Bild zum Film: Tatort: Berlin – Beste Lage, Quelle: rbb/Kindermann
Bild: rbb/Kindermann

Tatort Classics - Tatort: Berlin – Beste Lage

Wildwuchs und dunkle Machenschaften im Immobilien-Bereich kurz nach der Wende in der begehrten City-Lage Berlins führen zu einem Mordfall. 

Auf einem LKW, der Schrott aus Berliner Abrisshäusern nach Polen transportiert, wird eine Leiche gefunden. Ihre Ähnlichkeit mit dem Kripo-Kommissar Franz Markowitz lässt das Gerücht entstehen, er sei Opfer eines Verbrechens geworden. Markowitz, der als Letzter von seinem angeblichen Tod erfährt, übernimmt den Fall. Er identifiziert seinen Doppelgänger als den Tischlermeister Selitz, dem kurz vor seinem Tod die mit hohen Existenzgründungsdarlehen finanzierte Werkstatt in einem Wohn- und Gewerbeblock in Berlin-Mitte gekündigt wurde. 

Bild zum Film: Tatort: Berlin – Beste Lage, Quelle: rbb/Kindermann

Der Ostberliner Eigentümer des inzwischen begehrten und im Wert beträchtlich gestiegenen Grundstücks hat sich mit einem Westberliner Makler zusammengetan und mit der "Entmietung" des Gebäudes begonnen, um freie Bahn für die zukünftige Nutzung der Immobilie zu haben. Markowitz vermutet, dass Selitz etwas in der Hand hatte, was diese Pläne hätte verhindern können - und er findet dieses Druckmittel schließlich im Zusammenhang mit der Geschichte des Hauses, das wie zahlreiche andere im ehemaligen Scheunenviertel in jüdischem Besitz war. 

Berlin – Beste Lage
Fernsehfilm Deutschland 1993

Hauptkommissar Markowitz (Günter Lamprecht)
Kommissar Alfred Pohl (Hans Nitschke)
Beate Berger (Claudia Balko)
Helga Selitz (Renate Küster)
Uhrmacher (Gerry Wolff)
Jürgen Printz (Günter Junghans)
Janusz Cichocki (Bartolomiej Jablonski) u.a.

Musik: Ulrich Gumpert
Kamera: Wolfram Beyer
Buch: Rainer Berg, Matti Geschonneck
Regie: Matti Geschonneck 

Tatort Classics - Hier geht's zurück zur Übersicht.