fink (Corinna Genest)
Senta Kurzweg (Anja Franke)
Sarah Liebling (Roswitha Schreiner)
Miriam Breslauer (Johanna Liebeneiner)
Lola Kornhaus (Monika Woytowicz)
Herr Brocker (Manfred Möck)
Frau Thurau (Christine Schorn)
Herr Thurau (Klaus Mikoleit)
Richter Aumann (Werner Tietze) u.a.

Musik: Klaus Doldinger
Kamera: Peter Krause
Buch: Jurek Becker
Regie: Vera Loebner