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Fahrerflucht mit schweren Folgen, ein Mensch lädt schwere Schuld auf sich.
Ein tragischer Unfall – wenige Sekunden, die ein Menschenleben radikal verändern. Ziele, Träume und Hoffnungen eines Sechsundzwanzigjährigen zerplatzen. Ein junger Mann wird durch einen Verkehrsunfall zum Krüppel, der Verursacher flieht, entzieht sich der Verantwortung. Falsche Aussagen, in die Irre führende Spuren und das Vortäuschen falscher Tatsachen und eine heimliche Liebesaffäre erschweren die Arbeit der Kripo.
Hinzu kommt, dass der 18-jährige Bruder des Verunglückten, Michael Preibisch, auf eigene Faust die Suche nach dem Täter aufnimmt. Damit gerät die Polizei zusätzlich unter Druck.
„Der Fall Preibisch” ist kein Action-Krimi, eher ein Film verstrickter Beziehungen und Gefühle, der Raum für Gedanken und Fragen nicht nur nach juristischer, sondern auch nach moralischer Schuld lässt.
Polizeiruf 110: Der Fall Preibisch
Fernsehfilm Deutschland 1991
Hauptkommissar Fuchs (Peter Borgelt)
Oberkommissar Bergmann (Jürgen Zartmann)
Haase (Uwe Karpa)
Michael Preibisch (Jens Knospe)
Roland Preibisch (Marc Hetterle)
Susanne Stegemeier (Renate von Wangenheim)
Dietmar Stegemeier (Eckhard Becker) u.a.
Musik: Dirk Michaelis
Kamera: Wolfgang E. Pietsch
Buch: Hans Schneider
Regie: Lothar Hans
