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Ein Kleinod in der Niederlausitz: Schloss und Park von Altdöbern. Seine Besitzer wechselten häufig in den fast 300 Jahren. Alle passten Schloss und Park dem jeweiligen Zeitgeschmack an.
Mitte des 18. Jahrhunderts ließ Carl Heinrich von Heineken, der einst als Kunstagent die Sixtinische Madonna nach Dresden holte, seinen Landsitz in Altdöbern in ein außergewöhnliches Ensemble sächsischen Barocks verwandeln.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss im Stil des Historismus umgebaut. Gleichzeitig erweiterte der Pücklerschüler Eduard Petzold den Park zum 60 Hektar großen Landschaftspark - inklusive Salzteich.
Seit der Jahrtausendwende sanieren die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Brandenburger Schlösser GmbH peu a` peu das marode Denkmal u.a. mit Mitteln von Bund, Land und dem Europäischen Sozialfond.
Freiwillige der Internationalen Jugendbauhütte bringen seit 2009 den Park wieder in Form, und zwar ganz nach historischem Vorbild.
Jüngstes Schmuckstück ist die Orangerie. 2012 wurde sie von der ortsansässigen Sonja Wettig als Pächterin übernommen und ergänzt seither deren Blumen- und Kräutergarten. Für den gilt: barocker Zuschnitt und Pflanzen aus dem Bauerngarten.
Bereits jetzt sind Orangeriecafé, Schloss und Landschaftspark von Altdöbern für Besucher und Alteingesessene ein lohnenswertes Ausflugsziel in der Niederlausitz.









