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Liebling beschäftigt sich diesmal mit dem Fall der Marion Salzberger, einer gelernten Krankenschwester, die Ärztin aus Leidenschaft ist, aber leider ohne Ausbildung.
Kaum tröstet er auf offener Straße eine fassungslos weinende Dame, schon hat Robert Liebling einen neuen Fall. Marion Salzberger, eine gelernte Krankenschwester, ist Ärztin aus Leidenschaft – aber leider ohne Ausbildung. Mit falschen Zeugnissen hat sie – zur Zufriedenheit ihrer Patienten – in Berlin eine Praxis betrieben, bis es zu einer anonymen Anzeige bei der Staatsanwaltschaft kam. Die Vorwürfe stimmen, und Marion Salzberger ist geständig. Aber nicht reuig – glaubt jedenfalls der Richter. Lieblings einzige Chance ist ein Befangenheitsantrag, um den Juristen loszuwerden.
Nicht einmal diese Möglichkeit bleibt Pelzer, der sich zur gleichen Zeit mit Staatsanwalt Leibrand herumschlagen muss. Pelzers Mandant, der ehemalige Boxer Tom Willer, hat zwei Skinheads, die sich an seine Freundin Ria heranmachten, ziemlich übel zugerichtet. Die Glatzen haben daraufhin Strafanzeige gestellt. Zu Recht, wie Staatsanwalt Leibrand findet, der den ‚Notwehrexzess’ des Ex-Boxers vorverurteilt.
Ähnliches muss sich auch Paula anhören, die nach einem nur knapp vereitelten Handtaschenraub im Krankenhaus liegt. Mit ihrem Widerstand habe sie aus einem einfachen Diebstahl einen Überfall gemacht, wirft ihr der erschrockene Liebling vor. Überhaupt scheint der Umgang mit den Frauen nicht einfach: Anja Clemens stellt sich bei der längst fälligen Einladung zum Essen als Dame mit kostspieligem Geschmack heraus.
Liebling Kreuzberg: Paula, komm wieder
Fernsehserie Deutschland 1998
Rechtsanwalt Robert Liebling (Manfred Krug)
Rechtsanwalt Dr. Bruno Pelzer (Stefan Reck)
Paula Fink (Corinna Genest)
Senta Kurzweg (Anja Franke)
Marion Salzberger (Birgit Doll)
Tom Willer (Daniel Minetti)
Anja Clemens (Renate Krößner)
Ria Lambert (Gerit Kling) u.a.
Musik: Klaus Doldinger
Kamera: Peter Krause
Buch: Jurek Becker
Regie: Vera Loebner
