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In der ältesten Baumschule Deutschlands, in der Berliner Baumschule Späth, können die Besucher neben dem riesigen Sortiment an Sträuchern, Kräutern, Bäumen, und Obstgehölzen etwas relativ Neues bewundern. Ein Areal mit verschiedenen hochwertigen Fertighecken.
Im Angebot sind: Hainbuche, Rotbuche, Feuerdorn und Efeu. Damit hat der, der es braucht sofort eine perfekte Begrünung und optimalen Sichtschutz.
Das Heckenelement besteht aus einem Stahlgittergeflecht, 5 mm stark, ist verzinkt, rostet also nicht so schnell und hat unten einen Kokopott. Kokopott heißt nichts anderes als eine Matte, ein Behältnis aus Kokosfasern, das sich über Jahre hinweg dann auflöst und verrottet. In diesen Kokopott wird Substrat eingebracht. Und die Efeupflanzen sind vielleicht so groß und dann wachsen die langsam und stetig dem Gerank hoch und werden dann auch immer wieder zurecht geschnitten, bis die Hecke verkaufsfertig ist.
Das aber dauert bei einer 1,80m hohen Efeuhecke zirka zwei Jahre. In riesigen Gewächshäusern in Holland werden sie kultiviert und wachsen heran. 30.000 Stück – das sind 40.000 qm Hecke oder 40 Kilometer.
Alle Stecklinge sind selbst gezogen. Später werden sie zu Hecken in den Größen: 1m, 1,80m oder 2,20m. Auf besonderen Wunsch werden auch Hecken mit einer Höhe von drei Metern geliefert. Ist die Höhe erreicht, muss gestutzt werden, damit die Hecke schön schlank bleibt und nach oben nicht kugelig wird. Kostenpunkt für ein Heckenelement von 1,80m – zirka 170 Euro, bei Eigeneinbau.
So wird der ein oder andere für das schnelle Grün vielleicht ein bisschen mehr Geld in die Hand nehmen. Eines ist sicher: Hecken - auch in Kombination mit anderen Pflanzen - sind ein echter Hingucker.
Beitrag von Sylvia Rademacher







