- Mark Waschke spielt Robert Karow

Robert besitzt ein ausgeprägtes visuelles Gedächtnis, das die Menschen in Erstaunen setzt und ihm in seiner Arbeit Erkenntnisse liefert, die selbst Kollegen verblüffen. Er verfügt über eine hohe Abstraktionsfähigkeit und ein brillant logisches, beängstigend schnelles Denkvermögen.

Anders als Nina interessieren ihn nicht die einzelnen Schicksale, sondern die großen Zusammenhänge. Er verfügt über einen ausgeprägten Sinn für Ironie und absurden Humor. Er hat einen melancholischen Wesenszug, der gepaart ist mit der Fähigkeit, schwer vertrauen zu können. Er lebt allein.

Er liest und geht gerne ins Theater. Robert Karow tritt fast asketisch auf, raucht und trinkt nicht. Doch nach großem Stress oder Triumphen bricht er aus, und dann wird es exzessiv. Sehr exzessiv.

Robert wurde in Berlin-Pankow geboren, er kommt aus einem bürgerlichen Elternhaus, sein Vater ist Gynäkologe am Städtischen Krankenhaus Pankow.

Nach einem sehr guten Abitur beginnt Robert an der Humboldt-Universität Jura zu studieren. Er bricht sein Studium ab und geht zur Polizei. Ein Schritt, den seine Eltern nicht nachvollziehen können.

Seine Polizeikarriere als Kommissar im Drogendezernat hätte sie versöhnt - wenn es nicht im Rahmen eines Polizei-Einsatzes zu einem traumatischen Ereignis gekommen wäre. Roberts Partner wird erschossen. Die Umstände bleiben rätselhaft.