Hauptkommissarin Olga Lenski mit Waffe, Quelle: rbb/Frank Zauritz

- Maria Simon alias Olga Lenski

Olga Lenski liebt ihren Beruf - aber nicht um jeden Preis. Sie hat eine höhere Beamtenlaufbahn beim BKA in Wiesbaden ausgeschlagen, um als Kommissarin in ihrer alten Heimat zu ermitteln.
Für sie waren die bürokratische Enge, der erdrückende Verwaltungsapparat und die mangelde Eigenverantwortung nicht mehr tragbar. Außerdem hatte sie Heimweh- Heimweh nach Brandenburg.
Ihr Erscheinen löst Misstrauen und Fragen bei den neuen Kollegen aus: Wieso gibt eine so junge Frau einen so attraktiven Job auf, um ausgerechnet nach Brandenburg zu kommen.

Die pragmatische Olga und der bedächtige Krause - hier treffen zwei völlig unterschiedliche Generationen aufeinander. Olga, die gern mal in ihrem Van übernachtet, lebte in New York und kennt viele Menschen an fremden Orten.

Krause hat es gerade mal bis an die Ostsee geschafft und findet es überflüssig, durch die Weltgeschichte zu gondeln. Es dauert eine Weile, bis sich die beiden sehr unterschiedlichen Menschen näher kommen und Olga erkennt, dass Krauses hervorragende Orts- und Menschenkenntnisse extrem hilfreich sind…
Kurzbiografie Maria Simon

Maria Simon, 1976 in Leipzig geboren, studierte an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und debütierte 1999 an der Seite von Jürgen Vogel in "Zornige Küsse". Für ihre Darstellung erhielt sie den Preis als beste Schauspielerin auf dem Internationalen Filmfestival Moskau.

Auf der Berlinale 2003 war sie mit zwei Filmen vertreten - "Good Bye, Lenin!" und "Lichter" - und wurde für beide Rollen für den Deutschen Filmpreis nominiert. 2003 erhielt sie den Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin.

Im Rahmen der Berlinale 2004 gehörte Maria Simon zu den Shooting Stars, den nominierten besten Nachwuchsdarstellern der europäischen Länder.

Neben ihrer Arbeit im Kino und Fernsehen stand Maria Simon in Hauptrollen wichtiger Theaterstücke - u. a. in "Was ihr wollt", "Sommernachtstraum", "Das Käthchen von Heilbronn" und "Dreigroschenoper" - auf den renommiertesten Bühnen Deutschlands.

Auch in internationalen Filmproduktionen war Maria Simon zu sehen: In "Luther" (2003) spielte sie an der Seite von Joseph Fiennes, 2008 folgte "Die Gräfin" unter der Regie von Julie Delpy.

Weitere Kino- und TV-Rollen: "Meine Tochter ist keine Mörderin" (2001), "Erste Ehe" (2002), "Nicht alle waren Mörder" (2005), "Nichts als Gespenster", "Fürchte Dich nicht" (2006), "Tod in der Eifel" (2008), "Kongo" (2009), "Es war einer von uns" (2010) u. v. a.

Maria Simon über Horst Krause: "Mit ihm kann man hervorragend lachen und sich auch gut fetzen"

"Ich wusste, Horst und ich würden gut klarkommen. Und ich bewundere ihn, dass er arbeitet als sei er Mitte 20. Viele harte Stunden am Set, ohne sich zu beschweren - was manchen jüngeren Kollegen nicht gelingen will. Wenn er eine Pause braucht, setzt er sich irgendwohin, macht die Augen zu und schläft. So tankt er wieder Energie, und das funktioniert, ganz unaufwändig.

Ich bin ihm dankbar, dass er sich von Anfang an auf mich eingelassen und mich nicht wie eine Fremde behandelt hat. Das hat mir den Einstieg sehr erleichtert.

Unsere Figuren werden immer mehr eine gemeinsame Sprache finden, wir als Schauspieler werden uns mit der Zeit noch näher kennenlernen. Ich freue mich auf den Fluss, der da entstehen wird und auf noch viele gemeinsame fröhliche, harte, lehrreiche Arbeitsstunden mit Horst. Mit ihm kann man hervorragend lachen und sich auch gut fetzen, was in unserem Beruf genauso wichtig ist."