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Dank seiner imposanten Blütenpracht gehört er wohl zu den schönsten Frühlingssträuchern. Kaum ein Park kommt ohne sein strahlendes Weiß, sein knalliges Rot oder Rosa aus. Unter hohen lichten Bäumen, die ihn vor praller Mittagssonne schützen, kann er eine stattliche Größe erreichen.
Doch auch für kleine Gärten sind Rhododendren geeignet. Zwergformen wie die rote "Corinna“ oder "Webs Bee“ werden nicht größer als 40 bis 50 cm. Etwa anderthalb Meter groß werden "Priscilla“, "Karen Triplet“ oder "Red Impuls“. Kräftiger Wuchs zeichnet "Phillis Corn“ aus, eine Sorte die bis zu zwei Meter schafft. Wichtig ist es jedoch, sie richtig zu pflanzen.
Sie sollten in kleinen Gruppen gepflanzt werden, möglichst dicht aneinander. Wenn sie dann Zuwachs haben, kann man sie jederzeit auseinander setzen. Wenn man sie im Frühjahr oder im Herbst verpflanzt, ist dies kein Problem. Der Rhododendron nimmt mit seinem großen Ballen seinen eigenen Garten im Prinzip immer mit.
Rhododendren sind keine Schattenpflanzen. Für große üppige Blüten brauchen sie ausreichend Licht, allerdings keine pralle Mittagssonne. Der Boden sollte locker, humushaltig und vor allem wasserdurchlässig sein, denn Staunässe verzeihen diese Pflanzen nicht. Entscheidend ist es den Ballen nie tiefer einzupflanzen, als er in der Anzucht gestanden hat.
Der Farbvielfalt bei Rhododendren sind keine Grenzen gesetzt. "Blue Boy“ ist die wohl dunkelste Sorte unter den Rhododendren. "Goldcollier“ist eine Wildform und die Mutter aller gelben Sorten wie "Goldsprenkel“ oder "Viesky“. Besonders großblumig präsentieren sich die Amerikaner wie "Frentano“, "Extraordinaire“ oder "Jonny Bender“.
Relativ neu ist die "Candy Pink Striped“, mit zarten rosafarbenen Streifen auf den Blütenblättern. Seit 2009 erst im Handel: die dunkelrote "Midnight Beauty“.
Bei den aus den Wildformen der Yakushimanum-Rhododendren gezogenen Pflanzen sind die Blätter häufig mit einem weißlichen Belag überzogen.
Wenn die Jungtriebe bei dem Rhododendron Yakushimanum erscheinen, sind sie fein behaart. Das ist sehr typisch für sie, denn diese Behaarung ist ein natürlicher Verdunstungsschutz. Die Pflanzen kommen in den Bergen Japans in 4000 Meter Höhe vor und sind dort der Sonne ungeschützt ausgesetzt. Die Behaarung befindet sich zum besseren Schutz unterhalb und oberhalb der Blätter, sie sind weder krank und noch haben sie Mehltau, sondern sehen immer so aus.
Es gibt aber auch Pflanzen mit panaschiertem Laub oder mit ganz schmalen, feingliedrigen Blättern. Und dass es mit "Septemberflair“ oder „Goldglöckchen’’ auch noch Sorten gibt, die sowohl im Frühjahr als auch im Herbst blühen, macht diese Immergrünen eigentlich doppelt so begehrenswert.
Autorin: Martina Hiller
Sie sollten in kleinen Gruppen gepflanzt werden, möglichst dicht aneinander. Wenn sie dann Zuwachs haben, kann man sie jederzeit auseinander setzen. Wenn man sie im Frühjahr oder im Herbst verpflanzt, ist dies kein Problem. Der Rhododendron nimmt mit seinem großen Ballen seinen eigenen Garten im Prinzip immer mit.
Rhododendren sind keine Schattenpflanzen. Für große üppige Blüten brauchen sie ausreichend Licht, allerdings keine pralle Mittagssonne. Der Boden sollte locker, humushaltig und vor allem wasserdurchlässig sein, denn Staunässe verzeihen diese Pflanzen nicht. Entscheidend ist es den Ballen nie tiefer einzupflanzen, als er in der Anzucht gestanden hat.
Der Farbvielfalt bei Rhododendren sind keine Grenzen gesetzt. "Blue Boy“ ist die wohl dunkelste Sorte unter den Rhododendren. "Goldcollier“ist eine Wildform und die Mutter aller gelben Sorten wie "Goldsprenkel“ oder "Viesky“. Besonders großblumig präsentieren sich die Amerikaner wie "Frentano“, "Extraordinaire“ oder "Jonny Bender“.
Relativ neu ist die "Candy Pink Striped“, mit zarten rosafarbenen Streifen auf den Blütenblättern. Seit 2009 erst im Handel: die dunkelrote "Midnight Beauty“.
Bei den aus den Wildformen der Yakushimanum-Rhododendren gezogenen Pflanzen sind die Blätter häufig mit einem weißlichen Belag überzogen.
Wenn die Jungtriebe bei dem Rhododendron Yakushimanum erscheinen, sind sie fein behaart. Das ist sehr typisch für sie, denn diese Behaarung ist ein natürlicher Verdunstungsschutz. Die Pflanzen kommen in den Bergen Japans in 4000 Meter Höhe vor und sind dort der Sonne ungeschützt ausgesetzt. Die Behaarung befindet sich zum besseren Schutz unterhalb und oberhalb der Blätter, sie sind weder krank und noch haben sie Mehltau, sondern sehen immer so aus.
Es gibt aber auch Pflanzen mit panaschiertem Laub oder mit ganz schmalen, feingliedrigen Blättern. Und dass es mit "Septemberflair“ oder „Goldglöckchen’’ auch noch Sorten gibt, die sowohl im Frühjahr als auch im Herbst blühen, macht diese Immergrünen eigentlich doppelt so begehrenswert.
Autorin: Martina Hiller



