Bild zum Film: Fanny und die geheimen Väter, Quelle: rbb/Degeto/Barbara Bauriedl
Bild: rbb/Degeto/Barbara Bauriedl

- Fanny und die geheimen Väter

Turbulente Komödie mit einer virtuos spielenden Jutta Speidel in der Hauptrolle. 

Im Leben von Fanny Steininger ist von Langeweile keine Spur. In einem Moment flieht sie vor einem Pfandeintreiber aus dem Fenster, im nächsten schneit eine Erbschaft ins Haus. Ein Unbekannter, angeblich ihr leiblicher Vater, vermacht der 60-Jährigen ein Vermögen mitsamt Landhaus am See. Das stellt natürlich alles auf den Kopf. Ihre Schwestern Ute und Karin würden es lieber sehen, wenn Fanny ihre roten Zahlen auf dem Konto nicht mit diesem Erbe ausgleicht. 

Bild zum Film: Fanny und die geheimen Väter, Quelle: rbb/Degeto/Barbara Bauriedl

Kann denn Walter Jeromin überhaupt der Vater von Fanny sein? Fanny liebäugelt mit dem Erbe. Wäre damit nicht die Vormundschaft für den vermeintlichen Halbbruder Elias Jeromin, der am Asperger-Syndrom leidet, verbunden. In der Anwaltskanzlei "Hackenbusch & Söhne" sucht sie Rat. 

Der verschrobene Jurist Wotan Hackenbusch will, dass seine Familie – ganz nach Tradition – in jeder Generation einen Anwalt stellt. Doch seinem Sohn Tristan traut er nichts zu. Er setzt vielmehr auf Rita Kopp – die Anwältin, die noch keinen Prozess verloren hat. 

Fanny aber nimmt sich den schüchternen Tristan als Rechtsbeistand. Mit ihrer resoluten Unterstützung gewinnt Tristan zunehmend Selbstvertrauen und eine weitere Mandantin. Lydia, wie Fanny vermeintlich unehelich zur Welt gekommen, sucht zeitlebens nach der Anerkennung durch ihren Vater. Da der sich aber hartnäckig vor ihr verschließt, zieht Lydia mit Tristans Hilfe nun vor Gericht. So viele Väter und Fanny mittendrin. 

Fanny und die geheimen Väter
Fernsehfilm Deutschland 2016

Fanny Steininger (Jutta Speidel)
Wotan Hackenbusch (Stefan Merki)
Tristan Hackenbusch (Johann David Talinski)
Rita Kopp (Jennifer Ulrich)
Elias Jeromin (Dennis Mojen)
Karin Steininger (Lena Stolze) u.a.

Musik: Luis-Max Anders
Kamera: Daniel Schönauer
Buch: Thomas O. Walendy
Regie: Mark Monheim