Bild zum Film: Therapie und Praxis, Quelle: rbb/Degeto
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- Therapie und Praxis

Spritzige, ironische Beziehungskomödie über den Widerspruch zwischen psychologischer Theorie und erotischer Praxis.

Für den Gesprächstherapeuten Roland Arnsber scheint alles bestens zu laufen. Der Beruf ist seine Leidenschaft, gerade hat er eine eigene Praxis in München eröffnet, und mit der hübschen, sanften Kollegin Chris führt er seit sechs Jahren die "ideale Beziehung". Doch Chris ist da offenbar anderer Meinung. Als sie ihm eröffnet, dass sie gerne einmal eine Beziehungspause einlegen möchte und einen anderen Mann kennen gelernt hat, stürzt Roland, der sich auf seine Kenntnis der menschlichen Psyche einiges eingebildet hatte, in die schwerste Krise seines Lebens. Sogar der Gedanke an Selbstmord liegt nicht mehr fern. Aber da führt ihn ein merkwürdiger Zufall mit der schönen, weltgewandten Regine zusammen. 

Sie steckt ebenfalls in Beziehungsnöten; ihre Ehe ist, vor allem in erotischer Hinsicht, an einem Tiefpunkt angelangt. So trösten sich die beiden miteinander, gehen ins Konzert, haben leidenschaftlichen Sex. Bis Roland aufgeht, dass Regines Mann kein anderer als der Anwalt Bernhard Meier ist, sein bester „Kunde“. Die Affäre mit der Frau eines Patienten könnte den jungen Therapeuten jedoch die Zulassung kosten. Aber statt das Verhältnis zu beenden, nutzt Roland seine intime Kenntnis der Meierschen Eheprobleme, um Regine für sich zu gewinnen - eine Katastrophe bahnt sich an. Gefangen in einem riskanten Doppelspiel, sucht Roland immer öfter bei Chris Trost, die mit ihrem „Neuen“, dem besitzergreifenden Softie Martin, auch nicht ganz glücklich zu sein scheint.

Therapie und Praxis
Fernsehfilm Deutschland 2001

Roland Arnsberg (Thomas Heinze)
Chris Schuster (Ann-Kathrin Kramer)
Bernhard Meier (Herbert Knaup)
Regine Meier (Nina Kronjäger)
Martin (Thomas B. Martin) u.a.

Buch: Andreas Föhr, Thomas Letocha
Regie: Rene Heisig