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Es ist der herbstliche und damit letzte Schub auf der Landesgartenschau 2013 in Prenzlau. In ihren Parks, Gärten und der Blumenhalle. Dort heißt das Motto ganz jahreszeitgemäß dann auch "Fruchtfülle".
Hier kann man jetzt die typischen Herbstblüten in ihren leuchtenden Farben erleben und gleichzeitig das ganze Spektrum der klassischen Früchte.
Sie bringen Erntefülle und ein buntes Farbenspiel in die Wohnungen, wenn es draußen grau, trüb und kalt wird. Dekorationsmaterial liefert die Jahreszeit dafür reichlich.
Wir wollen eine Kombination aus Pflanzen, wie den Hortensien, Mühlenbeckia und Lampionblumen und Dekorationsmaterialien vorstellen. Eingebettet werden soll alles in einer Korbschale. Um die Flaschen herum haben wir verschiedene pflanzliche Materialien gewickelt. Den Korb haben wir mit Moos ausgelegt und mit einigen Zweigen ergänzt, um den herbstlichen Charakter zu unterstreichen. Dieses Gesteck kann im Laufe der Zeit immer wieder mit neuen Materialien ergänzt bzw. ausgetauscht werden.
Auch der Besuch von Park- und Gartenflächen der Landesgartenschau lohnt jetzt noch. Hier hat die herbstliche Flora das Regiment übernommen. Teils so farbenfroh und üppig, als wolle man noch einmal alles geben, bevor das Alltagsgrau regiert.
So wird die Afrikanische Heide, die einheimische Heide, die Mühlenbeckia und eine Abelia, die blüht und duftet besonders gut, zusammen kombiniert. Zum Abrunden wird noch eine Stacheldrahtpflanze benutzt.
Während man sich herbstliche Früchte und Farben ins Haus holt, sollte man aber schon an den kommenden Frühling denken. Denn jetzt ist die Zeit, die Zwiebeln für die Frühjahrsblüher zu stecken. Vor dem ersten Frost, in lockeren, durchlässigen Boden. Denn Staunässe lässt die Zwiebel verfaulen.
Als Faustregel gilt, die Zwiebeln zwei- bis dreimal so tief stecken, wie sie hoch ist. Dadurch bekommt sie von unten Standfestigkeit und von oben keinen Frost.
Und so ist nach dem Winterschlaf reiche Blüte im Frühjahr garantiert. Auf der Landesgartenschau in Prenzlau aber kann man erst mal die Herbstpracht und –fülle bis zum 6. Oktober erleben und genießen.
Autor: Reinhard Rychlik







