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Samenernte +++ Schnitt von Walnussbäumen +++ Gründüngung ausbringen +++ Zierkohl als Lückenbüßer +++ Mosaikvirus +++ Blauregen jetzt schneiden
Auch wenn Stockrose und Co. noch blühen - im September haben viele Pflanzen erntereife Samen ausgebildet. Den richtigen Zeitpunkt fürs Sammeln erkennt man an den braunen Samenhüllen, die sich jetzt öffnen lassen.
Geerntet werden bei trockenem Wetter vor allem die Samen jener Pflanzen, die ihre Eigenschaften auch an die nächste Generation weitergeben wie zum Beispiel Lichtnelke, Fackelblume und Tagetes.
Auch wenn das Saatgut beim Ernten zum Teil vollständig trocken erscheint, ist es sinnvoll, es für einige Tage auf einem Papier nachtrocknen zu lassen.

Schnitt von Walnussbäumen
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Walnussbäume zu beschneiden, da im September der Saftdruck am geringsten ist. Walnussbäume reagieren sehr empfindlich auf Schnitt. Entfernen Sie Äste zum falschen Zeitpunkt verbluten die Bäume geradezu. Das gleiche gilt übrigens auch für Kirschbäume.

Gründüngung ausbringen
Lücken im Beet werden jetzt durch Gründünger geschlossen. Säen Sie Bienenfreund und Gelbsenf. Sie wachsen schnell und schützen die Beete vor Unkraut. Nach 3-5 Wochen werden die Pflanzen als Gründünger eingearbeitet. Übrigens: Das Saatgut breitwürfig aussäen und ca. 2-3 cm tief einarbeiten.

Zierkohl als Lückenbüßer
Ein idealer und attraktiver Lückenbüßer im Beet ist Zierkohl. Er schützt das Beet vor unliebsamem Unkraut, sieht gut aus und man hat etwas zu ernten. Zierkohl ist schmackhaft und lässt sich wie Wirsing zubereiten. Er hat einen hohen Gehalt an Vitamin A und C. Er ist übrigens mit dem Grünkohl verwandt, auch wenn seine Blätter an kurzen Stielen wachsen, deren Farbgebung von grün über violett zu weiß reichen kann. Er verträgt Temperaturen bis – 8 Grad, neuere Züchtungen auch niedrigere Temperaturen.

Mosaikvirus
Scharf abgegrenzte Blattaufhellungen auf Rosenblättern sind Anzeichen für den Mosaikvirus. Übertragen werden die Viren von Blattläusen und Würmern. Die Virosen leben in der Pflanze und bringen die Blätter zum Absterben. Es gibt noch keine Bekämpfungsmittel, daher sollten die betroffenen Pflanzen so schnell wie möglich aus dem Garten entfernt werden, damit sie keine weiteren Pflanzen infizieren.

Blauregen jetzt schneiden
Blauregen ist eine extrem schnellwüchsige Pflanze, die durch einen starken Schnitt im Zaum gehalten werden muss. Blauregen kann 2-3 Meter pro Jahr wachsen und Schäden an Dach und Fenstern verursachen. Durch den gezielten Rückschnitt der diesjährigen Triebe um 15-30cm verhindern Sie nicht nur solche Schäden, sondern fördern auch die Bildung von Blütenknospen.









