Blumenwiese (Quelle: rbb)

- LAGA Prenzlau im Sommer

Hochsommer auf der LAGA in Prenzlau. Überall blüht es jetzt. Besonders der Rosengarten, mit seinen viertausend Rosen am Eingangsbereich, zieht durch seine Farben und Düfte die Besucher magisch an.

Der Paradiesgarten hält Paradiesisches bereit, zumindest wenn man es irdisch betrachtet.

Paradiesisch auch die Vielfalt an Blüten und Farben überall auf dem Ausstellungsgelände. Jetzt im August werden die Kräuter, wie der Steppensalbei, im Mittelpunkt stehen.

Wer aber lieber zur Tat schreitet ist im Kussgarten richtig. Leider bleibt so die dezente Bepflanzung den Liebenden meist verborgen.

Und für die mögliche Abkühlung danach, sorgt der Unteruckersee. Hier kann man nicht nur die Seele baumeln lassen und fachsimpeln, sondern auch kreativ sein. Für Kinder gibt es immer wieder Mit-Mach-Aktionen. Und die Erwachsenen können sich weiterbilden, unter anderem beim immer aktuellen Thema Rasen. Wie soll er sein, der perfekte grüne Teppich? Susanne Gürtler vom Bundessortenamt prüft für uns den LAGA Rasen.

Auf dem Rasen sind neben den Gräsern viele verschiedene Unkräuter, vor allem Kleearten, Spitzwegerich, Breitwegerich und auch Gänseblümchen eingewandert. Das weist auf eine sehr lückige Rasennarbe hin, dass heißt, starke Auflockerungen und Einwanderungen. Aber für den Zweck auf der Landesgartenschau, dass hier die Leute auch rüber gehen sollen und den Rasen auch nutzen sollen, ist das durchaus tolerierbar.

Im LAGA Park finden die Besucher dann die perfekten Rasenflächen und können sich darüber informieren, welche Rasenmischung für sie die geeignete ist. Selbst der Klee im Rasen hat durchaus seine Berechtigung.

Viele schwärmen vom englischen Rasen oder dem perfekten Golfrasen. Doch wie realistisch ist das? Unter englischem Rasen verstehen wir einen Zierrasen, der sehr fein ist, der unter optimaler Pflege auch wirklich eine sehr dichte Narbe bildet und auch wenig Unkräuter dann einwandern lässt. Das ist aber sehr, sehr pflegeaufwendig. Man muss regelmäßig mähen, zweimal die Woche mähen und auch regelmäßig drauf achten, dass der Rasen nicht verfilzt, dass man auch mal vertikutiert. Aber er ist auch nicht belastbar. Also, wenn man schönen Spiel- und Sportrasen haben möchte, sollte man doch auf andere Mischungen zurück greifen.

Wer es eilig hat, der greift zum Rollrasen. Der ist genauso belastbar und pflegeaufwendig, nur eben etwas teurer. Bei Gräsermischungen kann man die eine oder andere Insel schon mal stehen lassen. Generell sollte man beim Saatgutkauf etwas tiefer in die Tasche greifen, damit die Freude über den Rasen oder die Wiese lange anhält. Für manche sind es die Kräuter auf der Wiese, die den Unterschied machen. Und auch das gibt es hier zu sehen - eine richtige Sommerblumenwiesen-Mischungen. Wer es also bunt mag kommt in Prenzlau voll auf seine Kosten.

Autorin: Sylvia Rademacher

weitere Themen der Sendung

Hellmuth Henneberg (Quelle: rbb)

rbb Gartenzeit 04.08.2013 18:00

+++ Astilben +++ Alte und neue Staudenklassiker +++ Süßkirschen aus Werder +++ Tipps +++ Wildbananen +++ Antenne-Reporter in einer Kleingartenanlage +++ Landesgartenschau Prenzlau  - immer einen Ausflug wert +++

Astelben Blumen (Quelle: rbb)

Astilben

Sie fristet eher ein Schattendasein. Doch zwischen Juni und September kommt die Astilbe, je nach Sorte, mit ihren  aufrechten, fedrigen Blütenkerzen ganz groß heraus.

Wolfgang Härtel (Quelle: rbb)

Neue Gartenklassiker im Staudenbeet

Stauden sind in der Regel leicht zu pflegen. Damit es nicht zur Last wird, sollte man einige Grundregeln beachten. Staudenexperte Wolfgang Härtel gibt die richtigen Tipps.

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Süßkirschen aus Werder

Kräftig rot und mit köstlichem Aroma: Auch in Werder ist Kirschenzeit. Viele Städter kommen zur Selbstpflücke in die Plantagen. Die meisten Früchte werden von Saisonarbeiterinnen für die  Wochenmarktstände der Region geerntet.

Clematis Blume (Quelle: rbb)

Tipps

Clematis pflanzen +++ Kohlweißlinge bekämpfen +++ Buchsbaumpilz (Cylindrocladium buxicola) auf dem Vormarsch +++ Fruchtpflege für reiche Ernte +++

Wildbanane (Quelle: rbb)

Wildbanane

Mit zarten, im Wind nickenden, Glockenblüten schmückt sie sich im Frühjahr, im Sommer mit buschigem Blattwerk und ungewöhnlichen Früchten. An ihnen fanden die Indianer schon vor langer Zeit Geschmack. Daher der Name Indianerbanane.