Bild zum Film: Die Farben der Liebe, Quell: rbb/Degeto/Hardy Spitz

- Die Farben der Liebe

Was sich liebt das neckt sich - zwei Kampfhähne aus der Schulzeit entdecken ihre Liebe zueinander.

Der erfolgreiche Berliner Anwalt und Kunstliebhaber Ulli Kanter möchte seine Lebensgefährtin Susanne Pauli mit einer ganz besonderen Idee überraschen: Er hat einen Kunstmaler engagiert, der Susanne großformatig in Öl porträtieren soll. Susanne ist allerdings nicht sonderlich erfreut über diesen Einfall. Ihr Unbehagen steigert sich zu offener Ablehnung, als Ulli den Künstler zum Abendessen mit nach Hause bringt. Denn es stellt sich heraus, dass es sich bei Markus Marberg um einen alten Schulkameraden von Susanne handelt.

Der Haken bei der Sache: Der chaotische Markus und die strebsame Susanne konnten sich nicht ausstehen.

Während Markus die Abendunterhaltung mit Anekdoten von "Strebi" Susanne bestreitet, ist diese außer sich vor Scham und Wut. Sie gibt Ulli unmissverständlich zu verstehen, dass sie für Markus keinesfalls Modell stehen wird. Ulli hingegen findet Markus überaus sympathisch und besorgt dem mittellosen Maler sogar eine neue Unterkunft bei der weltoffenen Künstlerwitwe Maria Kornblum. Auch Susannes Teenager-Sohn Tobias ist von dem neuen "Freund der Familie" total begeistert, nicht zuletzt deshalb, weil der kreative Markus ihm praktische Tipps gibt, wie er das Herz seiner Schulkameradin Louise gewinnen kann. Nur Susanne reagiert ziemlich giftig, wann immer sie Markus begegnet.

Aber wie es so schön heißt: Was sich liebt, das neckt sich. Als Markus während einer Sommerparty auf einem Ausflugsschiff über Bord springt, eilt Susanne dem vermeintlich Ertrinkenden trotz ihrer panischen Wasserphobie zur Hilfe. Durch dieses dramatische Ereignis finden Markus und Susanne endlich zueinander. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre.

Die Farben der Liebe
Fernsehfilm Deutschland 2004

Susanne Pauli (Katja Weitzenböck)
Markus Marberg (Heio von Stetten)
Maria Kornblum (Rosemarie Fendel)
Ullrich Kanter (Hansa Czypionka) u.a.

Musik: Curt Cress, Chris Weller
Kamera: Dieter Deventer
Buch: Daniel Maximilian, Thomas Pauli
Regie: Zoltan Spirandelli