Bild zum Film: Polizeiruf 110: Ein großes Talent, Quelle: rbb/DRA/Gudrun Hensling

- Polizeiruf 110: Ein großes Talent

Weil man ihn einfach nicht besetzt, nutzt Jens sein schauspielerisches Talent anderweitig.

Der Schauspieler Jens Briener träumt von Berlin, von großen Rollen und Erfolg. An seinen bisherigen Misserfolgen sind für ihn immer die jeweiligen Regisseure und Kollegen schuld. Seine Frau droht ihm mit Scheidung, wenn er geht. Doch Briener setzt alles auf eine Karte, nimmt die Scheidung in Kauf und versucht sein Glück in Berlin.

Er macht diese und jene Gelegenheitsarbeit, läuft unermüdlich zum Besetzungsbüro des Fernsehens, nur besetzt wird er nicht. Durch einen Zufall entdeckt er für sich eine andere Möglichkeit, sein schauspielerisches Talent zu nutzen. Es gelingtihm, die unterschiedlichsten Menschen zu täuschen. Uns so wird Briener Zum Dieb und Betrüger.

Doch was mit kleinen harmlosen Klauereien beginnt, steigert sich bis zum schweren Betrug und gefährlicher Körperverletzung. Und da Briener nicht besonders intelligent vorgeht, hat er sich bald hoffnungslos in Lügen und Betrügereien verstrickt, aus denen es für ihn keinen Ausweg mehr
gibt.

Polizeiruf 110: Ein großes Talent
Fernsehfilm DDR 1986

Jens Briener (Justus Fritzsche)
Frau Briener (Ute Lubosch)
Hauptmann Fuchs (Peter Borgelt)
Oberleutnant Grawe (Andreas Schmidt-Schaller)
Oberleutnant Zimmermann (Lutz Riemann)
Marcus (Danny Awege)
Nossek (Fred Delmare) u.a.

Musik: Hartmut Behrsing, Arnold Fritzsch
Kamera: Horst Klewe
Buch und Regie: Thomas Jacob