Übern Gartenzaun -
Kingston upon Thames ist ein typischer Londoner Vorort. Im Südwesten geht es Kleinstädtischer aber ebenfalls sehr britisch zu. Hübsche Reihenhäuser mit vielen Jugendstilelementen prägen das Stadtbild ebenso wie malerische kleine Vorgärten.
Die eigentlichen Gärten jedoch befinden sich hinter den Häusern. Ganz private grüne Oasen, idyllische versteckte Gartenjuwelen.
Paul Cuhbert wohnt hier seit 4 Jahren. Durch Zufall erfuhr er, dass das Haus zu verkaufen ist und griff sofort zu. Seitdem wird hier nun auf gerade mal 170 qm passioniert gegärtnert.
Stauden und Gräser bestimmen das Bild. Echinaceen recken ihre Blütenköpfe in die Sonne. Besonderheiten wie die Inkalilien gesellen sich dazu. Und die Indianernesseln zeigen ihren fedrigen Kopfschmuck.
Für den Lehrer Paul Cuthbert ist das Gärtnern Ausgleich zum Job. Sein Wissen und seine Ideen bekommt er aus anderen Gärten, dem Fernsehen oder einfach auch durchs ausprobieren. Dafür dass der Garten erst knapp 4 Jahre alt ist, wirkt er wunderschön eingewachsen.
Der Hobbygärtner at lange damit verbracht, zu schauen wo sich das Sonnenlicht befindet und wo nur Schatten vorherrscht. So ist ein Bereich, der immer im Schatten liegt, mit Hostas und vielen Blättern und Hortensien bepflanzt. Auf der Südseite sind mediterranere Pflanzen gesetzt. Verbenen und Euphorbein, solche die Trockenheit und Hitze gut vertragen.
Bunt geht es in der Sonne zu. Die Sonnenbraut leuchtet gelb – passend zum Sonnenhut. Viele weiße Blüten hellen auf und setzen Glanzpunkte. Nur 170 qm ist der Garten groß. Durch seine geschickte Bepflanzung wirkt er aber wesentlich größer.
Zwei Mal im Jahr dürfen die Nachbarn und alle Gartenfreunde kommen und sich inspirieren lassen. Dann ist Tag der Offenen Gartenpforte. Da können alle den Garten genießen und es wird Geld für einen Guten Zweck gesammelt. So schafft man auch mit einem kleinen Garten ein großes Stück Gartenglück
Beitrag von Horst Mager







