Echinacea (Quelle: rbb)

- Echinacea

Zur echten Trendpflanze hat sich in den letzten Jahren der so genannte Purpursonnenhut entwickelt. Kein Wunder, denn die Pflanze blüht von Juli bis September und ist mit ihren leuchtenden Blüten auf robusten Blütenstielen eine große Zierde für Beet und Vase.

Neben der Wildform, botanisch Echinacea purpurea, gehören die weiße Sorte 'Alba' und die malvenfarbige, besonders großblumige 'Magnus' zu den bekanntesten Sorten. Sie haben sich nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Langlebigkeit bewährt. Im Gegensatz zu den zahlreichen Neuzüchtungen, die eher kurzlebig sind: Wie der tiefpurpurne Sonnenhut „Fatal Attraction“ mit dunkelroten Stielen und einer interessanten Blütenform oder „Milkshake“ mit seinen weißen Pomponblüten sowie die Sorte „Pink Sorbet“ in Rosa.

Alle Sorten bevorzugen einen nahrhaften, leicht feuchten Boden in sonniger Lage – genau so wie man ihn in der nordamerikanischen Prärie antrifft, denn von dort stammt die wertvolle Zier- und Heilpflanze.

Die meisten Purpursonnenhüte werden ca. 80 cm hoch. Es gibt jedoch auch niedrigere Sorten wie ‚Mistral‘ mit ihren 40-50 cm hohen Stielen. Sie blüht ebenfalls in der typischen Farbe Purpur.

Der Purpursonnenhut ist leider eine recht kurzlebige Staude. Nach etwa vier Jahren bildet er immer weniger Blüten. Man kann die Lebensdauer ein wenig verlängern, indem man ihn gleich nach der Blüte abschneidet und alle vier Jahre teilt. Am besten geschieht das im Frühjahr. Da die Pflanze den Boden stark auszehrt, sollten die Teilstücke an anderer Stelle im Beet wieder eingepflanzt werden.

 

Beitrag von Petra Seiler

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