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Sie sind der Hit im eigenen Garten - sonnengereifte und schmackhafte Tomaten. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Farben. Mehr als zweitausend registrierte Sorten zählt man weltweit. Kolumbus hat die ersten Exemplare aus Mittelamerika mitgebracht.
Damals machte man die Früchte verantwortlich für den Liebeswahn.
Tomaten machen Arbeit. Sie wollen stets umsorgt sein und sie mögen gleichmäßige Bedingungen. Nicht zu nass und auch nicht zu trocken. Wetterkapriolen sind schieres Gift. Wer Tomatenvielfalt sucht wird bei Familie Raschke in Uckro fündig. Ihr Hobby ist seit langem das Sammeln alter Tomatensorten. Mehr als 20 verschiedene Sorten haben sie derzeit im Repertoire.
Kuriose, auch exotisch klingende Namen sind dabei und auch die Formen sind ganz unterschiedlich: Pfirsichtomaten, die Goldene Königin, Cecelsior, die kanarische Fleischtomate oder Paprikatomaten.
Die Tomatensamengewinnung ist relativ einfach: Tomaten aufschneiden, Samen herauslösen, in ein Gefäß legen und mit Wasser auffüllen. Nach zwei bis drei Tagen beginnt die Gärung. Der später abgegossene Samen wird getrocknet und verschwindet dann in kleinen Tütchen.
Die Samen müssen nicht zwingend im nächsten Jahr ausgebracht werden. Bis zu vier Jahre bleiben sie keimfähig. Aus ihnen wachsen auch dann noch Tomatenpflanzen längst vergessener Sorten. Deren geschmackliche Vielfalt kann man dann genießen.
Beitrag von Sylvia Rademacher










