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Kürbisse in ihrer ganzen Pracht! Vor gar nicht langer Zeit schien es noch abgeschrieben. Neben Halloween, hat auch ein ganz bestimmter Kürbis den kulinarischen Boom ausgelöst: der phantastisch schmeckende Hokkaido!
Und nun gibt es eine neue Sorte, die nicht die lästigen, meterlangen Ranken ausbildet: den Busch-Hokkaido. Er eignet sich hervorragend um auf die Grenze gepflanzt zu werden, da er wenig rankt, aber genauso gut trägt wie der Hokkaido. Vom Fruchtfleisch her genauso gut wie der alte Hokkaido, vom Geschmack her genau gleich, vom Ertrag her super.
Kompakt und buschig, wie man es bereits von den Zucchini her kennt. Jochen Roelen arbeitet eng mit Züchtern zusammen. Circa 400 verschiedene Kürbisse baut er an. Kürbisfans haben die Qual der Wahl.
So klein Hokkaidos auch sind, sie zählen zu den Maximakürbissen, den Riesenkürbissen. Deren Kennzeichen: dicke, fleischige Stiele. Dieser hier dürfte an die 10 Kilo wiegen. Ganz anders die dünnen Stiele der Moschuskürbisse. Hierzu zählen Butternüsse, englisch Butternut. Von außen – na ja. Das Innere aber ist mit das Beste, was die Kürbiswelt zu bieten hat!
Wer sich diese tollen Früchte im nächsten Jahr in den Garten holen möchte, sollte sie im April auf der Fensterbank vorziehen. Sonderlich anspruchsvoll sind Kürbisse nicht. Jeder einigermaßen gut gedüngte Boden ist geeignet. Nur wo es zu schattig ist, gibt es Einbußen beim Ertrag.
Sogar in größeren Kübeln kann man Kürbisse anbauen. Dabei mindestens zwei Exemplare setzen, damit die Bestäubung gesichert ist. Schmale, dünne Stängel tragen männliche Blüten. Bei den weiblichen Blütenknospen deutet sich schon an, was später mal draus werden will. Vier Monate etwa dauert es von der Blüte bis zur reifen Kürbisbeere. Das ist sie wahrlich: die größte Beere der Welt!
Beitrag von Friedemann Borchert







